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DG-i Dembach Goo Informatik: Nagios-Icinga als Ökosystem nutzen

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DG-i Dembach Goo Informatik hat das bekannte Monitoring-System Nagios-Icinga zu einem Ökosystem ausgebaut. Durch Erweiterung um intelligente Tools und webbasierte Anwendungen ist eine Lösung entstanden, die Unternehmen einen Mehrwert bietet. Auf der Community-Seite...

Köln, 08.05.2012 - DG-i Dembach Goo Informatik hat das bekannte Monitoring-System Nagios-Icinga zu einem Ökosystem ausgebaut. Durch Erweiterung um intelligente Tools und webbasierte Anwendungen ist eine Lösung entstanden, die Unternehmen einen Mehrwert bietet. Auf der Community-Seite bedanken die Entwickler von Icinga sich bei DG-i für die Unterstützung.

'Wir haben uns gefragt, welchen Zusatznutzen man aus einem einfachen, eher langweiligen Monitoring-System herausholen kann', erklärt Mike Liebsch, Projektmanager von DG-i Dembach Goo Informatik. 'Mit intelligenten Tools ist es uns schließlich gelungen, aus Nagios-Icinga ein Ökosystem zu machen, das für Unternehmen einen echten Mehrwert schafft.' Nagios ist ein weitverbreitetes Open-Source-Monitoring-System, das wegen der vielen Erweiterungsmodule und seiner Flexibilität sehr beliebt ist.

Mit einigen Add-ons und Tools ließ sich das Icinga Setup in ein komplexes Monitoring-Ökosystem verwandeln, mit dem man Monitoring-Daten sowohl liefern als auch auswerten kann. So konnte etwa die Konfiguration, die normalerweise als reiner Text vorliegt und unübersichtlich ist, in einem LDAP-Baum hierarchisch dargestellt werden. Für die Autoinventarisierung werden die zu überwachenden Hosts und Netzwerkendgeräte durchsucht und in ein eigenes Frontend eingefügt, über das auch ein Großteil der administrativen Arbeiten durchgeführt werden kann.

Um Mitarbeitern und Kunden zu ermöglichen, Basisaufgaben schnell und einfach auszuführen, kann eine webbasierte Anwendung eingerichtet werden, die Nagios-Objekte anlegt oder löscht und verwaltet. Das Frontend ist in vielen Sprachen verfügbar (Multi-Language) und empfiehlt sich besonders Betreuern von kleinen und mittelgroßen Installationen, denen eine Integration anderer Möglichkeiten zu aufwendig erscheint.

DG-i hat auch eine grafische Auswertung integriert, die Trends erkennen lässt und die Fehlersuche vereinfacht, ohne zusätzliche Last zu erzeugen. Nagios liefert die Performance-Daten direkt mit, damit man die Geräte nur einmal prüfen muss und die gewonnenen Daten direkt auswerten, visualisieren und in einer Datenbank speichern kann. Vorschau-Popups und zoombare Graphen sowie einige Export-Funktionen unterstützen das Troubleshooting.

Das Reporting hilft dem Administrator, Reports für die Geschäftsführung und das Kapazitätsmanagement, die Service-Verträge und das Controlling zu erstellen und zu verwalten. Durch die Datenbank-Speicherung können einzelne Werte auch leicht via Skript oder durch andere Tools ? zum Beispiel OpenOffice ? direkt abgerufen werden.

Icinga ist eine Abspaltung des bekannten Monitoring-Systems Nagios, das von einer internationalen Gruppe weiterentwickelt wird. Trotz Konkurrenz durch freie und kommerzielle Monitoring-Software ist Nagios wegen seiner großen Verbreitung ein Quasi-Standard geworden, auch im professionellen Einsatz. Das ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass es kostenlos verfügbar ist, viele Zusatzprogramme bietet sowie einfach angepasst und erweitert werden kann.

Monitoring ist ein wichtiges Werkzeug für die Kapazitäts- und Notfallplanung, das Verfügbarkeitsmanagement (Business Continuity Management BCM) und besonders wichtig für das Troubleshooting. https://www.icinga.org/2011/12/30/icinga-build-package-server-for-debian-ubuntu/

'Nagios-Ökosystem mit Icinga' Fachartikel von Mike Liebsch, DG-i - Dembach Goo Informatik in freeX, 3-4/2012, pp 32 ? 35: www.cul.de/data/freex3-42012pr.pdf


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