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Jeep Wrangler nutzt Microsoft Systeme

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In seiner 71-jährigen Geschichte gehört der Jeep Wrangler nicht nur zu den Ikonen der Automobilwelt, sondern ist zudem einer der Bestseller der Chrysler Group. Im Mai 2012 konnte der Wrangler mit 14.545 verkauften Einheiten sogar die höchsten monatlichen...

Unterschleißheim, 27.11.2012 - In seiner 71-jährigen Geschichte gehört der Jeep Wrangler nicht nur zu den Ikonen der Automobilwelt, sondern ist zudem einer der Bestseller der Chrysler Group. Im Mai 2012 konnte der Wrangler mit 14.545 verkauften Einheiten sogar die höchsten monatlichen Verkaufszahlen der Firmengeschichte feiern. Seit 2006 wird das Modell im Jeep Wrangler Werk in Toledo gebaut.

Dass IT im Auto steckt, ist mittlerweile weithin bekannt. Beim Jeep Wrangler spielen Windwos Embedded und andere Microsoft-Technologien eine entscheidende Rolle. Die Fertigungsstätte in Toledo wird durch ein intelligentes System gesteuert, dass sich vom Backoffice bis in die Produktionsstätte ersteckt. Die KUKA Systems Group ist Betreiber des hochautomatisierten Werks, in dem täglich über 700 Wrangler-Karosserien in acht verschiedenen Varianten produziert werden.

Nach Aussage von Jake Ladouceur, Werksleiter im Werk in Toledo, nahm KUKA Systems die Herausforderung, ein so berühmtes Fahrzeug nach den hoch anspruchsvollen Standards der Chrysler-Qualitätssicherung zu produzieren, sofort an.

KUKA Systems ist seit Langem führend im Bereich der automatisierten Fertigung. Das Unternehmen stellte 1974 den ersten Industrieroboter vor und führte 1996 einen PC-basierten Controller ein, bei dem mechanische Geräte, Software und Controller zum ersten Mal miteinander integriert waren. Als 2004 der Vertrag zwischen den beiden Unternehmen geschlossen wurde, hatte KUKA weltweit bereits fast 80.000 Roboter im Einsatz.

Für das Werk in Toledo setzte KUKA auf eine Microsoft-Plattform auf Basis von Windows Embedded und Microsoft SQL Server zur Steuerung der 246 Roboter in der Fertigungsstraße und als Schnittstelle zu ca. 60.000 Geräten, Applikationen und Backend-Systemen wie Schweißgeräte und Dichtungsausrüstung. Ein offenes System und gut dokumentierte APIs sind hier essentiell: Die Roboter in der Fertigungshalle sind mit 33 Controller-Punkten verbunden, die von einem Primärcontroller ? auf einem SQL-Server-Cluster mit Windows Server ? gesteuert werden. Insgesamt sind diese Controller-Punkte mit 1.444 Knoten als Schnittstelle zu den verschiedenen Geräten in der Produktion gekoppelt.

Laut Michael Haag, Leiter Forschung und Entwicklung bei der KUKA Robotics Corp., einem Tochterunternehmen der KUKA Systems, spielten die Entwicklungswerkzeuge und APIs, die für Windows verfügbar waren, eine große Rolle dabei, eine derart breite Integration zu realisieren.

'Mit Windows haben wir ein relativ offenes System, das wir für die Kommunikation mit den anderen IT-Systemen in der Umgebung anpassen können?, so Haag. 'Der Grundgedanke war, eine Mainstream-Technologie zu verwenden, die eigentlich für andere Bereiche, z.B. für die Consumer-Branche, entwickelt wurde, und damit eine serviceorientierte Technologie in die Automatisierungswelt einzuführen. Und genau das ermöglicht uns Windows."

Die Architektur wurde von KUKA Robotics so gestaltet, dass Windows Embedded und das Windows.NET Compact Framework gemeinsam auf einer CPU laufen können. Im Ergebnis unterstützt die Umgebung sowohl den KUKA-Controller für die Roboter als auch das KUKA Control Panel, sodass die gesamte Lösung auf einem einzigen PC läuft. Alle Steuerungsaufgaben, einschließlich der Erstellung und dem Betrieb von Programmen, können direkt am Roboter über die Windows-basierte Schnittstelle des Control Panel durchgeführt werden.

Mit dieser Management-Umgebung ist das System in der Lage, sich schnell an neue Anforderungen in der Produktion anzupassen. Dies ist auch notwendig, da Chrysler täglich acht verschiedene Wrangler-Varianten anfertigt: Links- oder Rechtslenker, Zwei- oder Viertürer, Full Door oder Half Door. Dank der aktuell hohen Verkaufszahlen des Wrangler ordert Chrysler laut Ladouceur derzeit ca. 725 Fahrzeuge pro Tag.

'Wir liefern alle 82 Sekunden eine fertige Karosserie an unseren Kunden aus?, erläutert Ladouceur. 'Wir könnten es uns nicht leisten, den Quellcode anzupassen und setzen daher auf Technologien, die bestens bewährt und erprobt sind. Mit unserem intelligenten System auf Basis der Microsoft-Technologie können wir hier sehr schnell reagieren."

Die Fertigung läuft 20 Stunden pro Tag und die IT-Prozesse komplett ohne Pausen. Zusätzlich zu den Tagesbestellungen von Chrysler wird auch der Verschleiß der Roboter selbst überwacht. Dies geschieht mit Hilfe einer von KUKA entwickelten Web-Applikation.

'Wir arbeiten seit über sechs Jahren durchgängig mit einem System auf Basis von Windows Embedded', so Ladouceur. 'Und wenn wir Hilfe brauchen, steht uns Microsoft jederzeit mit Unterstützung zur Seite ? das war stets von unbezahlbarem Wert.'

Angesichts des Erfolgs des Werkes könnte man meinen, das Team von Ladouceur könnte einen Gang zurückschalten, aber bei KUKA ist man immer auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten. Auf dem Plan steht dabei eine eventuelle Migration aller Applikationen im Werk auf SharePoint.

'Wir würden SharePoint gern zum zentralen Dreh- und Angelpunkt machen, um auch den Rest der vorhandenen Werkzeuge und Dokumentationen einzubinden. Auch das werden wir in absehbarer Zeit auf die Straße bringen."

Weitere Informationen finden Sie außerdem auf der Windows Embedded Website unter http://www.microsoft.com/windowsembedded/de-de/windows-embedded.aspx

Sollten Sie Interesse an einem Gespräch mit einem Sprecher von Microsoft oder einem Analysten zu dem Thema haben, organisieren wir gerne einen Termin für Sie. Gerne lassen wir Ihnen auch weitere Informationen zu speziellen Partner und Kunden zukommen, die Windows Embedded über alle Geschäftsbereiche hinweg einsetzen.


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