info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. |

Neun Spam-Mails täglich in jedem Postfach

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


Drei von vier Internetnutzern erhalten unerwünschte Mails / Aber: Jedes fünfte E-Mail-Postfach bleibt von Spam verschont / BITKOM gibt Tipps zum Schutz vor Spam


Unerwünschte E-Mails bleiben für viele Internetnutzer ein Ärgernis. Trotz Filtersoftware und Schutzmaßnahmen werden in Deutschland pro Tag rund 300 Millionen Spam-Nachrichten in die privaten E-Mail-Postfächer zugestellt. Drei von vier Deutschen (75 Prozent),...

Berlin, 02.09.2012 - Unerwünschte E-Mails bleiben für viele Internetnutzer ein Ärgernis. Trotz Filtersoftware und Schutzmaßnahmen werden in Deutschland pro Tag rund 300 Millionen Spam-Nachrichten in die privaten E-Mail-Postfächer zugestellt. Drei von vier Deutschen (75 Prozent), die über ein privates E-Mail-Postfach verfügen, geben an, täglich mindestens eine Spam-Mail zu erhalten. Bei 44 Prozent sind es bis zu fünf solcher Mails, fast jeder Vierte (24 Prozent) klagt sogar über sechs bis 20 Spam-Nachrichten. jeder Fünfte (19 Prozent) bekommt dagegen überhaupt keine Spams. Sieben Prozent wissen es nicht oder machen keine Angaben. Im Durchschnitt laufen pro Tag rund neun Spam-Nachrichten (8,6) in den privaten E-Mail-Postfächern der Deutschen ein. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM ergeben.

Der Ärger mit Spam nimmt dabei offenbar wieder leicht zu. Vor drei Jahren hatte noch mehr als jeder Vierte (28 Prozent) angegeben, weniger als eine Spam-Mail pro Tag in sein privates Postfach zu bekommen. Nur jeder Fünfte (20 Prozent) hatte über sechs bis 20 unerwünschte Nachrichten geklagt.

"Spams können nicht nur lästig sein und unerwünschte Werbung enthalten, oft stecken Betrüger dahinter oder es wird versucht, Schadsoftware auf dem PC des Benutzers zu installieren", warnt Lutz Neugebauer, Sicherheitsexperte des BITKOM. "Zwar droht in Deutschland Spam-Versendern ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Doch die meisten Spam-Mails werden aus dem Ausland verschickt und das in Deutschland geltende Recht lässt sich faktisch nicht durchsetzen."

Am Rande: Etwa jeder achte Deutsche (13 Prozent) verfügt über keine private E-Mail-Adresse - und hat entsprechend auch kein Spam-Problem. Bei den Älteren über 50 Jahre sind es 16 Prozent, bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahre ist es jeder Zehnte (10 Prozent).

Obwohl die E-Mail-Provider bereits viele Schutzmaßnahmen ergreifen, kann auch jeder selbst etwas tun, um die Spam-Anzahl zu reduzieren. Der BITKOM gibt dazu die wichtigsten Tipps:

1. Ungewöhnliche E-Mail-Adresse wählen

Viele Spam-Versender arbeiten nach einem Zufallsprinzip. Sie generieren automatisch Adressen und probieren diese aus. Ungewöhnliche Zeichenfolgen in der Mail-Adresse - etwa ein Unterstrich anstelle eines Bindestrichs oder eine Zahl - erschweren den Erfolg der Spammer.

2. Zweit-Adresse anlegen

Die private E-Mail-Adresse sollte nur in Ausnahmefällen herausgegeben werden. Für Chats oder Bestellungen ist es besser, sich eine zweite zuzulegen. Wer über diese E-Mail viel Spam bekommt, kann einfach zu einer neuen wechseln. Unter der ersten Adresse bleibt er für Freunde erreichbar.

3. E-Mail-Adresse im Web kodieren

Oft sammeln Spammer auch Adressen auf Webseiten. Wer seine E-Mail-Adresse im Web angibt, etwa auf der eigenen Homepage, kann das erschweren: Zum Beispiel, indem er das @-Zeichen kodiert (vorname.name [at]provider.de) oder die E-Mail-Adresse als Bilddatei hinterlegt wird.

4. E-Mail-Adresse in Communitys verbergen

Nutzer sollten die eigene E-Mail-Adresse in Online-Netzwerken wie Facebook oder Xing nicht allen zugänglich machen. Viele Communitys bieten individuelle Datenschutz-Einstellungen an. Dort kann festgelegt werden, dass nur die eigenen Freunde oder Geschäftspartner die Adresse sehen dürfen.

5. Spam-Filter nutzen

Mit Hilfe von Spam-Filtern gelangen weniger unerwünschte Mails in den Posteingang. Die Filter sortieren verdächtige Mails aus und legen sie meist in einem gesonderten Ordner ab. Spam-Filter sind als Software für den eigenen PC oder als Service der E-Mail-Provider verfügbar. Zudem gibt es Dienstleister, die eine externe Spam-Filterung anbieten.

6. Nicht auf Spam-Mails antworten

Niemals sollte man auf Spam-Mails antworten! Auch vermeintliche Abmelde-Optionen - etwa für Newsletter - sollten nicht unüberlegt genutzt werden. Diese Rückmeldungen sind für Spammer eine Bestätigung, dass die gewählte E Mail-Adresse aktiv ist. Künftig gibt es dann eher noch mehr unerwünschte Post.

7. Nicht auf Links in Spam-Mails klicken

Wenn dennoch Spam im Postfach landet: am besten sofort löschen. Auf keinen Fall sollten Links in Spam-Mails angeklickt werden. Dahinter können sich Schadprogramme verbergen. Im E-Mail-Programm sollte zudem auch der automatische Download von Bildern deaktiviert werden. Denn dies kann dem Spam-Versender anzeigen, dass seine Mail geöffnet wurde und diese Adresse also aktiv genutzt wird.

8. Blindkopien verschicken

Vorsichtig mit Kontakten von Freunden und Kollegen umgehen! Wer Mails an mehrere Personen verschickt, sollte alle Adressen im Feld "BCC" eingeben. Dann sehen die Empfänger die fremden Adressen nicht.

Zur Methodik der Umfrage: Basis ist eine repräsentative Erhebung des Instituts Forsa für den BITKOM. Befragt wurden 1.001 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, PresseBox.de, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 658 Wörter, 5003 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. lesen:

BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. | 27.10.2014

Jeder Zweite gibt keinen Cent für PC-Software aus

Berlin, 27.10.2014 - .- Kostenlos-Mentalität bei Software noch immer weit verbreitet- Aber: Immerhin fast jeder Vierte zahlt für AppsJeder zweite Verbraucher (51 Prozent) gibt kein zusätzliches Geld für Computer-Software aus. Nur rund 34 Millione...
BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. | 23.10.2014

Eine Million Smart Homes bis 2020

Berlin, 23.10.2014 - Der Smart-Home-Markt steht in Deutschland vor dem Durchbruch. Bis zum Jahr 2020 werden voraussichtlich in einer Million Haushalte intelligente und vernetzte Sensoren und Geräte eingesetzt. Damit würde sich die Anzahl der Smart ...
BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. | 23.10.2014

Vernetzung entscheidender Standortfaktor

Berlin, 23.10.2014 - .- "Charta der digitalen Vernetzung" vorgestellt- Branchenübergreifende Grundsätze der Digitalisierung- Geschäftsstelle 'Intelligente Vernetzung" im Frühjahr 2015Der Hightech-Verband BITKOM ruft Unternehmen und Institutionen ...