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Guter Jahresauftakt für die Hightech-Branche

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Drei Viertel der ITK-Firmen mit Umsatzplus im ersten Quartal / BITKOM-Konjunkturbarometer: Positive Erwartungen für das Gesamtjahr / Unternehmen wollen mindestens 5.000 zusätzliche Jobs schaffen


Das Geschäftsklima im Hightech-Sektor hat sich am Jahresanfang auf hohem Niveau weiter verbessert. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage des BITKOM in der ITK-Branche hervor. Fast drei Viertel (72 Prozent) der Anbieter von Informationstechnik,...

Berlin, 04.04.2012 - Das Geschäftsklima im Hightech-Sektor hat sich am Jahresanfang auf hohem Niveau weiter verbessert. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage des BITKOM in der ITK-Branche hervor. Fast drei Viertel (72 Prozent) der Anbieter von Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik melden für das erste Quartal steigende Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der BITKOM-Branchenindex steigt um zwei auf 63 Punkte. "Die Hightech-Branche sorgt in einem unsicheren konjunkturellen Umfeld für Stabilität", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. "Die Nachfrage von Unternehmen und Privatanwendern nach neuen Geräten, Anwendungen und Services entwickelt sich positiv." Impulse bringen neue Technologien wie Cloud Computing und die zunehmende Verbreitung von Tablet Computern und Smartphones sowie die damit verbundenen Apps.

Nach den Ergebnissen der vierteljährlich durchgeführten Konjunkturumfrage beurteilen die meisten Unternehmen auch die weiteren Aussichten positiv. 78 Prozent der befragten Firmen rechnen für das Gesamtjahr 2012 mit steigenden Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr. Am besten laufen die Geschäfte bei den Anbietern von Software und IT-Services: 85 Prozent der befragten Unternehmen erwarten im Jahr 2012 ein Umsatzplus. Bei den Anbietern von IT-Hardware rechnen 71 Prozent mit steigenden Umsätzen und bei den Herstellern von Kommunikationstechnik 62 Prozent. Kempf: "Die Hightech-Messe CeBIT hat gezeigt, wie groß das Kundeninteresse an neuen Technologien ist."

Die insgesamt gute Marktentwicklung wirkt sich günstig auf die Personalplanung der ITK-Anbieter aus. 64 Prozent der befragten Firmen wollen im laufenden Jahr zusätzliche Mitarbeiter einstellen. 28 Prozent wollen die Beschäftigung stabil halten und nur 8 Prozent müssen voraussichtlich Stellen abbauen. Besonders viele neue Jobs schaffen IT-Dienstleister und Software-Häuser. Nach einem Plus von 10.000 Stellen im Vorjahr auf 858.000 erwartet der BITKOM im Jahr 2012 in der Gesamtbranche erneut die Schaffung von 5.000 bis 6.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen. Kempf: "Die IT-Industrie ist einer der wichtigsten Job-Motoren in der deutschen Wirtschaft." Die Kehrseite: 63 Prozent der befragten Firmen klagen zurzeit über einen Mangel an Fachkräften.


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