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'DIGITALE MEDIEN GEHÖREN IN DIE FRÜHKINDLICHE BILDUNG'

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PROFESSOR FTHENAKIS IM INTERVIEW:


Der Experte für frühkindliche Bildung, Professor Wassilios E. Fthenakis, fordert im Interview mit DIGITAL LERNEN Bund und Länder auf, das vereinbarte Ziel, sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts in die Bildung zu investieren, umzusetzen. Die zusätzlichen...

Berlin, 09.03.2012 - Der Experte für frühkindliche Bildung, Professor Wassilios E. Fthenakis, fordert im Interview mit DIGITAL LERNEN Bund und Länder auf, das vereinbarte Ziel, sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts in die Bildung zu investieren, umzusetzen. Die zusätzlichen Mittel sollten in erster Linie in die frühkindliche Bildung fließen, fordert Prof. Fthenakis. Die internationale Bildungsforschung sei sich einig, dass hier der größte Effekt zu erzielen ist. Bei der Finanzierung von Kindertagesstätten und Grundschulen erreiche Deutschland heute gerade die Hälfte des von der OECD geforderten Ausgabenniveaus.

Die Qualifizierung der Fachkräfte ist nach Auffassung des renommierten Wissenschaftlers das vordringlichste Ziel, da Strukturen und Material allein die Qualität nicht verbessern würden. Nur in der Hand kompetenter Pädagogen könnten digitale Medien einen sinnvollen Beitrag zu einem erfolgreichen Lernprozess leisten. Zu dieser Qualifizierung gäbe es keine Alternative, da auch Kinder - angesichts der selbstverständlichen Mediennutzung zu Hause - in den Bildungseinrichtungen einen 'angemessenen Umgang der Medien beigebracht bekommen müssen'.

Prof. Fthenakis: 'Es wäre vom Bildungssystem aus nicht verantwortlich, diese Kinder, die im Alltag eine so starke Mediennutzung haben, ihrem Schicksaal zu überlassen. Es ist die Aufgabe des Bildungssystems einzusehen, dass die Medien heute zur Kultur der Kinder zählen, und dass wir die Aufgabe haben, die Kinder darauf angemessen vorzubereiten. Bereits im Kindergarten sammeln Kinder Erfahrungen mit Medien und sie erwerben praktische Kenntnisse im Umgang mit ihnen. Eine gut organisierte frühe Medienbildung stärkt die Kinder bei der Nutzung von Medien für eigene Anliegen und sozialen Austausch.'

Wie die KIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest gezeigt hat, nutzen immer mehr Kinder Computer und Internet. Jedes Vierte Kind zwischen sechs und 13 Jahren ist fast täglich online.

Das gesamte Interview lesen Sie heute auf www.digital-lernen.de.

Das Online-Magazin DIGITAL LERNEN informiert seit anderthalb Jahren Lehrkräfte und Eltern über die Themen Jugendmedienschutz, Medienforschung, Schulpraxis und Netzpolitik.


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