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Der Werkzeug- und Formenbau beugt Euro-Krise vor

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Die Sorge um den Euro bewirkt Investitionen in Steuerungs- und Planungssoftware


Die Sorge um die Euro-Krise und deren Auswirkungen auf die eigene Branche lässt unter Werkzeug- und Formenbauern die Nachfrage nach EDV-Systemen zur Kapazitätsplanung deutlich steigen. Waren es in den vergangenen Jahren eher Planungs- und Strukturüberlegungen,...

Oldenburg, 28.08.2012 - Die Sorge um die Euro-Krise und deren Auswirkungen auf die eigene Branche lässt unter Werkzeug- und Formenbauern die Nachfrage nach EDV-Systemen zur Kapazitätsplanung deutlich steigen. Waren es in den vergangenen Jahren eher Planungs- und Strukturüberlegungen, die den Ansporn zum Einsatz von Planungssoftware gegeben haben, so steht derzeit ganz klar die Ausnutzung der eigenen Ressourcen zur erhöhten Wertschöpfung aus eigener Kraft im Vordergrund.

"Wir führen rund 200 ausführliche Kundengespräche in Rahmen von Präsentationen, Seminaren und Workshops im Jahr", erklärt Dipl.-Betriebswirt Michael Kath, Vertriebsleiter der IKOffice GmbH. "Man rechnet damit, dass der Markt bei sinkenden Margen weiter nachgibt, und sich dieser Trend durch den Einfluss der immer mehr an Raum gewinnenden asiatischen Unternehmen der Branche noch verstärkt.", fügt er an. "Im Zuge dieser Befürchtungen ist man überzeugt, mit einem optimierten Durchlauf, Leistungssteigerungen bis zu 30% erreichen zu können. Und jeder aus der Branche weiß: In konjunkturell schwierigen Zeiten entscheiden diese Prozente den Wettbewerb!", ergänzt er.

Sein Fazit: "Nur Unternehmen mit überzeugender Qualität, einer konsequenten Optimierung ihrer Prozesse und einer soliden Planung werden am Markt bestehen können!"

Der IKOffice MoldManager ist in der Lage, bis hin zur Stücklistenposition Information über Soll- und Ist- Bearbeitungen zu verwalten und auszuwerten. Hierzu ist Folgendes zu berücksichtigen: Im Werkzeugbau herrscht eine große Vielfalt von Einzelteilen. Eher selten können einmal erstellte Arbeitspläne von Bauteilen oder gar Baugruppen unverändert als Grundlage für neue Projekte verwendet werden. In der Regel dienen einmal gefertigte Elemente als Wegweiser für neue Aufgaben, die dann - je nach Aufgabenstellung - modifiziert werden.

Die Anforderungen an ein Planungssystem im Werkzeugbau sind vor allem die Bewältigung der Vielzahl an Informationen und das verdichtete Aufbereiten der Soll- und Ist-Werte, um zuverlässige Aussagen über die momentane und zukünftige Auslastung zu treffen. Hinzu kommt die gleichzeitige und schnelle Berücksichtigung von Maschinenausfällen, Mitarbeiterabwesenheiten, Ad hoc - Aufträgen wie Reparaturen sowie dringenden Änderungen. Der Auftragsbestand eines beliebigen mittelständischen Werkzeugbaus kann wie folgt aussehen und verdeutlicht die Dimension:

- 20 Neu-Werkzeuge mit durchschnittlich 50 Stücklistenpositionen und durchschnittlich 5 Bearbeitungsschritten führen zu 20x50x5 = 5.000 Arbeitsschritten.

- 30 zeitgleiche Änderungen mit durchschnittlich 5 Stücklistenpositionen und durchschnittlich 5 Bearbeitungsschritten führen zu 30x5x5 = 750 Arbeitsschritten.

- 30 laufende Reparaturen mit durchschnittlich 5 Bearbeitungsschritten führen zu 30x5 = 150 Arbeitsschritten.

Somit müssen 5.900 Arbeitsschritte im Zusammenspiel mit 25 Mitarbeitern, deren Fähigkeiten und Abwesenheiten, sowie einem Maschinenpark bestehend aus 20 unterschiedlichen Anlagen mit normalen Wartungs- und Reparaturansprüchen koordiniert werden. Diese Angaben sind leicht auf die eigenen Umstände anpassbar, führen aber in Summe oft zu vergleichbaren Ergebnissen.

Im IKOffice MoldManager geschieht die Aufbereitung und Darstellung dieser Informationen in einem eigens hierfür optimierten Gantt-Diagramm. In diesem Diagramm werden alle Informationen zeitgleich visualisiert und können direkt und komfortabel durch (Drag & Drop), also durch "Ziehen und Ablegen" mit der Maus verändert werden. Im Zeitpunkt der Veränderung wird der Planer über die Machbarkeit und die Auswirkung auf andere Projekte mit Hilfe eines Ampelsystems informiert. Die aktuelle Situation wird in einem selbsterklärenden Zeitplan für alle Projektbeteiligten verdeutlicht.

Die getroffenen Veränderungen werden direkt im Arbeitsplan kommuniziert und über ein integriertes Zeiterfassungsterminal in den Plan zurück geliefert. Ein stetiger Soll-Ist Verglich ermöglicht die aktive Planung und Umplanung laufender Projekte.

In einer Simulationsebene können zuverlässige Aussagen über die Machbarkeit neuer Projekte getroffen werden, bevor diese angeboten oder beauftragt werden. Kapazitätsengpässe werden rechtzeitig erkannt und Auswirkungen von Mitarbeiter- oder Maschinenausfällen sofort aufgezeigt.

Führende ERP-Systeme sind für die Darstellung dieser komplexen Strukturen nicht ausreichend gerüstet. Zwar können in der Regel Aussagen über Gesamtstunden je Leistungsart getroffen werden, die Auswertung auf Bauteilebene bzw. Stücklistenposition wird jedoch von den Bedienern im Werkzeugbau in der Vorbereitung als zu aufwändig oder gar unmöglich empfunden.

Spätestens bei der dynamischen Anpassung auf Bauteilebene während des Produktionsprozesses, bzw. das Einfügen unerwarteter Bearbeitungspositionen und das Abschätzen der Auswirkungen von Planabweichungen, verabschieden sich die gängigen Systeme aus der Gruppe der Lösungskandidaten für diese komplexe Aufgabe.

Die optimale Lösung liegt in der Kombination der Software für die jeweilige Aufgabe. Nach erfolgter Fertigung werden die aufbereiteten Informationen so an das umgebende ERP-System übergeben, dass hier weitere Auswertungen stattfinden können. Ein optimiertes und ausbaufähiges Controlling wird hiermit ermöglicht. Der MoldManager ist hierbei in der Lage, mehr und genauere Informationen zu liefern als Systeme, die nicht für diesen Anwendungsfall optimiert sind. Der Umgang mit den hier benötigten Schnittstellen ist unkompliziert. Der IKOffice MoldManager kann mit allen gängigen ERP-Systemen kommunizieren.

Durch die Integration einer für den Anwendungsfall optimierten Planungssoftware werden alle Unternehmensbereiche zu Gewinnern:

1. Im Vertrieb kann bereits während der Akquise die Belastungssituation im Werkzeugbau geprüft werden.

2. Mit den bereitgestellten Assistenten kann eine Simulation der Aufgabe durchgeführt werden.

3. Gezielte und fundierte Aussagen über Termine und Meilensteine schaffen Kundenvertrauen.

4. Die Auslastung des Werkzeugbaus wird bereits bei der Auftragsvergabe umfangreich berücksichtigt.

5. Aussagen über Auswirkungen auf die laufende Fertigung, benötigte externe Kapazitäten und Materialbeschaffungszeitpunkte schaffen von vornherein Entlastung.

6. Gezielte Entlastung von Kapazitätsengpässen und gezielte Kapazitätsnutzung von Freiräumen.

7. Bessere Problemerkennung im Controlling durch größere, auswertbare Datenvielfalt und der daraus folgenden höheren Datenqualität.

8. Erhöhte Termintreue durch permanenten Gesamtüberblick, den sofortigen Vergleich von Vergangenheitsdaten und der Informationserfassung und -bereitstellung.

9. Der gewonnene Überblick über die Belastungen der einzelnen Mitarbeiter wirkt positiv auf den Krankenstand und auf das Betriebsklima.


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