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Auf Tuchfühlung mit der Zukunft

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Das ‚Europäische Zentrum für innovative Textilien‘ CETI eröffnet seine Pforten im nordfranzösischen Lille


Das CETI (Centre Européen des Textiles Innovants) beschäftigt sich mit der Forschung und der Prototypenfertigung im Bereich Textilanwendungen. Der Norden Frankreichs hat eine große Tradition in der Textilindustrie. Als einzige Technologieplattform in Europa seiner Art, verfügt das CETI nun über Hightech-Ausstattungen, mit denen die Entwicklung neuer Anwendungen für intelligente Textilien möglich ist.

Die in der ersten Phase befindlichen Einstellungen des Spinnwerkzeugs ermöglichen bereits die Entwicklung moderner Hochleistungsfasern, die im Bereich der Ultrafiltration, medizinischer Vorrichtungen oder der Schalldämmung eingesetzt werden. Weltweit sind nur vier dieser Spinnen im Einsatz. Durch neue technologische Kombinationen ermöglichen die Produktionsanlagen für Vliesstoffe die Entwicklung neuer industrieller Lösungen. Kernstück ist zum einen der modulare Aufbau der Produktionsanlagen für Vliesstoffe: Auf der Produktionslinie können abwechselnd ein Vlies-Spunbond (S) und ein Vlies-Meltblown (M) gefahren werden, so dass Sandwich-Konfigurationen nach Belieben möglich sind. Manche von diesen Konfigurationen werden bereits so realisiert, aber auch neue Konfigurationen oder neue Materialien sind denkbar. Zum anderen können komplementäre Anlagen zur Produktionslinie für Vliesstoffe hinzugefügt werden, beispielsweise zum Elektrospinning oder Zweikomponentenspinnen. Anwendungen gibt es zum Beispiel im Bereich Hygiene (Absorption), bei der Luftfilterung oder beim Filtern von Flüssigkeiten. Die für 2013 und 2014 geplante zweite Phase wird sich auf den Fertigungsprozess konzentrieren, insbesondere im Bereich Strickerei, Weberei und Flechten. Die wichtigste Rolle spielen hierbei Verbundmaterialien und technische Gewebe. Bis 2017 wird ein Marktwachstum von 21 Prozent erwartet.

Hintergrund CETI
Das CETI ist eine Plattform, die allen Nutzern weltweit offen steht: Unternehmen, Instituten, Laboren und Hochschulen. Seine Ausstattung ist mit der des ‚Nonwovens Cooperative Research Center‘ (NCRC) vergleichbar, das im US-amerikanischen Raleigh mehr als 60 Großunternehmen im Bereich der Entwicklung neuer textiler Materialien vereint. Ab der zweiten Phase wird das CETI die weltweit größte Anzahl technischer Einrichtungen in der Spitzenforschung unter einem Dach vereinen.

Futurotextiles
Nach Gastspielen in China, Spanien und Indonesien, fand die dritte Ausgabe der Ausstellung Futurotextile am 10. Oktober im Rahmen der Eröffnungsfeier des Zentrums statt. Unter dem Motto „innovative Textilien“ vereint sie Wissenschaft, Technologie, Design, Mode und Kunst. Materialien, mikroeingekapselte Spitze und „magische“ Textilien sind das Herzstück der Ausstellung, deren roter Faden ultraleichte Gewebe sind. Bei der Einweihungsfeier waren Branchenprofis wie Arnold Wilkie von Hills und Hideki Hoshiro von der JCFA (Japan Chemical Fiber Association) anwesend. Neben dem Fachpublikum konnte auch die Öffentlichkeit sehen, wie mit innovativen Stoffen experimentiert wird. Neben ungewöhnlicher Bekleidung („wooden textiles“ von Elisa Strozyk, das „katalytische Kleid“ von Helen Storey, ein Kleid aus Papier und Spitze von Jum Nakao, der „Engelsmantel“ von Janaïna Milheiro) konnte das interessierte Publikum weitere Objekte unter die Lupe nehmen, wie zum Beispiel eine Geige aus Leinenfasern, Stoffe auf Kaffeebasis oder ein Surfbrett zum Aufblasen.


Bildunterschrift:
Die bereits gut etablierte Textilbranche im Norden Frankreichs wird um ein Forschungszentrum reicher: Die international ausgerichtete Technologieplattform CETI widmet sich der Entwicklung neuer Anwendungen für intelligente Textilien. CETI©Sébastien Jarry


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Nathalie Daube/ Pressereferentin (Tel.: +49 211 30041-350), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 456 Wörter, 3700 Zeichen. Als Spam melden


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