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Quantensprung in der Diagnostik möglich

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Gesetzliche Krankenkassen blockieren neuartige Technik zur Krebsfrüherkennung


Bonn/Berlin, www.ne-na.de – In den Industrieländern sterben die meisten Menschen an so genannten „Volkskrankheiten“. Bösartige Tumore und die Erkrankungen des Herz- und Gefäßsystems stellen heute die mit Abstand häufigste Todesursache dar. Allein in Deutschland erkranken jährlich von 1.000 Menschen vier an Krebs und fünf an einem Herzinfarkt. Da es immer mehr alte Menschen gibt, steigen die Kosten für die Krankenkassen unaufhörlich. Rund zwei Drittel aller Krebserkrankungen könnten vermieden werden, wenn die Menschen gesund leben würden, sagt die Deutsche Krebshilfe http://www.krebshilfe.de. Prävention und Prognostik sind nötig, um Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und teure Behandlungsmethoden zu vermeiden.

„Die gesetzlichen Krankenkassen bemühen sich schon seit einiger Zeit, das Thema Prävention aktiv zu nutzen. Sie wollen damit Behandlungskosten für ihre Versicherten einsparen. Außerdem wissen die Kassen, dass sich die diversen Programme sehr gut zur Profilierung am Markt eignen“, so Michael Sander, Geschäftsführer der TCP Terra Consulting Partners GmbH http://www.terraconsult.de und Vorstandsmitglied des CareHelix Instituts für Management und Dialog im Gesundheitswesen (CIM) http://www.carehelix-institut.de.

Nach Ansicht des Nuklearmediziners und Radiologen Professor Dr. Jürgen Ruhlmann, Gründer des Medizin Centers Bonn http://www.mcbonn.de/, könnte bei der Krebsvorsorge aber noch wesentlich mehr getan werden. „Die Nuklearmedizin und die Radiologie leisten mit Vorsorge- und Diagnostikverfahren wie zum Beispiel dem PET-CT einen großen Beitrag zur Früherkennung und zum Therapiemonitoring. In den Vereinigten Staaten, in Italien, der Schweiz und Belgien zahlen die gesetzlichen Krankenkassen für dieses hochsensible Verfahren. In Deutschland leider nicht, da die Diskussion über PET-CT nicht sachgerecht geführt wird“, sagte Ruhlmann. Die PET-CT ist eine Fortentwicklung der PET (Positronen Emissions Tomographie), in der die funktionellen Informationen der PET-Untersuchung und die strukturellen und räumlichen Informationen der Röntgen-CT-Untersuchung in einer PET-CT-Untersuchung zusammengefasst sind.

„Mit unserer neuen Technologie ist ein Quantensprung in der Diagnostik möglich“, meint Ruhlmann, der an zwei deutschen Hochschulen lehrt. Er gründete 1994 das erste private PET-Zentrum in Deutschland und gilt als Entwickler des Bonner Modells, der Kooperation einer privaten Institution mit einer Universitätsklinik. Das PET-CT-Modell habe zahlreiche Vorteile: Es biete eine optimale Kombination funktioneller und anatomischer Informationen. Die Untersuchungszeit sei mit acht bis 15 Minuten extrem kurz. Außerdem zeichne sich das Verfahren durch eine vielfach erhöhte Nachweisempfindlichkeit gegenüber Röntgenaufnahmen aus. Der erste PET-CT-Scanner wurde im Mai 1998 als Prototyp im PET-Zentrum in Pittbsburgh installiert. Ruhlmann kritisiert, dass diese neuartige Technik nicht in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen wird: „Der Deutsche Wissenschaftsrat hat schon vor längerer Zeit gefordert, dass die gesetzlichen Kassen die PET endlich in ihren Leistungskatalog aufnehmen sollen. In den USA ist das schon vor mehreren Jahren geschehen. Ich bin der Meinung, dass hier das Wort von Max Planck gilt, das ich etwas ergänzt habe: Eine geniale Methode setzt sich nicht durch, weil sie so hervorragend ist, sondern weil die Ignoranten, Besserwisser und Neider aussterben.“

Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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