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World of Warcraft: Angriff auf Pandaria

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Trend Micro warnt vor Phishing-Attacke über integriertes Mail-System


Von höchstem Spielgenuss bis potenzieller Spielsucht - nur wenige Spiele begeistern und polarisieren wie "World of Warcraft" von Blizzard Entertainment. Über zehn Millionen Gamer weltweit sind eine interessante Beute für Cyberkriminelle, die Phishing-Angriffe...

Hallbergmoos, 25.07.2012 - Von höchstem Spielgenuss bis potenzieller Spielsucht - nur wenige Spiele begeistern und polarisieren wie "World of Warcraft" von Blizzard Entertainment. Über zehn Millionen Gamer weltweit sind eine interessante Beute für Cyberkriminelle, die Phishing-Angriffe speziell auf Spieler rangniedrigerer Charaktere ausüben. Denn diese verfügen in der Regel über weniger Sicherheitserfahrung, da sie noch nicht so lange in dem Online-Rollenspiel dabei sind. Diese jüngste Angriffswelle rollt seit März dieses Jahres, seit dem Start der Betatestphase der vierten Erweiterung des Spiels: "World of Warcraft: Mists of Pandaria".

Die potenziellen Opfer erhalten über das im Spiel integrierte Mail-System Nachrichten mit der Aufforderung, an den Betatests für "Mists of Pandaria" teilzunehmen, ein durchaus attraktiver Köder, denn der Zugang ist beschränkt. Zusätzlich locken die Online-Gangster mit einem Geschenk, das im Spiel selbst verwendet werden kann, einem so genannten "Dragon Turtle". Dabei handelt es sich um das Reittier des Volkes der Pandaren, welches mit der vierten Spielerweiterung eingeführt wird.

In die Nachrichten eingebettet sind Webadressen, die auf Phishing-Seiten weiterleiten. Der Betrug ist nur schwer zu erkennen, denn nicht nur die Nachrichten dem typischen Design des Spiels täuschend echt nachempfunden, sondern auch die Webadressen, die zum Beispiel die Abkürzung "MOP" für "Mists of Pandaria" im Domänennamen enthalten.

Aus Spiel wird Ernst: Konto- oder Kreditkartennummern im Visier

Der Battle.net-Account vereinigt die Konten und Daten für alle Spiele von Blizzard Entertainment (StarCraft II, WoW und Diablo III). In diesem Account sind nicht nur die Spiele verlinkt, sondern es ist auch möglich, auf einfachem Weg neue Spiele, Fanartikel (Stofftiere, Tastaturen oder T-Shirts) und In-Game-Artikel über den "Blizzard Shop" zu kaufen. Da alle drei Spiele kostenpflichtig sind, werden auch die monatlich zu entrichtenden Gebühren über den Account abgerechnet, per Lastschrift, Kreditkarte oder Gamecard. Sollten Spieler hier ihre privaten Daten wie Konto- oder Kreditkartennummer hinterlegt haben, können diese Informationen abgegriffen und weiterverwendet werden. Leider sind WoW-Spieler schon seit längerem Opfer von Phishing-Angriffen. Und es scheint, als ob auch die jetzige Attacke mit anderen und älteren Phishing-Versuchen in Zusammenhang steht.

Blizzard Entertainment hat mittlerweile seine Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. So hat der Anbieter eine eigene Sicherheitsseite veröffentlicht. Die Seite hält eine Sicherheits-Checkliste sowie eine Anleitung dafür bereit, was ein Anwender tun sollte, wenn er den Eindruck hat, sein Konto könnte kompromittiert sein. Außerdem lässt sich von der Seite ein Authenticator, der den Kontomissbrauch verhindert, für verschiedene mobile Geräte herunterladen. Als Belohnung für die Verwendung des Authenticators, der auch als Schlüsselanhänger - dann allerdings kostenpflichtig - erhältlich ist, winkt ein exklusives 'Kernhundhaustier'.

Kostenloser Ratgeber für Gamer

Trend Micro hat eine Reihe von Tipps für Gamer in seinem Ratgeber "Security and Gaming e-Guide" zusammengestellt, mit denen Anwender den Online-Betrügern das Leben sehr schwer machen können.


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