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Deutschland keine Konsumentendemokratie

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Potsdamer Unternehmer fordert Paradigmenwechsel in der Dienstleistungskultur


Bonn/Potsdam, 25. Oktober 2005 - Die neue Nachricht ist „NeueNachricht“. Den bereits seit längerem etablierten Online-Nachrichtendienst www.neue-nachricht.de gibt es jetzt auch in Printform. „NeueNachricht“ erscheint vierteljährlich im Bonner GES-Verlag.

Jede Ausgabe von „NeueNachricht“ widmet sich in mehreren Beiträgen einem Fokusthema. In der Herbst-Ausgabe 2005 werden „Irrlehren im Management“ beleuchtet.

„NeueNachricht“-Chefredakteuer Ansgar Lange befasst sich in seinem Artikel „Der Konsument als Untertan“ mit der Frage, ob der deutsche Konsument und Kunde oft in der Form des Untertanen auftaucht. Lange stellt fest, dass Kunden besonders kurz vor Ende der Ladenöffnungszeiten eher unliebsame Störenfriede als denn willkommene Konsumenten sind. Besonders in Läden, die am Ort nur wenige oder gar keine Konkurrenz zu fürchten haben, sei diese Erfahrung häufig zu machen. Lange erinnert sich dabei an eigene Erfahrungen in einem großen Bonner Buchladen. „Doch der Handel gibt den Schwarzen Peter an den Kunden weiter. In Zeiten von ‚Geiz ist geil’ erscheint manchen Interessensvertretern nämlich der Kunde und Käufer als das fehlerhafte Wesen, das sich in jungfräulicher Kaufzurückhaltung übt. Doch der Kunde will nicht mehr König sein, er will vielmehr als Partner angesehen werden. Diese Ansicht fand Lange beim langjährigen erfolgreichen Verkäufer und Managementberater René E. Huber in dessen Buch „Der Kunde ist Schiedsrichter“. „Wäre der Kunde König, so wäre der Verkäufer sein Untertan. (...) Jeder Kunde will seinen eigenen Erfolg, und ein guter Verkäufer verhilft ihm dazu.“ Doch der Kunde ist kein leichter Partner. Er ist, so Lange, schwer zu durchschauen. „Es sei für viele Deutsche kein Widerspruch mehr, am Körper ein Häkelkleid von H & M für 9,90 Euro zu tragen und am Handgelenk eine Armbanduhr, die mehr als das Hundertfache kostet“, schreibt Lange.

Ansgar Lange führt im aktuellen Heft auch ein Interview mit dem Geschäftsführer der Potsdamer a & o-Gruppe http://www.aogroup.de und Wirtschaftssenator im Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Michael Müller. Müller erläutert in dem Gespräch, warum Deutschland immer noch keine Konsumentendemokratie geworden ist. „Studien belegen, dass sich fast zwei Drittel der Bürger über schlechte oder unhöfliche Bedienung im Restaurant, beim Einkaufen oder in der Autowerkstatt beklagen. (...) Kleine Geschäfte und Apotheken liegen deutlich über dem Schnitt. Es liegt also auf der Hand: Deutschland braucht dringend einen Paradigmen-Wechsel in der Dienstleistungskultur. Wenn man einen Anstieg in der Beschäftigung im Dienstleistungssektor als natürlichen Weg eines fortgeschrittenen marktwirtschaftlichen Systems betrachtet, dann liegen wir etwa 25 Jahre hinter den Vereinigten Staaten zurück“, erklärt Müller unter anderem in diesem Interview. Und: „Dank immer neuer Technologien wird der Verbraucher nicht nur gläserner, sondern ist auch in der Lage, seine Position am Markt zu verändern. (...) Wir erleben eine dramatische Machtverschiebung zu Gunsten der Konsumenten. Unternehmen führen nicht mehr einen Kampf mit ihren Wettbewerbern, sondern einen Kampf um die Aufmerksamkeit der Kunden.“


Das Magazin NeueNachricht erscheint vierteljährlich. Das Einzelheft kostet 8,20 Euro. Bestellungen per Fax unter: 0228 – 620 44 75 oder E-Mail: baerbel.goddon@sohn.de. Redaktionen erhalten Besprechungsexemplare kostenlos.

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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