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Sorge über Einsatzfähigkeit wächst bedrohlich / Erstmalig in NRW wissenschaftliche Feuerwehrbefragung

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Tagsüber senkt sich Einsatzbereitschaft der Frewilligen Feuerwehr Waldbröl im Landkreis Gummersbach bedenklich. Nun wurde die Feuerwehragentur mit Maßnahmen beauftragt, die Feuerwehr zu stärken.

Wenn es in Waldbröl brennt, ruft man die 112 und die Feuerwehr kommt. Eigentlich selbstverständlich. Was sich aber viele Bürgerinnen und Bürger gar nicht klarmachen ist: Die, die dann schnell mit Blaulicht kommen, sind Freiwillige, Bürger wie Du und ich, die im Notfall ihr geregeltes Leben hinter sich lassen, um Menschen in Not beizustehen. Genau hier gibt es ein Problem, wie Bürgermeister Peter Koester erläutert "Tagsüber wird es manchmal ganz schön knapp, in kurzer Zeit genug Feuerwehrleute für besonders dringende Einsätze zusammenzuziehen." Das Problem: Viele Waldbröler Feuerwehrangehörige arbeiten außerhalb Waldbröls. Damit sinkt die werktägliche Verfügbarkeit von Feuerwehrleuten zwischen 06:00 und 18:00 erheblich. Für Friedhelm Bals, Chef der Feuerwehr Waldbröl, nun Grund genug, Netzwerke zu bündeln und externe Expertise in Anspruch zu nehmen. Die Stadt Waldbröl beauftragte nun die Feuerwehragentur, ein Expertennetzwerk, das sich in Deutschland einmalig auf Kommunikations- und Managementaufgaben in Freiwilligen Feuerwehren und Berufsfeuerwehren spezialisiert hat. Während die Feuerwehragentur bereits zahlreiche Projekte in ganz Deutschland erfolgreich umgesetzt hat, ist Waldbröl die erste Feuerwehr in NRW, die auf die Unterstützung der ausgewiesenen Experten setzt. Nicht ohne Grund, wie Bals deutlich macht: "Zur Feuerwehr sieht der Gesetzgeber keine Alternative. Ob wir zum Retten kommen, ist keine Option, sondern ein Versprechen an unsere Bürger, das wir einhalten werden."



Die Maßnahmen, die nun ergriffen wurden, spiegeln sich in zwei Arten wieder. Zum einen wurde in Waldbröl ein interfraktioneller Arbeitskreis Feuerwehr gebildet, in dem die im Rat vertretenen Fraktionen mit Feuerwehrführungskräften zusammentreten, sich gegenseitig informieren und gemeinsame Handlungspläne entwerfen. Diesem Feuerwehrausschuss gehören von Seiten der Verwaltung Bürgermeister Koester, Beigeordnete Dickmann, vom Ordnungsamt die Herren Grassow und Krämer, als Vertreter der Politik Herr Steiniger (CDU), Herr Köppe (CDU), Herr Kronenberg (SPD), Frau Theuer (SPD), Frau Schneider-Jacobs (Bündnis 90 Die Grünen), Herr Helzer (UWG), Herr Steffens (UWG), Herr Greb (FDP) und von Seiten der Feuerwehr Stadtbrandinspektor Herr Bals, sein Stellvertreter Herr Priebe, alle Einheitsführer, sowie der Sicherheitsbeauftragte Herr Rossenbach an. "Allein an dieser Zusammensetzung sieht man, dass in Waldbröl das Thema Sicherheit und damit verbunden Feuerwehr höchste Bedeutung hat" erklärt Bürgermeister Koester. Neben der Erörterung des Ist-Zustandes und der Erörterung der gesetzlichen Rahmenbedingungen hat der Feuerwehrausschuss einhellig eine weitere Maßnahme beschlossen: Die Beauftragung der FeuerwehrAgentur aus dem mittelhessischen Gießen, eine bundesweit einzigartige Unternehmensberatung, in der sich Spitzenführungskräfte deutscher Feuerwehren, Sozialwissenschaftler und Medienschaffende zusammengeschlossen haben, um funktionierende Zukunftskonzepte für Feuerwehren zu entwickeln und umzusetzen. Die Feuerwehragentur hat im Bereich Zukunftsfähigkeit bis heute für mehr als 80 Feuerwehren und Brandschutzaufsichtsdienste Konzepte erarbeitet und Maßnahmen umgesetzt. Auch in Waldbröl wird nun diese geballte Kompetenz zum Einsatz kommen.



In einem ersten Schritt werden nun die Feuerwehrangehörigen befragt. Hierzu wird der von der Feuerwehragentur entwickelte sozialwissenschaftliche "Lumdataltest" - benannt nach der Region der ersten Befragung - durchgeführt. Mit diesem einzigartigen Testinstrument ist die Feuerwehragentur in der Lage, innerhalb weniger Wochen den IST-Zustand einer Feuerwehr objektiv und nachvollziehbar darzustellen. Heraus kommen zum Beispiel Ergebnisse über die Zufriedenheit der einzelnen Mitglieder der Feuerwehr, deren Kritik und Anregungen hinsichtlich interner Prozesse und vor allem das Verbesserungspotential hinsichtlich des großen Zieles, nämlich der Zukunftsfähigkeit. Mit diesem Test wurden mittlerweile 11 Feuerwehren untersucht. Die Feuerwehr Waldbröl ist damit die erste Feuerwehr in NRW, die derart systematisch ihre Veränderungsaufgaben angeht. Mit dem Ergebnis dieser Feuerwehrumfrage wird die Feuerwehragentur mit den Führungskräften die so genannte Zukunftswerkstatt fortsetzen, die bereits im vergangenen Jahr zum ersten Mal stattfand. Gleichzeitig wird derzeit für die Feuerwehr Waldbröl ein Kommunikationskonzept entwickelt, um professionell die identifizierten Handlungsfelder "Jugendliche", "Quereinsteiger" und "Zweitfeuerwehrleute" anzugehen. Feuerwehrchef Bals: "Wir brauchen jetzt Leute, die sich in der Feuerwehr engagieren und wir wollen die Zugangsmöglichkeiten, die Konditionen und das großartige Betätigungsumfeld innerhalb der Feuerwehr, dass wir im Prinzip jedermann anbieten, deutlich kommunizieren." Für Bürgermeister Koester und Feuerwehrchef Friedhelm Bals der Auftakt für einen enorm wichtigen Schritt. Zudem ist das Thema, und da sind sich alle einig, als Chefsache nun genau dort, wo es hingehört.



www.FeuerwehrAgentur.de






Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Martin Lutz (Tel.: 0178 / 2035057), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 663 Wörter, 5481 Zeichen. Als Spam melden


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