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Großrechnerpersonal gesucht: IBM bringt Mainframe-Ausbildung auf Touren

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Harvey Nash-Prognosen bestätigen sich


Düsseldorf/Stuttgart - Das Düsseldorfer IT-Beratungshaus Harvey Nash http://www.harveynash.com/de fordert schon seit langem ein Umdenken bei der Ausbildung von Informatikstudenten. „Wir haben in Deutschland ein großes qualitatives Problem. Die Ausbildung der IT-Fachkräfte ist auf Schmalspur zurückgegangen. Wenn man Informatik studiert, werden bestimmte Kernkomponenten der IT-Landschaft ausgespart.

Heute werden an den Universitäten kaum noch Rechnerarchitekturen oder Programmiersprachen vermittelt, die bei Großrechnern zum Einsatz kommen. Mit dieser Fundamentalkritik sind wir zwar bei Hochschullehrern auf massiven Widerstand gestoßen. Die Praxis spricht allerdings eine andere Sprache, wie man an der Ausbildungsinitiative von IBM erkennt“, so Harvey Nash-Geschäftsführer Udo Nadolski. Um den Mangel an Großrechner-Experten zu kompensieren, will IBM gemeinsam mit Hochschulen mindestens 20.000 Mainframe-Experten auf den Arbeitsmarkt bringen. „Diese Maßnahme ist sehr zu begrüßen und müsste vielen Informatikausbildern der Universitäten die Schamesröte ins Gesicht treiben. Bei Studienabgängern, die sich um eine Stelle bewerben, stellen wir große Defizite fest. Nur wenige Informatikabsolventen kommen mit Großrechnern während ihrer Ausbildung in Berührung. Sie sind getrimmt auf all das, was im Internet läuft, aber das ist nur das Frontend des Ganzen. Wenn man sich eine IT-Architektur anschaut, wo die wirklich kritischen und für den Geschäftsprozess wichtigen Applikationen laufen, sind das alles Anwendungen für Großrechner“, weiß Nadolski.

Mittlerweile haben sich nach Angaben von IBM weltweit mehr als 150 Hochschulen der Ausbildungsinitiative angeschlossen. In Deutschland sind es die Universitäten Leipzig, Tübingen und die Fachhochschule Bochum. Die Hälfte der angestrebten „Mainframer“, wolle IBM bis 2010 in China heranziehen. „Dort gibt es ein immenses Potential, da der Bedarf an hochverfügbaren Infrastrukturen noch hoch ist“, erläutert IBM-Manager Andreas Hermelink gegenüber der Computer Zeitung. Mit den Hochschulen alleine wird man nach Ansicht des IT-Personalexperten Nadolski den Fachkräftemangel nicht ausgleichen können: „Hier bewegen sich die Universitäten wie ein schwerfälliger Tanker. Unsere reaktivierten Computerveteranen, die Programmiersprachen wie Assembler oder Cobol beherrschen, können sich vor Aufträgen kaum retten“.

In den angelsächsischen Ländern sei die Anzahl der Fachkräfte für Großrechner noch deutlich höher. „Wir vermitteln einen Großteil dieser Leute. Wir bringen mittlerweile Kandidaten aus England nach Deutschland, weil wir hier keinen mehr finden“, führt Nadolski weiter aus. Harvey Nash habe zudem einen neuen Geschäftszweig eröffnet für die Weiterbildung von Informatikern, um das Mainframe-Wissensdefizit aufzufangen. Auch nach Einschätzung des Marktforschungsunternehmen Gartner http://www.gartner.com reiche die IBM-Initiative nicht aus. Hochschulen könnten nur unzureichend Systemadministratoren ausbilden. Anwenderunternehmen sollten ihren angehenden Großrechner-Nachwuchs in spezielle Kurse schicken.

Für weitere Informationen:
nic.pr
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Kurfürstenstraße 40
53115 Bonn
Tel.: 0228 – 620 44 76
Fax: 0228 – 620 44 75
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