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Der Kunde rückt in den Mittelpunkt

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TBM Consulting Group veröffentlicht Ergebnisse ihrer dritten internationalen Produktivitätsumfrage unter Entscheidungsträgern in der Fertigungsindustrie


Durham / Genf, 07. September 2005 – Die TBM Consulting Group, führender Anbieter von Time-Based Management Consulting im Produktions- und Dienstleistungssektor, gibt die Ergebnisse seiner dritten ‚Produktivitätsstudie’ bekannt. Die Erhebung, die in Deutschland gemeinsam mit der Fachzeitschrift ‚Produktion’ durchgeführt wurde, befragt einmal im Jahr Entscheider in Fertigungsunternehmen in den USA, Großbritannien, Deutschland, Mexiko und Brasilien. Für die Studie wurden im ersten und zweiten Quartal 2005 insgesamt 790 Geschäftsführer und leitende Angestellte von mittelständischen und großen Unternehmen befragt.

Kunden- und Marktnähe als Innovationsfaktor

Insgesamt kommt die diesjährige Studie zu dem Ergebnis, dass die Mehrheit der Hersteller in den teilnehmenden Ländern ihre Bemühungen um Kunden- und Marktnähe im letzten Jahr deutlich verstärkt hat. Insbesondere stechen hier die deutschen Unternehmen hervor. Immerhin 78% der hierzulande befragten Entscheider in der Fertigungsindustrie vermelden eine große oder sehr große Steigerung diesbezüglicher Bemühungen im Jahr 2004.
Der Trend, den Kunden zunehmend in das Zentrum der Aktivitäten zu rücken, kommt auch darin zum Ausdruck, dass 44% der deutschen Fertigungsunternehmen die exakte Erfassung der Kundenbedürfnisse als den entscheidenden Ansatzpunkt für die Entwicklung von Innovationen innerhalb ihrer Wertschöpfungskette ansehen (Brasilien: 38%, Großbritannien: 32%, USA: 30%, Mexiko: 21%). Allerdings nimmt auch das Design neuer Produkte als Triebkraft für Innovationen mit 58% immer noch eine bestimmende Rolle ein.
Auch den Aktivitäten zur Steigerung der Flexibilität bei der Erfüllung von Kundenwünschen wird im internationalen Vergleich eine wichtige Rolle zugewiesen. Hier bilden die deutschen Unternehmen jedoch mit einer Zustimmungsrate von 51% (Brasilien: 66,7%, UK: 62%; USA: 58%, Mexiko: 55,3%) das Schlusslicht.
Fertigungsunternehmen verzeichnen Produktivitätswachstum
Die große Mehrheit der befragten Unternehmen verzeichnete im vergangenen Jahr ein Wachstum der Produktivität (Mexiko: 93,1, Brasilien: 92,0, UK: 90,4, USA: 90,2, Dt: 81,4%). Betrachtet man jedoch die Firmen mit signifikant hohem Wachstum, wird das Bild differenzierter. Während in Mexiko 51,2% der Befragten Entscheider ein Produktivitätswachstum von mehr als 10% verzeichneten, konnten nur rund ein Drittel der Fertigungsunternehmen in Brasilien (35,2%), den USA (33,5%) und Großbritannien (32,8%) diese hohen Wachstumsraten berichten. In Deutschland, wo rund 33,9% der Befragten auf ISO-Zertifizierung als Mittel zur Produktivitäts- und Qualitätssteigerung setzen, fiel diese Zahl mit 18,7% nochmals deutlich niedriger aus.
Bei der Untersuchung derjenigen deutschen Unternehmen, die ihre Produktivität um mehr als 10% gesteigert haben, fällt jedoch Eines deutlich auf: Sie haben ihre Anstrengungen, enge Beziehungen zu ihren Kunden herzustellen, im vergangenen Jahr zu insgesamt 90,9% ‚gesteigert’ bzw. ‚deutlich’ gesteigert, während diese Zahl bei allen Befragten mit 67,8% signifikant niedriger ausfällt.
Eine Besonderheit stellen jedoch die deutschen Anwender von Methoden zur schlanken Fertigung (Lean, Kaizen, LeanSigma) dar, denn hier konnten im vergangenen Jahr 28,6% der befragten Firmen ihre Produktivität um mehr als 10% steigern. Bei den Kaizen-Anwendern erreichten sogar zwei Drittel der befragten Firmen diese überdurchschnittlichen Steigerungsraten. Aber auch in anderen Bereichen bildet diese Gruppe eine Ausnahme, denn im Gegensatz zu allen befragten deutschen Unternehmen erzielen diese Firmen beispielsweise ihr gegenwärtiges Wachstum vor allem über Produktivitätssteigerungen und organisches Wachstum (je 42,9% vs. 30% bzw. 18,3% bei allen). Bei der Gesamtheit der befragten Firmen hingegen fällt die Entwicklung von neuen Produkten mit 23,3% deutlich ins Gewicht.
Als Hauptursachen für Produktivitätsgewinne wurden von allen befragten deutschen Unternehmen v.a. Verbesserungen in den Arbeits- und Produktionsabläufen (Workflow) genannt (45,3%), während Unternehmen in den anderen untersuchten Ländern eher kontinuierliche Prozessverbesserungen bzw. verschlankte Prozesse verantwortlich machten
Sehr zufrieden sind die deutschen Unternehmen mit der Ausbildung ihrer Mitarbeiter. Nur 5,1% sehen darin ein Hindernis für Produktivitätssteigerungen. Wie auch in den anderen untersuchten Ländern steht hier der Widerstand gegen Veränderungen an erster Stelle

“Fertigungsunternehmen in den hoch industrialisierten Ländern verstärken zusehends ihre Anstrengungen, sensibler auf die wechselnden Wünsche und Anforderungen ihrer Kunden einzugehen,“ fasst Michael Herr, Managing Director TBM Europe, die Ergebnisse der Umfrage zusammen. „Die Hersteller haben verstanden, dass die konsequente Nähe zum Kunden und zum Markt der Schlüssel zu einem signifikanten Wachstum ist.“

Über TBM und LeanSigma™:
Die TBM Consulting Group (www.tbmcg.com) ist ein führendes Beratungsunternehmen für die Fertigungs- und Dienstleitungsindustrie mit Hauptsitz in Durham/USA. Durch Umsetzung der LeanSigma Prinzipien unterstützt TBM Fertigungsbetriebe aus unterschiedlichen Industriezweigen bei der strategischen Ausrichtung und der Optimierung von Produktionsabläufen - vom Lieferanten über die Fertigung und den Vertrieb bis zum Endkunden. Die von TBM entwickelte LeanSigma-Methodik ist ein Umwandlungsmodell für Unternehmen, das aus der Verbindung von Kaizen und SixSigma entstanden ist, d.h. die schnell umzusetzende Kaizen- Transformation wird mit der statistischen Analysemethodik von SixSigma gekoppelt. LeanSigma ist auf den Dienstleistungssektor, z.B. auf die Bereiche Finanzdienstleistungen und Versicherungswesen, übertragbar und wird auch dort bereits erfolgreich eingesetzt. Zu den weltweit mehr als 100 Kunden von TBM TMD Friction, die WIKA-Firmengruppe, DaimlerChrysler, VA Tech, Steinway & Sons, Hubbell, First Data Corporation und Maytag. Weitere Informationen finden Sie unter www.tbmcg.com.


Web: http://www.hbi.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Stefan Lange, verantwortlich.

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