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Q_PERIOR Trendumfrage Risikomanagement 2012 in der Finanzbranche

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Banken und Versicherer gehen von einem hohen Entwicklungsstand ihres Risikomanagements aus


Die Turbulenzen an den Finanzmärkten verleihen dem Thema Risikomanagement eine hohe Aufmerksamkeit. Banken und Versicherer reagieren auf die gestiegene Regulierungsflut und Komplexität mit Anpassungen im Bereich der Prozesse und Strukturen, erzielten jedoch nicht in allen Bereichen erkennbare Fortschritte. Zu diesem zentralen Ergebnis kommt die inzwischen dritte Trendumfrage zum Thema Risikomanagement in der Finanzbranche. Im Frühjahr 2012 befragte das Beratungshaus Q_PERIOR (ehemals agens Consulting, ESPRiT Consulting, paricon) rund 4.000 Fach- und Führungskräfte der Branche in Kooperation mit den Verlagen Banken+Partner und Versicherungswirtschaft (VVW). 211 Befragte nahmen Stellung zum Thema.

(prmaxims) Banken und Versicherer haben aus den Erfahrungen der zurückliegenden Krisenjahre gelernt und verbessern kontinuierlich das Management ihrer Unternehmensrisiken. Zumindest kommt die Mehrheit der insgesamt 211 Umfrageteilnehmer (siehe Grafik) zu dieser Einschätzung. Gut jeder Zweite ist mit Blick auf die gesamte Finanzbranche der Meinung (51,6 %), dass das Risikomanagement einen hohen bis sehr hohen Entwicklungsstand erreicht hat. 2011 bescheinigten dies noch deutlich weniger (40,1 %).

In Bezug auf den grundsätzlichen Nutzen eines professionell betriebenen Risikomanagements zeigt die Umfrage im Vergleichszeitraum von drei Jahren indessen kaum veränderte Einschätzungen. Allerdings gewinnen die Qualitätsaspekte merklich an Bedeutung. 2010 waren 65,1 und 2011 bereits 75,5 Prozent der Umfrageteilnehmer der Meinung, dass sich durch einen Ausbau des Risikomanagements eine Qualitätsverbesserung für das gesamte Unternehmen ergibt. Heute findet dieser Punkt mit 77,1 Prozent noch mehr Zustimmung.

Die verschärften Auflagen und Regelungen zum Risikomanagement belasten die Banken und Versicherer zunehmend: Deutlich mehr Teilnehmer sehen die unternehmerischen Freiheiten aufgrund gesetzlicher Vorgaben beziehungsweise verstärkter Regulierungen erheblich eingeschränkt. Bei den Banken stieg der Anteil im Beobachtungszeitraum um 11,6 Prozentpunkte (von 15,9 % in 2010 auf heute 27,5 %. Bei den Versicherern von 21,7 auf 28,1 %).

Eine überraschend positive Entwicklung zeigt sich demgegenüber im Bereich der Prozessgestaltung. Nur noch knapp jeder zweite Teilnehmer (Versicherer 47,9 %; Banken: 47,1 %) sieht derzeit das Risiko umständlicher und komplexer Prozesse, wenn es um den Ausbau des Risikomanagements geht. Die Werte lagen mit 54,5 respektive 51,6 Prozent im Vorjahr noch deutlich höher.

Bemerkenswert ist, dass noch immer mehr als jeder zweite in einer Versicherung (53,7 %) und knapp jeder dritte in einer Bank tätige Befragte (28,0 %) der Auffassung ist, dass den Führungskräften der Nutzen eines ausgebauten Risikomanagements nicht transparent ist. Cristof Merz, Partner bei Q_PERIOR und Leiter der Umfrage erkennt hierin Handlungsbedarf: "Das Topmanagement muss den Nutzen eines professionell betriebenen Risikomanagements deutlich stärker als bisher kommunizieren." Er verweist dabei auch auf die Antworten der Teilnehmer, die auf mangelnde Erfahrung und fehlende Akzeptanz des Middle Managements in Bezug auf einen weiteren Ausbau des Risikomanagements hinweisen. Wie im letzten Jahr ist jeder zweite in einer Bank oder Versicherung tätige Teilnehmer der Meinung, dass die fehlende Erfahrung ihres mittleren Managements ein grundsätzliches Hindernis für den Ausbau des Risikomanagements darstellt.

Hinweis für die Redaktion
Die dokumentierten Ergebnisse der Trendumfrage sowie druckfähige Grafiken zu den in dieser Meldung genannten Zahlen können angefordert werden unter: office@q-perior.com.

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Nele Ott, verantwortlich.

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