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Die deutsche Gesundheitswirtschaft auf dem Weg zu mehr Effizienz?

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Die Umbrüche bieten neue Chancen im Ersten und Zweiten Gesundheitsmarkt.


Im neu erschienenen "Handbuch der Gesundheitswirtschaft" werden erstmals aus der Perspektive des 6. Kondratieff alle Branchen des Ersten und Zweiten Gesundheitsmarktes in Deutschland anhand zahlreicher Daten und Fakten dargestellt. Ein Blick auf die zahlreichen Teilmärkte der Gesundheitswirtschaft zeigt die Dynamik auf, mit der sich das tradierte Gesundheitswesen hin zur Gesundheitswirtschaft wandelt.

Selbst in eher gesetzlich stark regulierten Branchen wie der stationären und ambulanten Versorgung sind in den letzten Jahren deutliche Entwicklungssprünge zu verzeichnen. So änderten sich die Marktregularien und Geschäftsmodelle teilweise erheblich. Zu denken ist dabei an das neue Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV - VStG). Dieses bringt deutliche Änderungen für die Geschäftsmodelle der über 1.700 Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) aber auch den niedergelassenen Ärzten. Auch das aktuelle Arzneimittelneuordnungsgesetz (AMNOG), führt zu Umwälzungen in der Pharmaindustrie, dem Pharmagroßhandel, den Pharmaimporteuren und teilweise auch den Apotheken.

Aber es sind aber auch neue Potentiale durch Vernetzungen von Krankenkassen mit Leistungs- und Serviceanbietern insbesondere aus dem Zweiten Gesundheitsmarkt entstanden. Vehikel hierzu sind neue, nunmehr zulässige Satzungsleistungen beim größten Kostenträger. Häufig gehen in den Medien und damit in der Wahrnehmung - mit Ausnahme von rasant wachsenden stationären Anbietern im Krankenhausmarkt - die zahlreichen Konzern- und Kettenbildungen in nahezu fast allen Teilmärkten unter. Auch das Thema Filialisierung ist dabei ein Standardthema zu werden. Einzig im Bereich der Apotheken ist es durch Lobbyarbeit teilweise gelungen, den Zug in Richtung kostengünstigere Strukturen mit Hilfe von Versandapotheken zu stoppen. Immerhin ist zumindest der Anteil der Apotheken im Mehrbesitz erheblich gestiegen: So war 2004 nur jede 34. Apotheke eine Filialapotheke, im Jahr 2011 dagegen bereits jede 6. Apotheke.

Das Handbuch „Gesundheitswirtschaft in Deutschland“ stellt den gesamten Ersten und Zeiten Gesundheitsmarkt mit Zahlen, Daten, Marktregularien, Entwicklungsmöglichkeiten und -richtungen sowie Treiberfaktoren, wie den beispielhaft genannten Konzentrationsprozessen oder Privatisierungen, dar. Mit dem „roten Faden“ der 6. Langen Welle des Kondratieff, wird ganz gezielt für jede Branche auch das Produktivitätspotential ausgeleuchtet. Eine zusammenfassende Darstellung der sich aus den Treiberfaktoren ergebenden Chancen in den einzelnen Märkten, verdeutlicht den Akteuren, in welchen Bereichen sich welche Investitionen auszahlen werden und wo eher - wie im Bereich der sogen. Reparaturmedizin - mit Desinvestionen, z.B. mangels öffentlicher Finanzen, zu rechnen ist.

So schneiden dabei z.B. die drei Teilmärkte Hilfsmittel, Gesundheitshandwerk/-handel und sonstiger branchennaher Handel sowie Ernährung, Bio-Lebensmittel und Functional Food und die Outsourcing-Partner für den Ersten Gesundheitsmarkt deutlich „besser“ ab als die drei Teilmärkte Allgemein- und Fachärzte, ICT-, Hard-, Softwareunternehmen und sonstige Dienstleister sowie in weiten Bereichen der Teilmarkt Sport, Fitness und Bewegung. Eher mittlere Plätze erreichen beispielsweise die Kostenträger (GKV, PKV) und der Bereich (Medical) Wellness, Lifestyle und Gesundheitsreisen. Ähnlich dem Gesetzgeber wirken, aus Sicht des notwendigen Produktivitätsfortschritts im Sinne des 6. Kondratieff, die Verbraucher in weiten Bereichen eher bremsend - und dies trotz Erweiterung des Gesundheitsbegriffs in zahlreichen Verbrauchersegmenten.

Mit 912 Seiten und 500 Tabellen und Abbildungen sowie weit über 1.000 Quellen ist das Handbuch ein perfektes Nachschlagewerk über die beschriebenen 20 Teilmärkte und alle Rahmenbedingungen. Es erlaubt zahlreiche Blickwinkel über den eigenen Markt hinaus und bietet durch die jeweils angeführten beispielhaften Marktteilnehmer bereits erste konkrete Partner für Vernetzungen. Das umfangreiche Handbuch ist unter www.dostal-partner/publikationen-neu als CD-ROM zum Einführungspreis bestellbar.

Die dostal & partner management-beratung gmbh, Vilsbiburg, versteht sich seit über 20 Jahren als nachhaltiger Marktforschungs- und Beratungspartner für Kostenträger, kostenträgerfinanzierte und Selbstzahler-Märkte in der Gesundheitsbranche, beispielsweise Krankenkassen, ambulante und stationäre Leistungsanbieter und Dienstleister. Unser Leistungsportfolio deckt die zentralen Themen Marktforschung, Strategie, Vertrieb, Marke & Kommunikation, Steuerung & Controlling sowie Geschäftsprozesse ab. So unterstützen wir unsere Kunden, eine wirtschaftlich erfolgreiche Strategie und Organisation umzusetzen und damit eine nachhaltige Marktpositionierung zu erreichen. Gesundheitsmarkt-Studien, jährliche Expertenpanel, Handbuch Gesundheitswirtschaft, Marktanalysen sowie Gutachten runden unser Leistungsspektrum ab und schaffen damit die notwendige Zahlen- und Daten-Basis für eine erfolgreiche Behauptung unserer Kunden im Wettbewerb.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Luise Viktoria Ruß (Tel.: 08741 - 96789 - 0), verantwortlich.

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Unternehmensprofil: dostal & partner management-beratung gmbh

Die 1990 gegr. dostal & partner management-beratung gmbh, Vilsbiburg, ist mit seinem Beratungs-, Marktforschungs- und Workshop-Angebot seit 1992 im Ersten und seit 2006 auch im Zweiten Gesundheitsmarkt tätig. Für Krankenkassen, Unternehmen aus klassischen medizinischen Branchen und Selbstzahler-Märkten schaffen die Experten nachhaltige Marktpositionierungen und unterstützen die notwendigen Veränderungsprozesse. Gesundheitsmarkt-Studien, Expertenpanels, Marktanalysen sowie Gutachten liefern für die Kunden die Basis für mehr Umsatz. Fokussierte Ziele sind die nachhaltige Marktpositionierung durch konsequente Markenarbeit, strategische Ausrichtung, vertriebliche Aufstellung und Effizienz im Unternehmen. Seit 2013 wirkt dostal federführend an der Entwicklung der Präventionsregion „Xundland® Vils-Rott-Inn“ mit. Aus dem Unternehmer-Netzwerk Xundland e.V. heraus ist die Xundland-Akademie als Geschäftsbereich von dostal entstanden. Zu deren Themen gehören u.a. Gesundheit im Betrieb (BGM) und die Publikation der Xundlandbasics.


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