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Bevölkerungsschutz international begreifen


Naturkatastrophen, Industrieunfälle und weitere unvorhergesehene Großschadenslagen zwingen den Bevölkerungsschutz immer wieder ad hoc zu Höchstleistungen. Erdbeben in Italien, im Iran, Waldbrände in den USA, Russland und auf den Kanaren prägten das Jahr...

Bonn, 10.09.2012 - Naturkatastrophen, Industrieunfälle und weitere unvorhergesehene Großschadenslagen zwingen den Bevölkerungsschutz immer wieder ad hoc zu Höchstleistungen. Erdbeben in Italien, im Iran, Waldbrände in den USA, Russland und auf den Kanaren prägten das Jahr 2012 bislang genauso wie Flüchtlingsströme aus Syrien. Für die Bevölkerungsschützer in Deutschland und Europa bedeutet dies nicht nur gut vorbereitet zu sein, sondern auch die grenzübergreifende Zusammenarbeit kontinuierlich strukturell zu verbessern. Auf dem 8. Europäischen Bevölkerungsschutzkongress am 18. und 19. September in Bonn spricht Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich über die nationalen und internationalen Perspektiven des Bevölkerungsschutzes. Aus dem diesjährigen Partnerland Schweiz berichtet mit Ueli Maurer, der Vorsteher des Eidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, über die schweizerischen Erfahrungen der bilateralen Kooperation mit Deutschland. Unterstützt wird der Kongress auch von der Europäischen Union. Claus Sørensen, Direktor der Generaldirektion Humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission (GD ECHO), wird die Möglichkeiten und Potentiale europäischer Kooperation aufzeigen.

Dem Stand der Sicherheitsforschung widmen sich u.a. Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Bundesministerium für Bildung Forschung, Prof. Dr. Rolf-Dieter Wilken, Bundesministerium des Innern, Gerold Reichenbach, Vorsitzender Deutsches Komitee Katastrophenvorsorge, und Marc Tachelet, Interimsdirektor der Research Executive Agency. Sie bilden einen weiteren Schwerpunkt des internationalen Kongressprogramms, in welchem sie Forschungserkenntnisse aus nationaler und europäischer Sicht präsentieren und diskutieren.

Der Europäische Bevölkerungsschutzkongress - Fachkongress für Katastrophen-, Zivilschutz und zivilmilitärische Zusammenarbeit

Die achte Ausgabe der Veranstaltung widmet sich schwerpunktmäßig aktuellen internationalen und europäischen Entwicklungen, der Sicherheitsforschung, der zivilmilitärischen Zusammenarbeit und der Kommunikation. Als beratende Teilnehmer fungieren in diesem Jahr das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), das Bundesministerium des Innern (BMI) und der Verband der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen. Veranstalter des Kongress ist der Behörden Spiegel.

Der Behörden Spiegel fördert den aktiven Dialog zwischen Behörden, Stiftungen, Universitäten und Experten aus dem Katastrophen- und Zivilschutz. Jährlich ist diese Konferenz Treffpunkt für Teilnehmer aus mehr als 20 Nationen. Gemeinsam reflektieren sie politische Entwicklungen, vertiefen Kooperationen und schaffen Netzwerke. Im Anhang finden Sie ein Formular zur Akkreditierung. Weitere Informationen unter www.civil-protection.com


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