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Wer schützt unsere Lebensmittel?

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Lebensmittelsicherheit im Brennpunkt der ANUGA 2005

Essen / Köln – Vogelgrippe, BSE oder Dioxin-Skandal sind nur die Spitze des Eisbergs: Die Risiken der Globalisierung sind in kaum einer Branche so virulent wie in der Food-Industrie. Auf der anderen Seite haben Lebensmittelskandale katastrophale Auswirkungen auf das Markenimage von Food-Unternehmen. Die Branche hat nur eine Chance, diese Risiken nachhaltig in den Griff zu bekommen: Durch die Einführung, Durchsetzung und Überwachung international gültiger Lebensmittelstandards, bei deren Verstoß empfindliche Sanktionen wie Ausschlüsse vom Handel erfolgen.

Aufklärungskampagne von DNV
Die unabhängige Zertifizierungsgesellschaft DNV (Det Noske Veritas) plant deshalb auf der internationalen Food-Messe Anuga in Köln (8.10.-12.10.2005) eine Aufklärungsinitiative, um Firmen der gesamten Lebensmittelkette Risiken und Chancen für die Lebensmittelsicherheit aufzuzeigen. Gleichzeitig stellt DNV den internationalen Qualitätsstandard ISO 22.000 vor, der am 1. September 2005 veröffentlicht wurde und neue Maßstäbe für die Food-Industrie setzen soll. DNV ist einer der wenigen globalen Anbieter, der für Zertifizierungen nach sämtlichen internationalen Standards in der Nahrungs-, Futter- und Verpackungsmittelindustrie zugelassen ist. Das Unternehmen stellt als einzige vertretene Zertifizierungsgesellschaft auf der ANUGA 2005 in Passage Halle 13-14, Stand 20 aus.

„Die Food-Industrie steht vor einer gewaltigen Herausforderung. In unseren modernen Nahrungsmitteln stecken mittlerweile Bestandteile aus allen fünf Kontinenten“, erklärt Dr. Andrea Niemann-Haberhausen, Business Development Manager Food bei DNV. „Die Qualität von Produkten, Produktionsketten und globalem Handel kann nur durch strikte internationale Standards gesichert werden, deren Einhaltung durch unabhängige Institutionen geprüft wird. Denn eines ist klar: Ein Food-Unternehmen mit einem angeschlagenen Image hat auf diesem hart umkämpften Markt kaum eine Chance mehr“, so Dr. Niemann-Haberhausen.

In vielen Ländern werden Hygienestandards nur ungenügend eingehalten und umstrittene Chemikalien in der Lebensmittelproduktion, Landwirtschaft und Nutztierhaltung eingesetzt. Über den globalen Food-Handel können aus allen Teilen der Welt Krankheitserreger und chemische Gifte eingeschleppt werden. Gerade im Lebensmittelbereich muss eine starke und nachhaltige Vertrauensbeziehung zwischen Industrie, Handel und Endverbrauchern herrschen. Einige Länder haben nationale Standards für die Lebensmittelsicherheit entwickelt. Einzelne Lebensmittelhersteller und Handelsketten haben ihre eigenen Standards wie z.B. IFS herausgebracht, der sich mittlerweile zu einem etablierten Standard in der Nahrungsmittelindustrie entwickelt hat.

Qualität nach ISO 22000
Unternehmen, die bereits nach diesen Standards zertifiziert sind, sind allerdings über die stete Entwicklung immer umfangreicherer und neuer Standards nicht glücklich. Besonders kleinere Betriebe haben aufgrund der fehlenden gegenseitigen Anerkennung der Zertifizierungssysteme kaum eine Chance, den Forderungen verschiedener Standards nachzukommen. Der kürzlich veröffentlichte freiwillige Standard ISO 22000, der ein umfassendes Managementsystem für die Lebensmittelsicherheit beschreibt, soll eine Harmonisierung im Bereich der vielen verschiedenen Lebensmittelstandards bringen.

ISO 22000 ist nicht gekoppelt an einzelne Lebensmittelhersteller und Handelsverbände und ist somit eine unabhängige und neutrale Zertifizierung. DNV hat aktiv an der Entwicklung dieses Standards mitgewirkt und wird ab sofort Zertifizierungen nach diesem Standard durchführen.

ANUGA-Podiumsdiskussion zur Lebensmittelsicherheit
Als einzige vertretene Zertifizierungsgesellschaft präsentiert sich Det Norske Veritas (DNV) auf der diesjährigen ANUGA. Dort lädt DNV interessierte Unternehmen ein, in einer offenen und teilnehmerorientierten Podiumsdiskussion mit namhaften Vertretern aus Industrie, Handel und Zertifizierung die Zukunft der Lebensmittelsicherheit zu diskutieren. Auf dem Podium stehen Lebensmittelexperten der Firmen DNV, Domspitzmilch, Dr. Berns Laboratorium sowie Kaufland dem Publikum Rede und Antwort zu allen Fragen rund um die Qualität unserer Lebensmittel.

Termin und Ort
ANUGA 2005
Mittwoch, 12.10.2005
10.00 Uhr
Kölner Congress-Centrum Ost (2. Etage)
Konferenzräume 4 und 5

Wegen der begrenzten Anzahl an Teilnehmerplätzen ist eine frühzeitige Anmeldung ratsam. Anmelden können sich Interessierte direkt bei DNV unter +49-201/7296-357 oder per E-Mail an kundenservice@dnv.com.

Über DNV
DNV (Det Norske Veritas) ist eine unabhängige Stiftung, die weltweit Dienstleistungen rund um das Thema Risiko-Management anbietet. Gegründet 1864 in Norwegen, ist DNV heute mit 6.400 Mitarbeiter in über 100 Ländern und 300 Niederlassungen einer der größten Anbieter auf diesem Gebiet. Der Geschäftsbereich DNV Zertifizierung steht für Zertifizierungen von Managementsystemen, die Durchführung von Audits und Assessments sowie Dienstleistungen in den Bereichen Klimaschutz, Business Excellence und Corporate Social Responsibility. DNV bietet dabei für die gesamte Lieferkette der Nahrungs-, Futter- und Verpackungsmittelindustrie alle gängigen Produkt- und Managementsystemzertifizierungen: Das Angebot umfasst die Zertifizierung von nationalen und internationalen Standards wie IFS (International Food Standard), der sich mittlerweile zu einem etablierten Standard in der Nahrungsmittelindustrie entwickelt hat, BRC (British Retail Consortium), hauptsächlich gefordert von den englischen Einzelhandelsketten, der amerikanische FPA für Hersteller von Lebensmittelzutaten, Zusatzstoffen, Verpackungsmaterialien und sonstiger Zulieferbetriebe, HACCP (Hazard Analysis Critical Control Point) eine freiwillige Zertifizierung nach dem holländischen oder dänischen Standard, bis hin zu Spezialitäten wie EUREP GAP und GAP (Good Agricultural Practices). Auch in der Verpackungsmittelindustrie zertifiziert DNV alle gängigen Standards wie z.B. BRC IOP oder FEFCO GMP. Die Kunden sind dabei in den unterschiedlichsten Marktsegmenten angesiedelt, z.B. Milch- und Milchproduktion, Fleisch- und Fischproduktion sowie Süß-, Brot- und Backwarenherstellung. Namhafte Kunden aus der Lebensmittelindustrie sind u.a. Masterfoods, Kraft, Barilla, Coca Cola, McDonald’s, UniLever, Danone und Budweiser. Mit ca. 50.000 weltweit ausgestellten Zertifikaten, davon über 2.000 Unternehmen aus dem Lebensmittelbereich, und über 130 Jahren Erfahrung steht der Name DNV für die Schlüsselfaktoren Sicherheit, Qualität und Umweltschutz in Unternehmen. www.dnv.de/zertifizierung


DNV Zertifizierung und Umweltgutachter GmbH
Dirk Vallbracht
Schnieringshof 14
45329 Essen
Tel.: +49-0201/7296-303
Fax.: +49-0201/7296-223
E-Mail: Dirk.Vallbracht@dnv.com
Web: www.dnv.de/zertifizierung

Pressekontakt:
SCHWARTZ Public Relations
Isabel Radwan; Marita Schultz
Adelgundenstr. 10
D-80538 München
Tel.: +49-89/211871-34/-36
Fax: +49-89/211871-50
E-Mail: ir@schwartzpr.de; ms@schwartzpr.de
Web: www.schwartzpr.de

Web: http://www.dnv.de/zertifizierung


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christoph Jäntsch, verantwortlich.

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