info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Zahnärztliche Praxisgemeinschaft John+Chanteaux |

Diabetiker stärker durch Parodontitis gefährdet

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 5)


Der Düsseldorfer Zahnarzt Dr. Hans-Dieter John berichtet über Wechselwirkungen bei Diabetikern mit Zahnfleischerkrankungen. Eine Parodontitis und ihre Folgen können für Zuckerkranke extrem gefährlich werden.

Zahnfleischentzündungen, Zahnfleischrückgang und Parodontitis sollten für jeden Menschen ein Alarmsignal sein. Denn Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Fehlgeburten und Krebs können durch die entzündlichen Prozesse im Mundraum ausgelöst werden. „Für Diabetiker gilt diese Warnung aber noch einmal deutlich eindringlicher“, erklärt der Düsseldorfer Zahnarzt und Parodontologe Dr. Hans-Dieter John.

Parodontitis und Zahnfleischentzündungen wirken dreifach auf eine Diabetes ein. Die entzündlichen Prozesse fördern die Entstehung und das Fortschreiten der Diabetes. Zusätzlich wird durch eine chronische Zahnfleischentzündung oder Parodontitis die Regulierung des Blutzuckerspiegels mit Insulin deutlich komplizierter. Außerdem werden permanent Entzündungsstoffe in die Blutbahn abgegeben, die sich im ganzen Körper verteilen. Liegt eine Diabetes vor, steigt dann die Gefahr, Gefäßverschlüsse zu erleiden. Diese können dauerhaft Augen und Nieren schädigen und zusätzlich einen Schlaganfall oder Herzinfarkt auslösen.
Das Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde am Universitätsklinikum Dresden hat jüngst die besonderen Risiken für Diabetiker bestätigt, wenn sie unter Parodontitis und Zahnfleischentzündungen leiden: „So haben an Parodontitis erkrankte Diabetiker im Vergleich zu Nicht-Parodontitis-Diabetikern eine über doppelt so hohe Sterberate aufgrund von Herz-Kreislauf-. Die Sterberate aufgrund von diabetischen Nierenerkrankungen war bei Parodontitispatienten sogar über achtmal so hoch.“

Experten raten deshalb Diabetikern zur regelmäßigen Kontrolle beim spezialisierten Zahnarzt. Dieser kann frühzeitig eine sichere Diagnose entzündlicher Prozesse stellen. „In unserer Praxis setzen wir dazu einen Schnelltest ein, den sogenannten aMMP-8 Test. Mit diesem können Parodontitis und Zahnfleischentzündungen zuverlässig und absolut schmerzfrei diagnostiziert werden“, erläutert Dr. Hans-Dieter John.
Der aMMP-8 Test spürt den gleichnamigen Entzündungsstoff auf, sodass Entzündungen frühzeitig lokalisiert werden können. Im Anschluss folgt eine schmerzfreie und sanfte Therapie, um den Organismus nicht zu belasten. „Auf operative Eingriffe können wir in unserer Praxis dabei dank der modernen photodynamischen Therapie meist verzichten“, freut sich der erfahrene Zahnmediziner.

Bei dieser Therapieform kommt sanftes Laserlicht zum Einsatz, das in Kombination mit einer speziellen Flüssigkeit sogar antibiotikaresistente Bakterien abtötet. „Dadurch sind wir heute in der Lage in neun von zehn Fällen auf die Gabe von Antibiotika zu verzichten.“ Auch das kommt Diabetikern zu Gute, die einerseits nicht durch operative Eingriffe und eine belastende Antibiotika-Behandlung belastet werden.

Dr. Hans-Dieter John ist im Auftrag des Deutschen Ärzte-Verlags bundesweit als Referent tätig und klärt seine Kollegen über die neuen Methoden zur Früherkennung und Behandlung von Parodontitis und Zahnfleischentzündungen auf.
Mehr Informationen unter http://www.john-chanteaux.de/schwerpunkte/zahnmedizin-und-zahngesundheit/diabetes.html


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Betty van Loon, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 363 Wörter, 3124 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: Zahnärztliche Praxisgemeinschaft John+Chanteaux


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema