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Die erfolgreiche Finanzierung und Förderung von Existenzgründungen

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Banken und Regierung kürzen radikal bei der Förderung und Finanzierung von Existenzgründern


Hamburg, 06.06.2012: Seit dem Gründerboom im Jahre 2005 im Zuge der „Ich-AG“ stellt die Bundesregierung immer weniger Mittel zur Existenzgründungsförderung bereit. Angesichts der letzten Finanzmarktkrise und aufgrund der zunehmenden Reglementierung durch die „Baseler-Beschlüsse“ stellen zugleich auch die Kreditinstitute zunehmend weniger Mittel zur Existenzgründerfinanzierung bereit. Davon betroffen sind insbesondere solche Existenzgründer, die zwischen 10.000 und 30.000 Euro brauchen. Daher gewinnen eine rechtzeitige und gründliche Unternehmensplanung, belastbare und transparente Finanzierungsvorlagen und alternative Finanzierungsformen für Jungunternehmer zunehmend an Bedeutung.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben mehrfach belegt, dass die Gründungsförderung ein besonders erfolgreiches Instrument der Arbeitsmarktförderung sei. Erst kürzlich ermittelte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur, dass eineinhalb Jahre nach der Existenzgründung immer noch 80 Prozent der geförderten Existenzgründer erfolgreich selbständig seien und teilweise sogar Angestellte habe. Auch die Arbeitgeber fordern regelmäßig, lieber Sozialleistungen als Gründungsfördermittel zu kürzen.

Nachlassende staatliche Förderung

Dennoch stellt die Bundesregierung seit dem Gründerboom im Zuge der „Ich-AG“ zunehmend weniger Fördermittel für Existenzgründer bereit. Im Jahr 2005 wurden noch mehr als 300.000 Arbeitslose mit insgesamt rund dreieinhalb Milliarden Euro von der Bundesagentur für Arbeit auf Ihrem Weg zur Selbständigkeit gefördert. Im Jahr 2007 förderte die Bundesagentur noch rund 200.000 Existenzgründer und 2011 ist diese Zahl bereits auf unter 130.000 gesunken. Diese Tendenz wird voraussichtlich weiter anhalten, weil im November 2011 ein Gesetz beschlossen wurde, dass die Ausgaben der Existenzgründungsförderung um knapp eineinhalb Milliarden Euro auf nur noch 400 Millionen pro Jahr senken soll.

Restriktive Kreditvergabe der Banken

Angesichts der letzten Finanzmarktkrise und aufgrund der zunehmenden Reglementierung durch die „Baseler-Beschlüsse“ stellen zugleich auch die Kreditinstitute zunehmend weniger Mittel zur Existenzgründerfinanzierung bereit. Viele Kreditinstitute haben bereits angekündigt, ihre Bilanzrisiken und damit auch das Kreditgeschäft zu reduzieren. Zwar werden viele Banken Unternehmensgründungen und Existenzgründer auch weiterhin begleiten, allerdings dürften Existenzgründer mit schwacher Bonität und riskanteren Geschäftsmodellen zunehmend schwieriger an Kredite gelangen.

Alternative Finanzierungsmodelle

Während Existenzgründer, die weniger als 10.000 Euro benötigen, sich noch vergleichsweise einfach über Mikrokredite finanzieren können, sind besonders Jungunternehmer betroffen, die 10.000 bis 30.000 Euro benötigen. Für einen Mikrokredit ist dieser Betrag zu hoch und für Geschäftsbanken, Finanzinvestoren und Beteiligungsgesellschaften lohnt sich ein Engagement dieser Größenordnung regelmäßig noch nicht. Für solche Existenzgründer bieten die KfW-Förderbanken und vergleichbare Institute interessante Möglichkeiten zur Gründungsfinanzierung. Wer hingegen als Jungunternehmer einen deutlich höheren Finanzierungsbedarf hat, kann seinen Kapitalbedarf möglicherweise auch über sogenannte Venture-Capital-Beteiligungsgesellschaften decken.

Belastbare Unternehmensplanung

Die Untersuchungen deutscher Wirtschaftsinstitute zeigen deutlich, dass Existenzgründungen immer dann zunehmen, wenn die Arbeitslosigkeit steigt. Zugleich zeigt sich aber auch, dass mit zunehmender Quantität der Existenzgründungen deren Qualität abnimmt. Wenn darüber hinaus die staatliche Förderung und die klassische Finanzierung durch die zunehmend restriktive Kreditvergabe der Banken immer weiter abnimmt, wird deutlich, dass eine rechtzeitige und gründliche Unternehmensplanung sowie belastbare und transparente Finanzierungsvorlagen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Nur auf dieser Basis können Jungunternehmer ihren potentiellen Investoren und Finanzpartnern die Belastbarkeit, Nachhaltigkeit und Dauerhaftigkeit des eigenen Geschäftsmodells überzeugend darlegen. Dabei ist eine maßgeschneiderte Gründungsberatung durch einen unabhängigen Gründungsberater häufig viel günstiger als erwartet und lohnt sich häufig schon deshalb, weil die Beratung und Unterstützung bei der Unternehmensplanung und der Erstellung der Finanzierungsvorlagen erst die Inanspruchnahme von Gründungszuschüssen und Gründungskrediten ermöglicht.

PRESSEKONTAKT

RICHAU CONSULTING
Herr Raoul Richau
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ZUM AUTOR

Raoul Richau studierte Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaft und sammelte mehrjährige Beratungserfahrungen in namhaften Wirtschaftskanzleien, Steuerberaterbüros, Prüfungsgesellschaften und Unternehmensberatungen. Anschließend verantwortete er in der Geschäftsleitung mittelständischer Unternehmen die Bereiche Controlling, Finanzen, Steuern, Recht, Personal. Zu seinen Aufgaben zählten dabei die Planung und Umsetzung interner Sonderprojekte, die Koordination der externen Berater sowie die Begleitung der strategischen Unternehmensausrichtung und Organisationsentwicklung. 2011 gründete er die Beratungsagentur Richau Consulting.

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Existenzgründungsberatung, Existenzgründungsfinanzierung, Existenzgründungsförderung, Startup-Beratung, Startup-Finanzierung, Spin-Off-Beratung, Spin-Off-Finanzierung, Joint-Venture-Beratung, Joint-Venture-Finanzierung,


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Raoul Richau, verantwortlich.

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