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Windenergie in Bayern

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Regensburg, 03. Mai. Beim Thema Windkraft denken viele Menschen zunächst nur an Norddeutschland. Zu Unrecht, wie ein genauerer Blick zeigt. Denn attraktive Standorte für die Nutzung von Windenergie gibt es längst nicht nur im Norden. So ist bspw. Bayern mit 70.550 km2 das flächenreichste Bundesland in Deutschland, das vorhandene Windkraft-Potenzial ist jedoch noch weitestgehend unerschlossen. So beziffert der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) das Ausbaupotenzial für Windenergie im Freistaat auf 41 Gigawatt (GW). Mit der Realisierung des größten zusammenhängenden Windparks Bayerns nutzt die Lacuna AG die aussichtsreichen Standortbedingungen.

Bedeutung regenerativer Energien wächst

Gut ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima und der anschließend vollzogenen Energiewende in Deutschland nimmt die Bedeutung regenerativer Energien weiter zu. Ihr Anteil am gesamten Energieverbrauch stieg von 11,3 % in 2010 auf 12,2 % in 2011. „Bei den Erneuerbaren Energien ragt insbesondere Windkraft heraus. Bereits im vergangenen Jahr leistete sie mit 46,5 Terrawattstunden (TWh) den größten Anteil an der Stromerzeugung und somit einen unverzichtbaren Beitrag für eine nachhaltige und zukunftssichere Energievorsorgung Deutschlands“, erklärt Thomas Hartauer, Vorstand Lacuna AG.

Installierte Leistung in Bayern auf niedrigem Niveau

Der gestiegene Anteil von Windkraft an der bundesweiten Stromerzeugung spiegelt sich auch in der installierten Leistung wider. Diese lag im vergangenen Jahr bei 29.075 MW. „Auf Bayern entfallen davon gerade einmal 684 MW“, erklärt Hartauer. Zum Vergleich: Im für Windenergie bekannten Niedersachsen beträgt die installierte Leistung über 7.000 MW und in Sachsen-Anhalt mehr als 3.600 MW. Welches Potenzial sich vor diesem Hintergrund für Bayern ergibt, zeigt ein Blick auf die zugrundeliegende Größe. Denn zusammengenommen verfügen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt über die gleiche Fläche wie der Freistaat. „Bayern muss und wird hier mittel- bis langfristig also noch deutlich an Leistung zulegen“, so Hartauer.

Bayerischer Windkrafterlass

Längst hat auch die bayerische Staatsregierung das vorhandene Potenzial erkannt und sich ehrgeizige Ziele für die kommenden Jahre gesetzt. Bis 2021 soll der Anteil von Windenergie im bayerischen Energiemix von aktuell 0,6 % auf 10 % steigen. Vor diesem Hintergrund beschloss der Ministerrat im Dezember 2011 einen sogenannten Windkraft-Erlass. Durch den Beschluss soll das Genehmigungsverfahren für neue Windenergieanlagen spürbar vereinfacht und beschleunigt werden. Gleichzeitig stellt der Erlass neue Flächen für die Stromerzeugung aus Windenergie bereit. „Bisher waren etwa 37 % der bayerischen Fläche tabu. Entlang der neuen Regelung stehen fortan gut 90 % für die Stromerzeugung aus Windenergie bereit“, führt Hartauer aus.

Günstige klimatische Bedingungen

Neben dem politischen Willen punktet der Investitionsstandort Bayern aber auch dank günstiger klimatischer Bedingungen. Nach Berechnungen des bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie bietet insbesondere Nordbayern gute Voraussetzungen für die Windenergienutzung. Laut bayerischem Windatlas herrschen hier durchschnittliche Windgeschwindigkeiten von 4,0 m/s bis 7,5 m/s – abhängig davon, in welcher Höhe die Messung stattfindet. Dabei gilt: In höheren Luftschichten weht der Wind stärker und gleichmäßiger. Denn durch bspw. Bebauung oder vorhandene Wälder kommt es in niedrigen Höhen zu Ungleichmäßigkeiten im Luftstrom. In hohen Lagen verringert sich dieses Problem spürbar. „So kommen zwei unabhängige Gutachter für den Standort des derzeit im Bau befindlichen Windparks Feilitzsch auf eine mittlere Windgeschwindigkeit von 6,6 m/s. Damit profitiert der größte zusammenhängende Windpark Bayerns von diesen optimalen Bedingungen“, berichtet Hartauer.

Größter Windpark Bayerns

Insgesamt fünf einzelne Parks sollen bis 2014 eine Gesamtleistung von über 60 MW bereitstellen. Mit Trogen 1 ist der erste von ihnen bereits im Januar ans Netz gegangen. Im Februar erfolgte dann der Baubeginn des zweiten Windparks in Feilitzsch, mit einer avisierten Gesamtleistung von 9,2 MW. „Zusammen mit ENERCON, dem deutschen Marktführer für Windenergieanlagen, setzen wir am Standort Bayern das größte Onshore-Windpotenzial Deutschlands um“, so Hartauer. Anleger haben die Möglichkeit, an diesem Projekt zu partizipieren. Entlang eines geschlossenen Windfonds können sie sich seit dem 20. April am Lacuna Windpark Feilitzsch beteiligen. Darüber hinaus folgen weitere Projekte noch im laufenden Jahr“, schließt Hartauer ab.

Weitere Informationen unter www.lacuna.de und www.faktwert.de

LACUNA – 1996 in Regensburg gegründet – ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Deutschland (Regensburg). Dem Namen Lacuna (lat. Lücke, Nische) verpflichtet, entwickelt, vermarktet und vertreibt Lacuna neuartige Investmentfonds- und Beteiligungs¬konzepte. Bei der Umsetzung dieser Konzepte arbeitet die Regensburger Investmentgesellschaft mit externen Spezialisten – Fondsberatern, Betreibern und Initiatoren – zusammen, die ihre Fachkompetenz bereits langjährig und erfolgreich unter Beweis gestellt haben. Das Fundament bei der Beurteilung und Auswahl dieser Partner bildet ein eigenes, unabhängiges Research. Als eigenständige Gesellschaft kann Lacuna so die optimalen Partner für ihre Investoren auswählen. Neben dem Engagement in Nischenmärkten sieht Lacuna in den Sektoren Gesundheit und Umwelt ihre Kernbranchen.

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