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Allgemeine Kredit Coface Holding AG |

Deutschland auf positiver Watchlist

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Paris / Mainz. Der internationale Kreditversicherer und Dienstleister im Forderungsmanagement Coface hat Deutschland in seinem Länderrating auf die positive Beobachtungsliste gesetzt. Wie die deutsche Tochtergesellschaft Allgemeine Kredit Coface (Mainz) mitteilt, steht Deutschland damit wieder auf dem Sprung in die höchste Bewertungsstufe A1. Aus der hatte die Coface Deutschland 2002 herabgestuft.

Die Coface untersucht in ihren Länderanalysen primär das Risiko für Unternehmen, in einem Land Forderungsverluste, zum Beispiel bei Exporten, zu erleiden, weil Abnehmer nicht bezahlen. Mit den Bewertungen von 151 Ländern, die um Zahlungsindices, regionale Risiko-Indices sowie detaillierte Stärken-Schwächen-Analysen der Länder ergänzt werden, stellt die Coface Informationen für Unternehmen in aller Welt zur Verfügung, die in ausländischen Märkten Geschäfte machen wollen.
Ausschlaggebend für die Aufnahme Deutschlands in die positive Watchlist ist nach Angaben der Coface die anhaltend starke Position im Export. Sie werde gestützt durch verbesserte Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und starke Positionen in bestimmten Branchen und Regionen. Namentlich Investitionsgüter exportierende Unternehmen behaupteten sich in den Wachstumsmärkten Nordamerika, Asien sowie Mittel- und Osteuropa. Hemmnisse für einen stärkeren allgemeinen Wirtschaftsaufschwung sieht die Coface noch in der schleppenden Binnennachfrage, Unsicherheiten hinsichtlich der sozialen Sicherheit der Konsumenten sowie der Staatsverschuldung. Letztlich erkennt die Coface derzeit aber eine insgesamt zufriedenstellende Zahlungssicherheit bei den deutschen Unternehmen.
Das Länderrating umfasst sieben Stufen. A1 bis A4 sind vergleichbar mit Investment-Grades anderer Ratingsysteme. B, C und D drücken deutliche höhere Risikolagen aus. Mit Deutschland befinden sich derzeit Länder wie Chile, Griechenland, Südkorea oder Thailand in A2. Über A1 verfügen unter anderem Österreich, Frankreich, Spanien, Irland, Kanada, die USA oder Japan. Die kürzlich der EU beigetretenen Länder weisen durchweg gute Ratings auf. A2 haben Estland, Ungarn und Slowenien. Mit A3 sind Lettland, Litauen, Polen und die Slowakei bewertet. Die Beitrittskandidaten Rumänien und Bulgarien rangieren derzeit beide in B, ebenso wie die Türkei oder Russland.
Im Risikoindex betrachten die Analysten Regionen im Vergleich zu anderen Regionen und zum Weltdurchschnitt. So sind derzeit die Risiken bei Geschäften in den EU-15-Ländern (Wert 88) und den industrialisierten Ländern insgesamt (69) geringer als im aktuellen Weltdurchschnitt (103) und sicherer als im Jahr 2000. Als Basiswert 100 gilt der Welt-Index im Jahr 2000. Das höchste Risiko besteht bei Exporten nach Afrika (290), Lateinamerika (269) und den Nahen und Mittleren Osten (248).
Einzelheiten zu den aktualisierten Länderratings sowie zu insgesamt 151 Länderbewertungen sind kostenlos auf der Website www.cofacerating.com nachzulesen.


Infos:
Allgemeine Kredit Coface Holding AG
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Erich Hieronimus
Isaac-Fulda-Allee 1
55124 Mainz
Telefon: 06131/323-541
Telefax: 06131/323-70-541
Mail: erich.hieronimus@ak-coface.de
Homepage: www.ak-coface.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christian Giesen, verantwortlich.

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