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Prix Veuve Clicquot für die Unternehmerin des Jahres 2012 - Der renommierte Preis wird am 9. Mai 2012 in Berlin verliehen

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Der Award
Der „Prix Veuve Clicquot für die Unternehmerin des Jahres 2012“ wird für Deutschland am Mittwoch, den 9. Mai, in Berlin verliehen. Mit dem 1972 zu Ehren der Unternehmerin Madame Clicquot gegründeten Preis werden weltweit in 27 Ländern Business Frauen für ihren unternehmerischen Elan, ihren Wagemut, ihre Risikobereitschaft und ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet – Attribute, die einst Basis für den unternehmerischen Erfolg der „Witwe Clicquot“ waren. Ein weiterer Aspekt für die Auszeichnung sind die Leistungen im Bereich Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility. Weitere Informationen finden Sie unter: www.prix-veuve-clicquot.de


Das 40-jährige Jubiläum
1972, vor 40 Jahren, wurde der „Prix Veuve Clicquot“ erstmals in Frankreich vergeben. Somit übernahm er eine Pionierrolle im Bereich der Ehrungen erfolgreicher Businessfrauen und er gilt als erster Preis speziell für Top-Unternehmerinnen. Bis heute ist er in der deutschen Wirtschaftswelt besonders anerkannt und für so manche „Veuve Clicquot Preisträgerin“ war es die Premiere für weitere renommierte Auszeichnungen.


Die Historie
Nicole Ponsardin übernahm zu Beginn des 19. Jahrhunderts als junge, alleinerziehende Frau im Alter von nur 27 Jahren die Firma ihres verstorbenen Mannes François Clicquot – gegen den Willen ihrer Familie und ihrer Berater. Im Jahr 1810 gründete sie in Reims das bis heute unter dem Namen Veuve Clicquot Ponsardin firmierende Champagner¬haus. Sie erwies sich als außerordentlich willensstarke und fähige Geschäftsfrau und führte das Unternehmen zum weltweiten Erfolg.





Die Ehrenjury

Christiane Arp
Chefredakteurin Vogue / Vogue Business

Frank Dopheide
Geschäftsführender Gesellschafter Deutsche Markenarbeit GmbH

Gabriele Fischer
Chefredakteurin brand eins

Lutz Goebel
Präsident des Verbandes Die Familienunternehmer - ASU

Karen Heumann
Partner, kt

Dr. Andreas Jacobs
Verwaltungsratspräsident Jacobs Holding AG / Barry Callebaut AG

Alexandra Knauer
Vorjahrespreisträgerin / Eigentümerin und Geschäftsführerin Wissenschaftliche Gerätebau Dr. Ing. Herbert Knauer GmbH

Dana Schweiger
Mitgründerin KAIORIZE GmbH und bellybutton International GmbH

Ursula Vierkötter
Geschäftsführerin KaDeWe





Die Finalistinnen

Nach detaillierter Recherche und zahlreichen Bewerbungen stehen vier Finalistinnen für den „Prix Veuve Clicquot 2012“ in Deutschland nun fest.

Carin Benter
daff gmbh + co. kg
www.daff.co

Dr. agr. Antje Eckel
Dr. Antje Eckel GmbH
www.dr-eckel.de

Ute Leube
Primavera Life GmbH
www.primaveralife.com

Simone Plitzko
Agentur für Corporate Fashion
www.simoneplitzko.de

Die Damen unterscheiden sich deutlich, was persönliche Vita, Business Case und Unternehmensgröße betrifft – und doch haben sie eines gemeinsam: Sie haben ihren Erfolg mit Intelligenz, Innovationsgeist und Mut erreicht. Ausführliche Portraits der Unternehmerinnen finden Sie auf den nachfolgenden Seiten.




Carin Benter
Geschäftsführende Gesellschafterin
daff gmbh + co. kg, Düsseldorf

Frau mit Gespür für Filz: Neustart nach der Familienpause
„Geht nicht, gibt’s nicht – alles ist möglich!“

Mit dieser Devise hat es Carin Benter als „Frau mit dem Gespür für Filz“ zur erfolgreichen Unternehmerin gebracht. Seit 2001 entwirft und konfektioniert die kreative Betriebswirtin Lifestyle-Produkte aus hochwertigem, reinem Merinofilz für ihre daff GmbH & Co KG in Düsseldorf.

Was als One Woman-Show in einem Kellerraum und mit einer Minikollektion aus Untersetzern und Tischsets in drei Farben begann, ist heute ein florierendes Unternehmen. Die Düsseldorfer Unternehmerin erwirtschaftet mit bis zu 20 Mitarbeiterinnen einen Umsatz von 3,5 Mio. Euro. Wachstum finanziert sie ausschließlich aus eigenen Mitteln. daff besetzt als Marktführer eine feine Nische im Einzelhandel, beliefert in Deutschland rund 900 Kunden, darunter exklusive Kaufhäuser, Geschenkboutiquen, Concept-Stores und Museums-Shops, und exportiert in 30 Länder.

Auslöser für ihre Geschäftsidee war ein Geburtstagsgeschenk: vier Tischsets aus Filz. Sie weiß sofort: Das ist mein Material. Und sie erkennt das Potential des völlig aus der Mode gekommenen Naturmaterials als Lifestyle-Produkt für den gedeckten Tisch. Die tatendurstige alleinziehende Mutter macht sich nach zehn Jahren Familienpause auf die Suche nach einem geeigneten Filzlieferanten. Die heute 58-Jährige packt ihre Artikel ins Auto, geht „Klinkenputzen“ und gewinnt ihren ersten Handelskunden: das Carsch-Haus in Düsseldorf. Von da an schafft die Powerfrau mit unermüdlichem Einsatz und einem sicheren Instinkt für verkaufsstarke Sortimente den Aufschwung, der sich seither in zweistelligen Umsatzzuwächsen manifestiert. Obwohl der Handel Filz anfangs als „Trendmaterial“ erachtet, hat es Carin Benter geschafft, Filz und damit ihre Produkte dauerhaft als Accessoires in den unterschiedlichsten Lebensbereichen zu etablieren.
Die Kollektion ist auf ca. 110 Einzelteile in 36 Farben angewachsen. Neben Produkten für den gedeckten Tisch umfasst das Sortiment Praktisches für Aufbewahrung, Küche, Büro und Dekoration, farbenfrohe Sitzkissen, modische Hand- und Laptoptaschen, aber auch klassische Filzpantoffeln, allerdings stylish optimiert à la Benter.

Neben Design ist Nachhaltigkeit ein wesentlicher Bestandteil der daff-Philosophie. Der Rohstoff Wolle als Basis für das Naturmaterial Filz regeneriert sich auf natürliche Weise und wird exklusiv für daff bei den zwei weltweit führenden Filzfabrikanten produziert. Da auch die komplette Fertigung in Deutschland stattfindet, sind daff-Produkte „100% Made in Germany“. Das sichert zum einen die hohe Fertigungsqualität, unterstützt aber auch den deutschen Arbeitsmarkt. Kurze Transportwege schonen die Umwelt. Dank Benters lückenloser Qualitätskontrolle ist die Reklamationsquote gleich Null.

Die Diplom-Betriebswirtin ist Designerin ihrer Kollektionen, gleichzeitig aber auch kühle Rechnerin - und sich selbst die härteste Kritikerin. Vielseitigkeit und Flexibilität paart sich bei ihr mit enormer Energie und hartem Einsatz. Noch heute geht sie mit den neuen Kollektionen gemeinsam mit ihrem Außendienst auf Verkaufstour. Arbeiten soll Spaß machen, und Farben tragen ihr Teil zu einem fröhlichen und energetischen Arbeitsklima bei, davon ist Carin Benter überzeugt. Deshalb ist auch der Düsseldorfer Firmensitz so farbenfroh gestaltet wie die daff-Kollektion. Fluktuation gibt es unter Benters Mitarbeiterinnen kaum. Die Chefin hat stets ein offenes Ohr, nicht nur für die Nöte Alleinerziehender, die sie aus eigenem Erleben kennt. Carin Benters Unterstützung für das Düsseldorfer Frauenhaus und das Kinderhospiz sind bewusst gewählte Engagements der Unternehmerin, in ihrem Engagement für Frauen und Kinder.

Carin Benters Geschäftsidee und deren Umsetzung hat das „altmodische“ Naturmaterial Filz wieder salonfähig gemacht. Dank ausgeprägter Kundenorientierung und hoher Qualitätsstandards von Produkt und Dienstleistung konnte sich die Düsseldorferin als führende Unternehmerin ihres Segments europaweit etablieren.



Dr. Antje Eckel
Geschäftsführende Gesellschafterin
Dr. Antje Eckel GmbH, Niederzissen

„Aus den Dingen etwas machen“: Tierernährung ohne antiobiotische Zusatzstoffe

Die Erfolgsstory von Dr. Antje Eckel beweist, wie gerade unkonventionelle Ideen und der feste Glaube daran sie auch in hart umkämpften Marktsegmenten zum unternehmerischen Erfolg führen können. Die heute 48jährige Agrarökonomin hat 1994 mit ihrer Dr. Eckel GmbH in Niederzissen das erste Unternehmen in Deutschland gegründet, das bei seinen Produkten auf antibiotische Zusatzstoffe in der Tierernährung verzichtet. Der Anfang war nicht einfach. Antje Eckel wurde belächelt, herrschte in der von der internationalen Großchemie beherrschten Branche doch die gängige Meinung vor, dass Konzepte ohne antibiotische Leistungsförderer nicht funktionieren könnten. Trotz heftiger Konkurrenz durch die Großchemie konnte sich Antje Eckel im Markt behaupten und wurde dank der ihr eigenen Dynamik und Überzeugungskraft zur „Vorreiterin innovativer Futtermittelzusatzstoffe“. Eckels innovativer Ansatz ist heute Industriestandard.

Ihr Unternehmen erwirtschaftete 2011 einen Umsatz von 22 Mio. Euro und nimmt mit 40 hoch qualifizierten Mitarbeitern (60% Akademiker) und einem Marktanteil von 20 Prozent sowohl eine Sonder- als auch eine Spitzenstellung in der Branche ein.

Nach ihrer Promotion im Jahr 1993 dachte die Agraringenieurin und dreifache Mutter an Selbständigkeit, um von zu Hause aus zu arbeiten und „Familie und gute Ausbildung“ zu leben. Ihr Businessplan stand. Da der Kapitalaufwand für eine eigene Produktion noch zu hoch war, begann die Unternehmerin zunächst den Handel mit Futterzusatzstoffen. Die erste Anfrage sagte Eckel ab, die Marge wäre für zwei Firmen, einen niederländischen Importeur und ihr als deutscher Handelspartnerin, zu gering gewesen. Trotzdem oder gerade deshalb wollte der Hersteller die Frau kennen lernen, die es ablehnte, eines seiner Produkte zu vermarkten, wo doch Andere Schlange standen. Es kam wie es kommen musste: Man kam doch zusammen und Dr. Eckel hatte einen ihrer bis heute wichtigsten Handelspartner gewonnen.

Der Anfang war gemacht. Sie fand weitere Produkte und Konzepte, die sie guten Gewissens vertreiben konnte: Innovative, effizienzorientierte und die Hygiene unterstützende Zusatzstoffe oder Zusatzstoffmischungen für die Tierernährung, dabei aber niemals Pharmazeutika oder Antibiotika.

Sagte sich in diesen Anfangstagen ihres Unternehmens Geschäftsbesuch an, wurde das Eckel’sche Schlafzimmer zum Büroraum umgestaltet; kaum waren die Geschäftspartner weg, wurde zurückgebaut. Nach sechs Monaten war klar: Ihr Unternehmen hat eine Zukunft. Personelle Verstärkung, am strukturschwachen Standort schwer zu finden, kam aus der Familie: ihr Ehemann, Dr. Bernhard Eckel gab seinen gut dotierten Manager-Job bei einem US-Agrar-Unternehmen auf und wurde ihr erster Mitarbeiter. Als Landwirt und Tiernahrungsexperte ist er seither Leiter Vertrieb und Produktentwicklung im Unternehmen seiner Frau, der Chefin und Alleininhaberin.

Um ihr Unternehmen für die Zukunft aufzustellen, treibt Antje Eckel die Internationalisierung stark voran, eröffnet Repräsentanzen in Schwerpunktmärkten und setzt auf Messepräsenz in osteuropäischen oder asiatischen Ländern. Sie möchte sich messen können im umkämpften deutschen Markt, an dem sie stabile 20 Prozent Anteil hat, und auch bei globalen Herausforderungen wie Nachhaltigkeit. Ihr Engagement für Umwelt und soziale Einrichtungen drückt sich in umweltfreundlichen Produktionstechniken am hochmodernen Firmensitz und diversen Sponsorings für lokale Kindertagesstätten und Schulen aus. „Wir denken und handeln global, vergessen dabei aber unsere Wurzeln in Niederzissen nicht“, sagt Antje Eckel.

Entspannung findet die Unternehmerin in der Natur, beim Radfahren, Schwimmen und der Gartenarbeit wie auch beim Lesen und klassischer Musik.



Ute Leube
Geschäftsführende Gesellschafterin
Primavera Life GmbH, Oy-Mittelberg

Die „Unternehmerin aus Zufall“: Man sieht nur mit dem Herzen gut

Ute Leube war nie auf der Suche nach einer Geschäftsidee. Und auch „Unternehmerin“ war im Lebensplan der Berliner Lehrertochter keine Option. Sie wollte einfach nur „etwas Sinnvolles tun“. Als logische Folge ihrer Begeisterung für Pflanzenheilkunde, ätherische Öle und deren Erforschung wird Ute Leube (60) zur Pionierin und Wegbereiterin der Aromatherapie in Deutschland und Unternehmerin aus Zufall.
Hätte sie bei der Firmengründung geahnt, dass sich aus ihrer Leidenschaft 25 Jahre später ein weltbekanntes Unternehmen entwickelt, sie hätte es nicht für möglich gehalten. Heute ist Ute Leubes Primavera Life GmbH Marktführerin, exportiert in 30 Länder und erwirtschaftet mit 157 Mitarbeitern einen Umsatz von über 22 Mio. Euro am Firmensitz im Allgäu. Das Sortiment umfasst neben rund 340 Ölen und Wellnessprodukten, zertifizierte Naturkosmetik und eine Luxusmarke für exklusive SPAs.

Die Erfolgsgeschichte beginnt 1986, mit einem Startkapital von 5.000 D-Mark auf 6 qm Büro- und Lagerfläche im Privathaus. Ute Leube hält Vorträge über Aromatherapie und verkauft selbst abgefüllte Fläschchen mit Aromaölen: 15 Sorten, wobei das Startkapital nur für je einen halben Liter pro Sorte reicht. Sie werden ihr förmlich aus den Händen gerissen, die Kunden sind begeistert von den erstaunlichen Wirkungen, die inzwischen wissenschaftlich untermauert sind.

Um beste Qualitäten zu bekommen, initiiert Ute Leube – auch hier Pionierin - schon vor 25 Jahren direkte Kontakte zu Anbaupartnern in aller Welt, unterstützt öko-soziale Kooperativen in Entwicklungsländern und wird Partnerin von Bio-Anbauprojekten weltweit. Langfristige Verträge, feste Abnahmemengen und faire Preise helfen den Bauern, Lebensgrundlagen und Traditionen zu wahren und biologischen Anbau zu fördern. Noch heute sichern diese weitsichtigen Engagements Primavera die wertvollen Rohstoffe.

Die ersten 15 Jahre sind eine einzige Erfolgsgeschichte. Die Belegschaft wächst auf 80 Mitarbeiter, der Umsatz klettert auf 20 Millionen D-Mark (ca. 10 Mio. Euro). Ein Neubau wird geplant, es fließen Gelder in die US-Repräsentanz, als die Bankenkrise auch über Primavera Life hereinbricht. Kreditzusagen werden zurückgenommen, bestehende Kredite gekürzt. Für Ute Leube beginnt „die schlimmste Zeit meines Lebens“. Verhandlungen mit Banken scheitern, sie muss ihre Mitarbeiter bitten, 30 Prozent der Gehälter zu stunden. Die Belegschaft steht hinter ihr, ein alter Freund investiert in eine stille Beteiligung am Unternehmen. In der Zeit der Krise reift Ute Leube zur Vollblut-Unternehmerin. Sie lernt mehr als in den guten Jahren. Doch es geht ihr ein Stück vertrauensvoller Naivität verloren. Ernüchterung mischt sich mit menschlicher Enttäuschung als sie erkennen muss, dass der von ihr gepflegte partnerschaftliche Umgang von einigen Geschäftspartnern ausgenutzt wurde.
Trotz dieser Erfahrung geht die Unternehmerin weiterhin erfolgreich andere Wege. Bei Primavera werden Nachhaltigkeit und ethische Werte gelebt und immer wieder neu belebt. Pünktlich zum 25. Bestehen eröffnet 2011 der neue Firmensitz. Primavera Life ist nicht nur einer der größten Arbeitgeber im Allgäu, sondern setzt auch mit dem nach Feng Shui-Kriterien errichteten, weitgehend CO2-neutralen Firmengebäude Maßstäbe. In diesem Umfeld findet Ute Leubes Philosophie ihre adäquate Heimat. Hier kann sie Produkte entwickeln, die die Lebensqualität steigern, Sinn haben und etwas verändern.

Beruf und Privatleben sind bei Ute Leube eng verknüpft. Ihre Passion für Pflanzen lebt die Mutter zweier erwachsener Kinder bei der Gartenarbeit aus. Sie liebt die schönen Künste, Musik, Literatur, und sie reist gern.



Simone Plitzko
Inhaberin der Agentur für Corporate Fashion, Frankfurt am Main

„Mit unseren Gedanken formen wir die Welt“

Modedesign ist eine Branche, in der nur einige wenige den Weg nach oben schaffen, geschweige denn, davon leben können. Umso beeindruckender ist der Werdegang von Simone Plitzko (38), Diplom-Modedesignerin und Inhaberin der Agentur für Corporate Fashion in Frankfurt am Main. Mit ihrer Fokussierung auf ein Segment kleidet die kreative Geschäftsfrau mit ihren Business Outfits Mitarbeiter von Luxushotels, internationaler Hotelketten und Kreuzfahrtreedereien ein. Ihr Beispiel zeigt, dass Zuversicht, Optimismus und Kühnheit die richtige Mischung für Erfolg sind.

Simone Plitzko erkannt vor gut zehn Jahren das enorme Optimierungspotential bei Berufskleidung. Mit ihrem innovativen Ansatz, exzellentes Design mit herausragender Funktionalität in der Berufsbekleidung zu verbinden, betritt sie damals Neuland. In der Spezialisierung auf Corporate Fashion findet sie ihre Nische, die sie inzwischen marktführend ausübt.

Überzeugt von Idee und Konzept der jungen Designerin gibt ihr ein Frankfurter Hoteldirektor 1999 eine Chance und den Auftrag, seine 250 Mitarbeiter neu einzukleiden. Die kreative, professionelle und erfolgreiche Umsetzung spricht sich herum. Heute entwirft Simone Plitzko Kollektionen für zwei von drei Hotel-Neueröffnungen im Luxussegment in Deutschland und Europa. Mit ihrem 6-köpfigen Team realisiert sie jährlich 50 Kollektionen mit bis zu 30.000 Kleidungsstücken und Accessoires. Ihre Kundenliste liest sich wie ein Who is Who der Luxushotellerie: The Savoy London, Brenner`s Park Hotel & Spa Baden-Baden, Mandarin Oriental, Jumeirah Hotels & Resorts, Schloss Elmau, außerdem Kreuzfahrtschiffe wie Sea Cloud, TUI Cruises und Privatyachten.

Ihre Modelle sind alles andere als Standardware, das wissen Plitzkos Kunden zu schätzen. Simone Plitzko befasst sich nicht nur intensiv mit Qualitätsfragen, sondern stimmt die Kollektion gezielt auf Kunden und Projekte ab, arbeitet mit Architekten und Interior Designern zusammen, setzt Stil, Typ und Zielgruppe eines jeden einzelnen Projekts textil um und erschafft damit einen emotionalen Mehrwert. Zudem sind Plitzko-Kollektionen Premium-Produkte aus nachhaltigen Stoffen und Zutaten, an deren Weiterentwicklung und Optimierung sie permanent arbeitet. Die Designerin lässt ausschließlich in Europa (Italien, Frankreich, Polen, Deutschland) fertigen.

Berufskleidung zu entwerfen ist ein völlig anderes Metier als schnelllebige Trendkollektionen, die morgen schon wieder unmodern und überholt sind. Bereits während des Studiums gewann die junge Designerin Preise und Wettbewerbe und sammelte erste Praxiserfahrung mit Designaufträgen namhafter Modelabels. Was sie dort jedoch stört, ist die Kurzlebigkeit. Mit ihrer Corporate Fashion entwirft Simone Plitzko heute Mode auf Dauer.

Da sie viel unterwegs und bei ihren Kunden vor Ort aktiv ist, ist für Simone Plitzko der eigentliche Urlaub, zu Hause zu entspannen. Sie genießt lange Spaziergänge mit ihrem Mischlingsrüden Rufus und pflegt ihr Talent als Zeichnerin und Illustratorin.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Marina Beckert, verantwortlich.

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Unternehmensprofil: Moët Hennessy Deutschland GmbH


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