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Heimvernetzung per HomePlug setzt sich durch

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Studie der “The Diffusion Group“ (TDG) bestätigt: Heimvernetzung per HomePlug wird Durchbruch erleben


Aachen, 24. Oktober 2005 – Überall dort, wo dicke Wände und Decken die Vernetzung per Wireless LAN erschweren oder ganz verhindern, schlägt die Stunde der HomePlug-Technologie. Die Nutzung der Stromleitungen als Backbone zur Übertragung von Daten, Audio und Video findet weltweit immer mehr Anklang. Mit neuen High-Speed-Adaptern lassen sich inzwischen sogar Videos ohne Qualitätseinbußen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 85 Mbit/s von Steckdose zu Steckdose übertragen. Auch Geräte der Unterhaltungselektronik, die über eine Ethernet-Schnittstelle verfügen, können damit problemlos in das Heimnetz eingebunden werden.

Haushalte mit einem leistungsfähigen Home Network sind derzeit noch eher selten. Selbst in Ländern mit einer hohen Verbreitung von Breitband-Internetanschlüssen – so eine aktuelle Studie des amerikanischen Marktforschungsunternehmens The Diffusion Group (TDG) – steht ihr Durchbruch erst am Anfang. Danach liegt die Zahl der Netzwerke im eigenen Heim in den USA heute gerade einmal bei 17 Prozent, in Japan bei 16 Prozent und in Südkorea und Deutschland jeweils bei nur zwei Prozent.
„Während Breitband weltweit rasant wächst, wird die Verbreitung von Home Networks durch verschiedene Faktoren gebremst“, betont Michael Greeson, Präsident der Diffusion Group. Dazu zählt seiner Meinung nach neben einem mangelnden „Technology Push" durch Anbieter, Serviceprovider und Regierungen vor allem das geringe Wissen der Konsumenten über die entsprechenden Technologien sowie die Vielzahl konkurrierender Standards auf diesem Feld. Rund acht Prozent der Endverbraucher in den USA äußerten zudem kürzlich bei einer Befragung ihre Angst, das Heimnetzwerk nicht alleine installieren zu können.

Breiter Durchbruch für Heimnetzwerke bis zum Jahr 2008
Die bisher gezeigte Zurückhaltung der Konsumenten wird sich aber nach Auffassung der Marktforscher bis zum Jahr 2008 deutlich ändern. Entscheidend dafür ist insbesondere das wachsende Angebot an netzwerkfähigen Geräten. Laut ihrer Studie waren 2004 weltweit 34,7 Millionen Haushalte mit Home Networks ausgestattet, an die insgesamt circa 107,6 Millionen Geräte angeschlossen waren. Bis zum Jahr 2008 erwartet The Diffusion Group rund um den Globus 162,3 Millionen Heimnetzwerke mit 973,8 Millionen installierten Endgeräten. Den größten Sprung wird nach dieser Prognose Südkorea machen, wo in fünf Jahren 90 Prozent aller Haushalte vernetzt sein sollen. In Deutschland dürfte diese Rate dann bei etwa 38 Prozent liegen.


Die Marktforscher der amerikanischen In-Stat-Group sind sogar noch etwas optimistischer: Sie erwarten bei jährlichen Zuwachsraten von durchschnittlich 44 Prozent bereits im Jahr 2008 weltweit über 200 Millionen vernetzte Haushalte. Hauptursache für dieses rasche Wachstum: Die zunehmende Verbreitung von Media-Center-PCs in den Wohnzimmern, die mit Ethernet-Schnittstellen ausgestattet sind und klassische TV-Geräte ergänzen oder gar ersetzen.
Auch auf der europäischen Fachkonferenz „The Networked Home“, die Anfang Juni 2005 in Amsterdam stattfand, verbreiteten die Analysten Zuversicht. „Die Vision des vernetzten Hauses beginnt in diesem Jahr nun endlich Realität zu werden“, unterstrich dort zum Beispiel Peter King, Direktor beim US-Marktforschungsunternehmen Strategy Analytics. Er sieht als Haupttreiber für diese Entwicklung vor allem die breitbandigen Internetzugänge in Privathaushalten, deren Zahl bis zum Jahr 2010 weltweit auf 370 Millionen steigen soll.
„In Westeuropa und Nordamerika werden dann über 60 Prozent aller Häuser und Wohnungen mit Highspeed das Internet nutzen“, zeigte sich King in Amsterdam überzeugt. Bis zum gleichen Zeitpunkt soll auch die Zahl der digitalen TV-Geräte auf weltweit 720 Millionen Stück anwachsen – ein zweiter wichtiger Grund für den Trend zur zunehmenden Heimvernetzung „Die Menschen wollen Videoinhalte im Haus auf verschiedenen Geräten betrachten und mit anderen teilen“, sagte der Marktbeobachter, „dafür benötigen sie breitbandige Netzwerke.“
HomePlug-Technologie etabliert sich zunehmend als Backbone
Eine Technologie, die sich – neben Wireless LAN und traditionellem Fast Ethernet – dafür zunehmend als Backbone etabliert, ist HomePlug. „Denn durch die Nutzung der bestehenden Elektroinstallation im Haus müssen nicht wie bei einer Ethernet-Verkabelung Löcher durch Wände und Decken gebohrt oder neue Leitungen verlegt werden“, erklärt Heiko Harbers, Vorstand der devolo AG. Das Aachener Unternehmen arbeitet bereits seit über drei Jahren erfolgreich an der Entwicklung von HomePlug-Lösungen und ist mit seiner dLAN-Technologie (direct Local Area Network) Marktführer in diesem Segment in Deutschland. Auch in anderen europäischen Ländern sowie in Nordamerika verzeichnen die Aachener Spezialisten inzwischen erheblichen Zuspruch. Wenn nur relativ kurze Distanzen überbrückt werden müssen oder in großen Räumen ohne Zwischenwände – wie etwa Bahnhofs- oder Flughafenhallen – ist heute meist Wireless LAN die optimale Vernetzungstechnologie. Doch spätestens dann, wenn sich der Internet-Zugang im Keller befindet und ein PC oder die Spielekonsole in einem Zimmer unter dem Hausdach angeschlossen werden sollen, stößt die drahtlose Funkverbindung häufig an ihre Grenzen. Stahlbetondecken oder dicke Wände stellen nicht selten eine unüberwindliche Hürde dar. Echtes Homenetworking ist auf dieser Basis nicht möglich.
HomePlug zeigt sich dagegen in vielen Einsatzfällen der WLAN-Technologie deutlich überlegen, auch wenn es in der öffentlichen Diskussion heute häufig noch ein Schattendasein führt. Vor allem in Bezug auf die Stabilität der Datenübertragung und die Größe des Netzes, dass – so die Erfahrung – bis zu einer Reichweite von etwa 200 Metern ohne Leistungseinbußen funktioniert, sind die Vorteile unübersehbar „HomePlug arbeitet stabil, kann ohne Aufwand installiert werden, lässt sich problemlos erweitern und ist sehr sicher“, nennt Andreas Melder, Senior Vice President beim Chiphersteller Intellon Corporation weitere Pluspunkte. Und: „In fast jedem Haus gibt es mehr als 40 Steckdosen, so dass jeder Raum erreicht werden kann“. Dass diese Technologie Zukunft hat, belegt auch die jüngste Entscheidung von Intel und Motorola als Investoren bei Intellon einzusteigen. Intellon wird die neuen finanziellen Mittel dazu nutzen, die Entwicklung von HomePlug-ICs der nächsten Generation zu beschleunigen. Die künftigen HomePlug AV ICs, die aufbauend auf dem aktuellen Standard HomePlug 1.0 entstehen, sind für die Verbreitung von High-Definition-Video und -Digital-Audio in hoher Servicequalität konzipiert.
Unterhaltungselektronikhersteller und Netzbetreiber suchen Alternativen
Weltweit existieren heute bereits mehrere Millionen HomePlug-Installationen, wobei interessanterweise in Europa – so Melder – inzwischen mehr Adapter als in den USA abgesetzt werden. Mit der HomePlug Alliance, zu deren derzeit 55 Mitgliedern unter anderem Intellon, Sony, Sharp, Mitsubishi Electric, France Telecom, devolo, Netgear, Siemens und Sanyo zählen, gibt es auch ein globales Standardisierungsgremium.
Dadurch ist die Kompatibilität der Geräte unterschiedlicher Hersteller gewährleistet. Einige dieser Firmen – gerade aus der Unterhaltungselektronikindustrie – sind erst in letzter Zeit zur HomePlug Alliance gestoßen, weil sie in den Stromnetzwerken die Basistechnologie für die künftigen Heimnetzwerke sehen. So erprobt derzeit auch eine große europäische Telefongesellschaft mehrere Hundert dieser Adapter in einem Feldtest, um ihren Kunden demnächst eine zuverlässige und sichere Alternative zu den problembehafteten WLANs anbieten zu können.
Der Kabelnetzbetreiber ewt, der in Berlin und Augsburg zu den führenden Anbietern von schnellem Internet über das TV-Kabel gehört und bundesweit bereits über 300.000 Haushalte mit High-Speed-Internet und Anschlüssen für IP-Telefonie versorgt, hat kürzlich ebenfalls den dLAN-Adapter in sein Produktangebot aufgenommen und ermöglicht seinen Kunden nun auf Wunsch die Weiterleitung des Internet-Zugangs per TV-Kabel über das hausinterne Stromnetz an jede beliebige Steckdose.
Echtes Multimedia-Home-Networking mit hoher Übertragungsbandbreite
Neben der bisherigen Spezifikation HomePlug 1.0 mit 14 Mbit/s Bandbreite, die für den Internetzugang per DSL ausreicht, steht zur Zeit der neue Standard HomePlug AV kurz vor der Vollendung. Erst kürzlich haben sich die Mitglieder der HomePlug Power Alliance auf den neuen Standard geeinigt. Dieser ist zu seinem Vorgänger kompatibel, ermöglicht Übertragungsraten von bis zu 200 Mbit/s und garantiert eine hohe Qualität bei Multimedia-Anwendungen. Erste Adapter auf der Basis der HomePlug-AV-Spezifikation werden vermutlich zur CeBIT 2006 vorgestellt.
Weil viele Endanwender aber so lange nicht warten wollen und neben Daten und Musik bereits heute schon Videos in hoher Qualität über ihre Stromleitungen streamen möchten, hat sich devolo schon Ende letzten Jahres zur schnellen Weiterentwicklung seiner dLAN-Technologie entschlossen und bietet nun als weltweit erstes Unternehmen einen Adapter mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 85 Mbit/s an. In der Praxis lassen sich mit diesem zur Vorgängergeneration kompatiblen Gerät – je nach Leitungsqualität – Bandbreiten zwischen 40 und 85 Mbit/s gewährleisten. Somit können beispielsweise mehrere DivX-Filme gleichzeitig abgespielt werden. Auch Anwendungen wie die TV-Übertragung über Internet-Protokoll (IP-TV) und Video-on-Demand in DVD-Qualität sind damit problemlos möglich. Das hausinterne Stromnetz wird so zum Backbone für Multimedia-Applikationen und ermöglicht die Nutzung von Video-on-Demand im gesamten Haus – überall dort, wo es eine Stromsteckdose gibt. So können auch künftige Formen der Heimvernetzung, bei denen das „digitale Wohnzimmer“ im Mittelpunkt steht, auf einfache Art und Weise Wirklichkeit werden.
Auch “braune Ware“ lässt sich einfach vernetzen
Geräte der Unterhaltungselektronik wie TV-Apparate, Festplattenrekorder, DVD-Player, Hifi-Anlagen, Digitalkameras oder Camcorder lassen sich ebenso in das Netz einbinden wie Home-Server, Computer, externe Festplatten, Spielekonsolen oder Netzwerkdrucker. Einzige Voraussetzung: Ein Ethernetanschluss. Für den Audio-Bereich gibt es allerdings auch Spezialadapter mit mehreren Cinch-, Klinken- und Micro-Buchsen für die Verbindung zu HiFi-Anlage, Mikrofon oder Lautsprechern. Vor allem die steigende Nachfrage nach „Digital Lifestyle-Produkten“, da sind sich die Marktforscher einig, macht in Zukunft ein leistungsfähiges und überall verfügbares Breitband-Netzwerk für echtes Multimedia-Home-Networking im Privathaus notwendig. Im Gegensatz zu den Wireless LANs mit ihren Leistungsbegrenzungen und der traditionellen Ethernet-Verkabelung, die unflexibel ist und erheblichen Installationsaufwand erfordert, sind die Stromnetzwerke eine echte „Plug&Play“-Technologie. Die Adapter müssen nur in die Steckdose gesteckt werden und sind sofort einsatzbereit. Physikalisch gesehen verhalten sie sich sofort wie ein „echtes“ Netzwerkkabel. Auch Techniklaien können damit ohne Probleme umgehen. „Und genau das ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass unsere Prognosen tatsächlich Wirklichkeit werden und sich das Home-Networking in den nächsten Jahren auf breiter Front durchsetzt“, unterstreicht Marktforscher Michael Greeson von The Diffusion Group.
Weitere Informationen stehen zur Verfügung unter: www.devolo.de

Über die devolo AG
Die 2002 in Aachen gegründete devolo AG hat sich auf die Entwicklung von Kommunikationslösungen für private Endverbraucher und gewerbliche Anwender spezialisiert. Zum Produkt-Portfolio gehören Netzwerkprodukte, analoge Modems, DSL-Modems und ISDN-Adapter. Neben den Geräten für den Internetzugang sind insbesondere die Netzwerkprodukte der MicroLink dLAN-Reihe sehr erfolgreich. Mit diesen Adaptern, die nach dem internationalen HomePlug-Standard arbeiten, gelang dem Unternehmen die erfolgreiche Etablierung einer neuen Technologie am Markt – der Datenübertragung über die vorhandene Stromleitung im Haus. In Deutschland ist devolo seit 2003 Marktführer im Segment der Analogmodems und der HomePlug-Adapter.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

devolo AG:
Christoph Rösseler
Sonnenweg 11
52070 Aachen
Tel: +49(0)241-18279-64
Fax: +49(0)241-18279-99
E-Mail: presse@devolo.de

Harvard PR:
Tom Henkel
Westendstraße 193-195
80686 München
Tel.: 089/53 29 57 - 20
Fax: 089/53 29 57 - 888
E-Mail: tom.henkel@harvard.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Melanie Schad, verantwortlich.

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