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Blog-Software keine Alternative zu ECM-Systemen

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Umfrage unter ECM-Anbietern von Walter Visuelle PR ergibt, dass ...


Wiesbaden, 2. September 2005. ... Expertenmeinungen, nach denen der Einsatz einer vollwertigen Lösung für Enterprise Content Management (ECM) als überdimensioniert eingeschätzt wird, wenn Inhalte publiziert und entsprechende Workflows realisiert werden sollen, bei ECM-Anbietern auf Kritik gestoßen sind. Die Computerwoche hatte in ihrem Newsletter vom 29. August 2005 über den Blog Business Summit berichtet, auf denen Experten Blog-Software als Alternative zu komplexen ECM-Systemen darstellten. Statements, die die Wiesbadener PR-Agentur Walter Visuelle PR GmbH bei Firmen wie der d.velop AG, IQDoQ GmbH und H&S InformationsManagement GmbH einholte, zeigen, dass bei der bisherigen Diskussion offenbar Äpfel mit Birnen verglichen wurden. Software für Weblogs eigne sich zwar für das Publizieren im Internet, der ECM-Ansatz aber greife deutlich weiter und berücksichtige dabei auch die umfassenden Compliance-Anforderungen nach rechtssicherer Aufbewahrung von Dokumenten. Einig sind sich die ECM-Anbieter aber in einem wichtigen Punkt mit den Blog-Software-Experten: Unternehmen müssen nicht zwangsläufig überdimensionierte Systeme einsetzen, sondern können mit kleinen überschaubaren Lösungen beginnen. „Think Big, Start Small“, empfiehlt etwa André Grüneboom von der eDoc Solutions AG. Dies sei auch mit Enterprise-Content-Management-Systemen möglich.


André Grüneboom, Vorstand eDoc Solutions AG:

„Vergleich hinkt!“

Aus unserer Sicht hinkt der Vergleich zwischen ECM und Blog-Software, da diese Software-Bereiche zwei unterschiedliche Ansatzpunkte haben und nur über eine kleine Schnittmenge verfügen, nämlich die Publizierung von Informationen in einer Internet-/Intranet-Plattform sowie Suche von Informationen. ECM-Softwareprodukte verstehen wir als eine integrative Lösung. Somit steht der Begriff Enterprise Content Management für uns als Oberbegriff für Komplettsysteme, welche folgende Lösungen in einem Produkt vereinen:
- elektronische Archivierung,
- Dokumenten Management,
- Workflow Management,
- Scan-, Klassifizierung- und Erfassungsanforderungen,
- Publizierung von Informationen und Dokumenten aus den oben genannten Bereichen auf Internet/Intranet-Plattformen,
- Knowledge-Management als Oberbegriff zum Aufbau und zur Nutzung von Wissensnetzwerken, welche auf Informationsbasis der vorgenannten Bereiche entstehen.
Blog-Softwarelösungen sind aus unserer Sicht eher mit Redaktions- und Content-Management-Lösungen zu vergleichen, welche zusätzliche Ansatzpunkte für globale Suchmaschinen liefern. ECM-Lösungen sind sehr flexibel und können modular und je nach Anforderung projektorientiert eingeführt werden. Unsere Kernaussage ist hier: "Think Big, Start Small"!


Frank Schnitter, Leiter Marketing bei der d.velop AG:

„Blog-Software keine Alternative zu ECM“

Enterprise Content Management lässt sich nicht auf reines Web Content Management reduzieren. ECM greift viel weiter und sorgt für eine sichere Aufbewahrung aller Informationen – nicht nur solcher, die veröffentlicht werden, sondern auch von Informationen, die sowohl eine rechtliche als auch eine prozessbezogene Relevanz haben. Darüber hinaus müssen auch bestimmte veröffentlichte Informationen konform zum Produkthaftungsgesetz rechtssicher aufbewahrt werden. Hier stoßen Web-Content-Management-Lösungen schon an ihre Grenzen, und gleiches gilt auch für Blogsoftware. Man darf die Komplexität der Vorgänge nicht gänzlich ausblenden, sondern muss nicht zuletzt auch Integrationen von Mail-, ERP- oder technischen Systemen betrachten, die ein ECM typischerweise integriert. Um es auf den Punkt zu bringen: Web-Content-Management und spezielle Blog-Systeme müssen – sofern sie zur offiziellen Unternehmenskommunikation eingesetzt werden, an ein ECM-System angebunden werden, um den gesetzlichen Rahmenbedingungen erfüllen zu können. Blog-Software kann daher in keinem Fall eine Alternative zu ECM sein.


Michael Flegel, Geschäftsführer H&S InformationsManagement GmbH:

„Vergleich mit ECM sollte man nicht ziehen“

Inhalte in das Netz stellen - klar, das wird heute von vielen Anwendern gewünscht. Aber wie kommen die Inhalte in das System? ECM- und DMS-Lösungen leisten weit mehr als Blog-Software. Sie sind heutzutage wahre Alleskönner, mit denen Dokumente jeglicher Form aus verschiedenen Applikationen in ein oder mehrere Systeme gestellt werden können. Auch gilt ECM als Rückhalt – z.B. als Datenpool für eine Dokumenten-Ausfallsicherheit. Die Modulfähigkeit macht es den Unternehmen sehr leicht, in einer beliebigen Phase mit einem ECM zu starten. Zusätzlich bietet ECM viele Möglichkeiten, ein System beliebig zu erweitern. Es wächst mit dem Unternehmen und dessen wechselnden Anforderungen mit. Blog-Software ist für die Unternehmenskommunikation sicherlich ein interessantes Tool – den Vergleich mit ECM sollte allerdings nicht ziehen.


Dr. Knuth Lange, PR- und Marketing Manager IQDoQ GmbH:

„Blogsoftware für Inhalte ohne Compliance-Anforderungen“

Zunächst einmal ist ein Enterprise-Content-Management-System grundsätzlich von einem Web-Content-Management-System zu unterscheiden. Unabhängig von den unterschiedlichen Aufgaben und den unterschiedlichen Arten von Inhalten der Systeme, mag eine Blog-Software das richtige Instrument der Wahl sein, wenn eine Art von Inhalten ohne große Compliance-Anforderungen zu verwalten ist. Ein vollwertiges ECM-System wie HyperDoc von IQDoQ bietet jedoch deutlich mehr Funktionalität, insbesondere im Hinblick auf unterschiedlichen Quellen von Inhalten (z.B. Office Dokumente, Mails, digitale Faxe, gescannte Papierdokumente, originär digitale Daten aus Legacy Systemen (per COLD), XML Dokumente usw.), dauerhafte und revisionssichere Archivierung und die Güte der Workflow-Komponenten in Bezug auf komplexe Organisationen. Darüber hinaus ist die Aufgabe eines ECM, Unternehmensdaten unternehmensweit und gezielt zur Verfügung zu stellen. Dies geschieht bei HyperDoc auf Basis einer modernern Multi-Tier Architektur und mit Internetmitteln wie Web-Zugriff und Austausch über XML-Dokumente.

Über Walter Visuelle PR GmbH:
Die Walter Visuelle PR GmbH ist eine inhabergeführte Agentur, die PR-Dienstleistungen speziell für Unternehmen aus der IT- und Telekommunikationsbranche sowie neue Technologien anbietet. Sieben Mitarbeiter betreuen die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in den Bereichen Archivierung, DMS, Workflow, Storage, Security, E-Business, Internet, ERP und Standardsoftware. Die Agentur setzt unter anderem auf die Visualisierung von PR-Botschaften mit Hilfe aussagekräftiger Grafiken, Collagen und Fotos als Ergänzung der Pressetexte. Zu den Kunden gehören u.a. d.velop, ReadSoft, JVC Prof. und Tropper Data Service.

Kontaktadresse:
Walter Visuelle PR GmbH
Frau Leonie Walter
Adolfstraße 4
65185 Wiesbaden
Tel.: 06 11 / 2 38 78 - 0
Fax: 06 11 / 2 38 78 - 23
eMail: L.Walter@pressearbeit.de
Internet: http://www.pressearbeit.de

Web: http://www.presselounge.de


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