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Der globale Online-Handel wächst - und damit auch die Herausforderungen bei den Zustellungen

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In seinem Bericht "Global E-Commerce Delivery Report 2012", welcher weltweite Informationen über die Zustellung von im Internet bestellten Produkten enthält, zeigt das Marktforschungsunternehmen yStats.com, wie die Zustellung von Online-Bestellungen in...

Hamburg, 14.11.2012 - In seinem Bericht "Global E-Commerce Delivery Report 2012", welcher weltweite Informationen über die Zustellung von im Internet bestellten Produkten enthält, zeigt das Marktforschungsunternehmen yStats.com, wie die Zustellung von Online-Bestellungen in den verschiedenen Ländern funktioniert, was den Kunden dabei wichtig ist und dass eine gute Infrastruktur für einen florierenden Online-Handel nötig ist.

Während in Südamerika infrastrukturelle Probleme die Zustellung von Online-Bestellungen erschweren, bauen die Zustellunternehmen in Nordamerika ihr Angebot stark aus. In Europa bestellen Konsumenten auch über Landesgrenzen hinweg Produkte und in Asien sowie Afrika wächst der Online-Handel und damit auch die Zustellung von Bestellungen immer mehr. Diese und weitere Fakten präsentiert yStats.com in seinem Bericht.

Unterschiede in der Infrastruktur beeinflussen die Zustellungen in Nord- und Südamerika

Im Jahr 2012 haben Zustellunternehmen in den USA neue Produkte und Technologien eingeführt, um dem wachsenden E-Commerce Markt gerecht zu werden. Die Unternehmen UPS und Bridgeline Digital etwa starteten in den USA im Jahr 2012 Kooperationen mit Online-Händlern bezüglich Online-Handel und Zustellung. Auch im Nachbarland Kanada floriert die Zustellung von im Internet bestellten Waren. So genannte BufferBoxes wurden 2012 in Toronto eingerichtet, an denen Kunden Pakete abholen oder versenden können. Seit Mai 2012 bereitet sich Canada Post für den wachsenden Online-Handel zwischen Asien und Kanada vor.

Anders sieht es in Südamerika aus. Die Zustellung von im Internet bestellten Waren ist in Brasilien nicht so erfolgreich wie das Einkaufen im Internet. Infrastrukturprobleme und Verspätungen bei Zustellungen prägten das Jahr 2012. Der brasilianische Online-Händler B2W verzeichnete während der zwölf Monate bis März 2012 starke Einbußen aufgrund von verspäteten Zustellungen. Jetzt soll das Zustellsystem verbessert werden.

In West- und Mitteleuropa bestellen Kunden über Landesgrenzen hinweg

Infrastrukturprobleme bei Zustellungen von Online-Bestellungen von einem europäischen Land ins andere wurden im Jahr 2011 beobachtet. Trotzdem nutzten Kunden dieses Angebot. 2011 gab es besonders viele Bestellungen aus Österreich in deutschen Online-Shops. 90 Prozent der Österreicher, die Waren in einem anderen Land bestellten, wählten dafür deutsche Shops. In der Zustellung orientiert sich die Schweizer Post nach Norwegen. Im Januar 2012 eröffnete sie in dem skandinavischen Land eine Zweigstelle, um bei der Zustellung von Online-Bestellungen auszuhelfen und Preise zu senken.

Für ein gutes Gefühl sorgen in Deutschland Bestätigungsmails nach einem Online-Einkauf. Diese waren für fast 40 Prozent der deutschen Online-Einkäufer im Dezember 2011 wichtig, dicht dahinter in der Wichtigkeitsskala folgt die pünktliche Lieferung. Der Kosmetik- und Parfümerie-Online-Shop Douglas.de war hier führend und erreichte über 90 Prozent Kundenzufriedenheit in Sachen Lieferzeit im Jahr 2011.

Versandkosten und Lieferzeiten sind in Zentral- und Westeuropa nicht überall gleichermaßen akzeptiert. Damit die Lieferung auch zugestellt werden kann, wenn der Empfänger nicht zu Hause ist, hat die Royal Mail in England eingeführt, dass Online-Bestellungen auch bei Nachbarn abgegeben werden können. In Frankreich waren Versandkosten ein wichtiger Grund für potentielle Konsumenten, sich gegen eine Online-Bestellung zu entscheiden. Einen anderen Grund fanden die Spanier gegen das Online-Shopping: 2010 und 2011 bemängelten viele spanische Konsumenten die Nicht-Einhaltung der Lieferzeit. Die Lieferung direkt nach Hause bevorzugten im April 2012 zwei Drittel der Online-Shopper in Belgien. Aber auch die Abholung an bestimmten Abholstationen ist hier beliebt. Der Online-Handel wächst und damit auch das Angebot. Wenn Niederländer online bestellten, war ihnen 2011 die Vertrauenswürdigkeit des Shops am wichtigsten, gefolgt von der Lieferzeit.

Unterschiedliche Herausforderungen bei der Lieferung in Skandinavien und Osteuropa

Schnelle Lieferung war beinahe der Hälfte der skandinavischen Online-Einkäufer im Januar 2012 besonders wichtig. Rund ein Drittel der Schweden, die in anderen Ländern online einkauften, wählten dafür Großbritannien. Die Nase vorn bei Zustellungen hatte Post Danmark im zweiten Quartal 2012 in Dänemark. Fast zwei Drittel der Online-Einkäufer erhielten ihre Ware durch diesen Zusteller. Verhalten äußerten sich die Finnen im November 2011 über Online-Bestellungen. Vielen sind die Versandkosten zu hoch. Online-Händler in Tschechien können seit April 2012 Waren in Deutschland und in der Slowakei verkaufen und dafür per Nachnahme bezahlt werden. Paketterminals, an denen Online-Händler Waren selbst versenden können, sind in Estland besonders beliebt. In Polen bieten viele Online-Händler den Versand per Paketkurier oder Selbstabholung an. In Sachen Infrastruktur unterscheiden sich Russland und die Türkei stark voneinander. In Russland gab es 2012 große infrastrukturelle Probleme bei der Zustellung. Die Lieferungen in der Türkei kamen in den Gegenden um Istanbul relativ schnell bei den Empfängern an - in abgelegenen Regionen allerdings ergibt sich eine ähnliche Problematik wie in Russland.

Auch in Asien, Australien, im Nahen Osten und in Südafrika wächst der Online-Handel und somit auch Lieferungen

Wenn der Online-Handel wächst, dann wachsen mitunter auch die Herausforderungen bei der Zustellung. In China begegnen Online-Händler der mangelhaften Logistik mit eigenen Unternehmen, Kooperationen und Selbstabholungen. Eine Kooperation gingen 2012 auch der japanische Online-Händler Rakuten und die japanische Post ein, um dem wachsenden internationalen Online-Handel und den damit verbundenen Zustellungen Herr zu werden. In Indien setzen Händler wie Flipkart eher auf eigene Zustellunternehmen, um ihre Kosten zu senken. In Singapur sollen ab 2013 Paketsammelstellen helfen, Kosten zu senken. Während australische Kunden im Jahr 2012 steigende Versandkosten gegenüber dem Vorjahr bemängelten, setzt man in Südkorea auf kostenfreie Lieferungen, verkürzte Lieferungen und Abholservices, um dem wachsenden Markt gerecht zu werden. Damit Online-Händler aus den USA Waren einfacher in den Nahen Osten versenden können, stellte das Unternehmen Aramex im Jahr 2012 seinen Atlantic Plus Service vor. In Südafrika wuchs die Zahl der Zustellungen von online bestellten Waren. Folglich steigt auch dort der Bedarf nach Express-Zusstellungen.

Das Marktforschungsunternehmen yStats.com präsentiert in seinem Bericht "Global E-Commerce Delivery Report 2012" die jüngsten Trends in Bezug auf die Zustellung von Online-Bestellungen. Dabei wird deutlich, wie wichtig eine gute Infrastruktur, die Zusammenarbeit von Firmen über Grenzen hinweg und die Beachtung der verschiedenen Kundenwünsche in den unterschiedlichen Ländern sind.

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