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Lacuna AG |

Cosmo Pharmaceuticals als Innovationslieferant im Segment Spezialitäten-Pharma

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Serie Teil 1: Healthcare-Research in Mailand


Regensburg, 08. Mai. Auch dieses Jahr luden Initiator Lacuna und Fondsmanager Adamant wieder zur Informationsreise ein. Das Ziel: vier Healthcare-Unternehmen in Mailand, Italien. Hier besuchten die Teilnehmer je zwei Firmen aus dem Bereich Spezialitäten-Pharma (Cosmo Pharmaceuticals, Recordati) und zwei Unternehmen aus dem Medtech-Segment (Sorin, Amplifon). In einer vierteiligen Serie stellt Veranstalter Lacuna die wesentlichen Informationen zu den Unternehmensspezifika zur Verfügung. Teil 1 startet mit Cosmo Pharmaceuticals (Cosmo). Dazu Lacuna-Vorstand Thomas Hartauer: „Cosmo hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt und ist daher seit einiger Zeit auf der Watchlist für die Lacuna-Gesundheitsfonds.“

Cosmo Pharmaceuticals – ein Spezialist in Sachen Spezialitäten-Pharma

Als vergleichsweise junges Unternehmen wurde Cosmo 1996 von Mauro Ajani gegründet. Auf ihn geht die Spezialisierung des Hauses zurück: die Entwicklung und Produktion von innovativen Diagnose- und Behandlungsmethoden für Patienten, die an entzündlichen Darmerkrankungen (IBD, Inflammatory Bowel Disease) leiden. Das IBD-Segment gilt als Nischenmarkt. Doch die Zahl der entzündlichen Darmerkrankungen – insbesondere Colitis ulcerosa und Morbus Crohn – nimmt jährlich zu, vor allem in den Industrieländern. In Deutschland bspw. leiden derzeit etwa 320.000 Menschen an IBD. Allein an Morbus Crohn erkranken pro Jahr durchschnittlich 5,2 von 100.000 Einwohnern. Beide Patientengruppen tragen ein erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Vor diesem Hintergrund legt Cosmo einen weiteren Schwerpunkt auf die Entwicklung wirksamer Methoden zur Darmkrebsvorsorge und -behandlung. Für diese strategische Ausrichtung ist ganz maßgeblich Dr. Luigi Moro, CSO bei Cosmo, mitverantwortlich. „Dass Cosmo dabei mit ihren Produkten auf dem Weg ist, zu einem der wesentlichen Player im IBD-Segment zu werden, belegen die Unternehmenszahlen“, so Hartauer. „2006 lagen bspw. die Einnahmen bei 15,2 Mio. EUR, bis 2011 sind sie auf 33,5 Mio. EUR gestiegen – und das, obwohl die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sich in diesem Zeitraum nicht wesentlich verändert haben.“ Dabei geht Cosmo einen für die Branche eher seltenen Weg. So legt das Unternehmen sehr viel Wert auf Inhouse-Produktion. Üblicherweise beschäftigen sich aber Betriebe, die wie Cosmo im Grenzbereich zwischen Pharma und Biotech unterwegs sind, ausschließlich mit Forschung und Entwicklung (R&D). Hinzu kommt der Fakt, dass Gründer Ajani kein Projekt in die Hand nimmt, das nicht aus eigener Finanzkraft des Unternehmens gestemmt werden könnte. „Cosmo vermeidet auf diese Weise Interessenskonflikte und entwickelt vor diesem Hintergrund erfolgreich Diagnose- und Behandlungsverfahren, die im Sinne der Patienten und des Unternehmens funktionieren“, erläutert Hartauer.

Cosmo Pharmaceuticals: Beispiele aus einer innovativen Produkt-Pipeline

„Besonders hervorzuheben ist aus meiner Sicht die MMX Technologie, dank derer Cosmo sich einen sehr großen Marktanteil erarbeitet hat“, sagt Thomas Hartauer mit Blick auf die Produkt-Pipeline. Die Technologie bedeutet für Darmpatienten eine erhebliche Behandlungsverbesserung, da sie die Wirksamkeit von Medikamenten deutlich erhöht. So erreichen MMX-Arzneien den gesamten Darm – ein Durchbruch in der IBD-Medizin, denn bislang konnten Wirkstoffe entweder nur den oberen oder den unteren Darm erreichen. Das erste Produkt aus der MMX-Familie ist Lialda. Anhand der Einnahmen aus den vergangenen Jahren lässt sich das rasante Wachstum ablesen. Im Launch-Jahr 2007 lagen die Zahlen bei 50 Mio. USD. Bis 2009 versechsfachten sich die Einnahmen nahezu und stiegen auf über 290 Mio. USD. Die jährlichen Wachstumsraten liegen noch immer bei ca. 24 - 27 % p.a. – und das gut fünf Jahre nach der Produkteinführung.

Eine ähnliche Erfolgsstory erwartet Cosmo mit der Markteinführung von Methylene Blue MMX, das die Früherkennung von Darmkrebs verbessert. Methylene Blue – vereinfacht erläutert, ein blaues Kontrastmittel – wird bei Darmspiegelungen eingesetzt und erhöht die Chance, Gewebeveränderungen zu entdecken. „Was nur wenige wissen: Die Wahrscheinlichkeit, dass bei regulären Darmspiegelungen etwas übersehen wird, liegt bei 1:40“, erläutert Thomas Hartauer. Für Darmkrebs-Patienten aber ist besonders die Früherkennung lebenswichtig. Denn bislang werden nur 10 % der Erkrankungen rechtzeitig diagnostiziert, um sie noch erfolgreich behandeln zu können. Ein anderer Fakt, der dabei eher für das Gesundheitssystem interessant sein dürfte: Die Behandlungskosten steigen aufgrund der späten Diagnosestellung enorm an. „Sie werden pro Fall im Spätstadium auf etwa 100.000 USD geschätzt“, führt Hartauer aus. „In den Frühstadien dagegen liegen die Behandlungskosten bei etwa 30.000 - 50.000 USD. Insgesamt kann eine konsequente Durchführung der Früherkennung vor allem die Todesrate erheblich senken und zusätzlich zu einer erheblichen Kosteneinsparung führen.“ Mit 30 Mio. Endoskopien pro Jahr allein in den USA und der EU (Prognose für 2012) wird deutlich, wie groß der Bedarf tatsächlich ist. Denn die Zahl der Todesfälle, die auf Darmkrebs zurückzuführen sind, ist enorm: In Deutschland z.B. sterben jährlich 300.000 Menschen an Darmkrebs. Als Hauptursache nennen Experten die mangelnde Früherkennung. Gesundheitsagenturen empfehlen daher, dass sich Personen ab einem Alter von 50 Jahren regelmäßig, d.h. alle fünf Jahre, untersuchen lassen sollten. „Cosmo erwartet vor diesem Hintergrund eine Verdopplung des Endoskopie-Marktes in den nächsten Jahren, damit einher geht auch ein stabiler Absatzmarkt für Methylene Blue MMX“, so Hartauer.

Fazit

„Auch in der unternehmerischen Ausrichtung von Cosmo Pharmaceuticals zeigen sich wieder deutlich die Auswirkungen des demografischen Wandels und sich ändernder Lebensgewohnheiten“, betont Thomas Hartauer. So sorgt auf der einen Seite die stetig steigende Zahl über 60-Jähriger für zunehmende Krankheitsfälle im IBD-Segment, denn Darmkrebs tritt vorrangig bei Menschen ab 50 Jahren auf. Begünstigt werden Darmerkrankungen dieser Art auch durch den westlichen Ernährungsstil – schnell, ungesund, hochkalorisch. „Diese Entwicklung belegt, wie wichtig der strategische Ansatz ist, Lösungen für demografisch bedingte Probleme auch im Healthcare-Segment zu finden“, resümiert Hartauer.

Weitere Informationen unter www.lacuna.de und www.faktwert.de

LACUNA – 1996 in Regensburg gegründet – ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Deutschland (Regensburg). Dem Namen Lacuna (lat. Lücke, Nische) verpflichtet, entwickelt, vermarktet und vertreibt Lacuna neuartige Investmentfonds- und Beteiligungs¬konzepte. Bei der Umsetzung dieser Konzepte arbeitet die Regensburger Investmentgesellschaft mit externen Spezialisten – Fondsberatern, Betreibern und Initiatoren – zusammen, die ihre Fachkompetenz bereits langjährig und erfolgreich unter Beweis gestellt haben. Das Fundament bei der Beurteilung und Auswahl dieser Partner bildet ein eigenes, unabhängiges Research. Als eigenständige Gesellschaft kann Lacuna so die optimalen Partner für ihre Investoren auswählen. Neben dem Engagement in Nischenmärkten sieht Lacuna in den Sektoren Gesundheit und Umwelt ihre Kernbranchen.

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