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EU-Generaldirektion Bildung, Jugend und Kultur schlägt neue EU-Förderprogramme vor

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„ERASMUS für Alle“ und „Kreatives Europa“ in der kommenden EU-Förderperiode 2014-2020


eit Oktober letzten Jahres ist für EU-Interessierte eine spannende Zeit angebrochen. Nach und nach werden in Brüssel Vorschläge für neue Förderprogramme veröffentlicht. Neben dem Nachfolgeprogramm für Kultur 2007 wurden auch die neuen Förderungen im Bereich des Lebenslangen Lernens von Androulla Vassiliou während ihrer Besuche bei der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin am 08.12.2011 vorgestellt. Video hierzu auf http://www.euroblogg.eu/.

Das EU-Programm „ERASMUS für Alle“ wird dank einer Budgeterhöhung mit 19 Mrd. Euro ausgestattet. Die soll den ganzheitlich Bildungsansatz des Programms von der Schule bis zur Universität und darüber hinaus gewährleisten. In dem Entwurf sind auch Stipendien für ca. 5 Mio. BürgerInnen vorgesehen, die einen Teil ihres Bildungsweges im Ausland zurücklegen möchten.
„Investitionen in die allgemeine und berufliche Bildung sind die besten Investitionen in die Zukunft Europas. Bildungsaufenthalte in anderen Ländern verbessern die Fertigkeiten der Bürgerinnen und Bürger, tragen zu ihrer persönlichen Entwicklung bei und steigern ihre Anpassungs- und Beschäftigungsfähigkeit.“, so Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Jugend und Kultur.
Michael Seidler, Geschäftsführer von EuroConsults, sieht darin einen folgerichtigen Schritt.
„Trotz einiger Verbesserungen zur laufenden Förderperiode (2007-2013), sind die aktuellen Förderprogramme immer noch hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Besonders wünschenswert wäre eine weiter vereinfachte Antragstellung und bürgernahe Beratung.“
Den größten Unterschied zum jetzigen Programm für Lebenslanges Lernen stellt die Ersetzung der einzeln Teilprogramme (Comenius, Grundtvig, Leonardo da Vinci, Erasmus) durch ein einziges neues dar. Man verspricht sich dadurch eine einfachere Antragstellung und mehr Effizienz.
Die unterschiedlichen Aspekte der Teilprogramme werden sich fortan in Leitaktionen widerspiegeln.

Leitaktion 1: Lernmobilität

Leitaktion 2: Zusammenarbeit

Leitaktion 3: Politische Reformen

Jean-Monnet-Initiative

Sport

Zeitgleich zu „Erasmus für Alle“ stellte die Generaldirektion „Bildung und Kultur auch einen Nachfolgeentwurf für „Kultur2007“ vor.
„Kreatives Europa“ so soll das neue Rahmenprogramm der Generaldirektion Bildung und Kultur heißen. Schwerpunkte im Programm sind die Clusterbereiche „Bildung und Jugend“ und „Kultur, Film und Kreativwirtschaft“. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Programmen KULTUR 2007, MEDIA und MEDIA Mundus wird „Creative Europe“ einen Garantiefonds enthalten, welcher der Branche bessere Möglichkeiten zur Finanzierung einräumen soll. Damit platziert sich das Rahmenprogramm ganz im Sinne der Strategie „Europa 2020“ als Element zur Förderung und Stärkung von nachhaltigem Wirtschaftswachstum, Beschäftigung, Innovation und Integration.
Das Budget des neuen Programms hat sich dementsprechend erhöht und beträgt nun 1,8 Mrd. €. 37% mehr stellt die EU-Kommission damit für Kulturschaffende und Kreativwirtschaft zur Verfügung.

“Diese Investition wird tausende von Künstlern und Kulturschaffenden dabei unterstützen die sprachliche und kulturelle Vielfalt in Europa durch die Erreichung neuer Zielgruppen zu erhalten und zu fördern. Ohne diese Förderung wäre es sehr schwierig für sie, neue Märkte zu erobern, “ so die verantwortliche EU-Kommissarin Androulla Vassiliou.
Erklärtes Ziel der neuen Förderung ist Kulturschaffende und Kreativwirtschaft auch für neue Entwicklungen, Märkte und Publikumsschichten zu sensibilisieren und stärken, damit diese ihr Potenzial im digitalen Zeitalter und der Globalisierung voll entfalten können.

Eine endgültige Entscheidung über die geplanten Programme wird erst Ende 2012 erwartet. EuroConsults hat seine Produkte schon auf die kommenden Veränderungen angepasst und bietet in den Seminaren nun bereits Ausblicke auf die kommende Förderperiode 2014-2020.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Juliane Meißner (Tel.: 030 536 00 981), verantwortlich.

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