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Online-Handel entwickelt sich unterschiedlich schnell innerhalb Osteuropas

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In seinem aktuellen Bericht "Eastern Europe B2C E-Commerce Report 2012" liefert das sekundäre Marktforschungsunternehmen yStats.com aus Hamburg Informationen zu Trends, Umsätzen, Anteilen des Online-Handels am Einzelhandel und beliebten Produktkategorien...

Hamburg, 03.12.2012 - In seinem aktuellen Bericht "Eastern Europe B2C E-Commerce Report 2012" liefert das sekundäre Marktforschungsunternehmen yStats.com aus Hamburg Informationen zu Trends, Umsätzen, Anteilen des Online-Handels am Einzelhandel und beliebten Produktkategorien sowie zu Internetnutzern, Online-Käufern und wichtigen Unternehmen auf dem osteuropäischen B2C E-Commerce Markt. Dabei werden die Hauptmärkte Russland, Polen, Tschechische Republik, Ukraine, Ungarn und Slowakei genauer betrachtet. Des Weiteren sind Informationen zu den Ländern Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Mazedonien, Rumänien und Slowenien enthalten.

Im gesamten osteuropäischen Raum ist sowohl ein Anstieg an Internetnutzern als auch an Online-Shoppern zu erkennen, wobei die einzelnen Märkte starke Unterschiede aufweisen. Während Russland sowohl im Bereich der Online-Umsätze als auch in Bezug auf die Anzahl an Internetnutzern führend ist, kann die Slowakei eine Internetpenetration vorweisen, der über dem gesamteuropäischen Mittel liegt.

Hohes Wachstum im russischen Online-Handel bis 2015

Die Anzahl der Internetnutzer in Russland wird erwartungsgemäß 2012 auf beinahe 60 Millionen ansteigen, wovon etwa 40 Millionen täglich ins Internet gehen. Auch der Online-Handel in Russland wächst: 2015 werden die Umsätze im Online-Handel wahrscheinlich eine mehr als doppelt so hohe Zahl wie im Jahr 2011 erreichen. Der Online-Handel generierte 2011 weniger als zwei Prozent der gesamten Umsätze des Einzelhandels in Russland. Am umsatzstärksten war 2011 die Produktkategorie Elektronik/Haushaltsgeräte, gefolgt von Computer/Notebooks und Schuhe/Bekleidung. Ganz auf den Online-Handel will Online-Supermarkt Utkonos.ru ab 2013 setzen und alle seine Supermärkte und Abholstationen schließen. Wenn man die Umsätze betrachtet, war Utkonos.ru 2011 der führende Online-Shop in Russland, gefolgt von Generalist Ozon.ru und Elektronik-Online-Shop Komus.ru.

Besonders der mobile Online-Handel in Polen wächst

Für den Online-Handel in Polen wurde für 2012 ein Umsatzwachstum in Höhe von etwa 25 Prozent prognostiziert, dieses fällt allerdings geringer als in den Vorjahren aus. Die meistgekauften Produkte im Online-Handel in Polen waren im Juni 2012 Kleidung/Schuhe, gefolgt von Haushaltsgeräten/ Verbraucherelektronik/digitalen Medien. Die Anzahl mobiler Online-Bestellungen wächst stark. Im Jahr 2011 ist der mobile Online-Handel in Polen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als das Siebenfache gewachsen. Besonders gerne nutzten die Polen 2011 Preisvergleichsseiten, auch mit Nutzerbewertungen. Am liebsten besuchen die Internetnutzer die Shoppingseite des Generalisten Allegro.pl, gefolgt von Groupon.pl.

Viele Tschechen kauften Bekleidung im Internet

Mehr als 60 Prozent der Tschechen nutzten 2011 bereits das Internet und etwa ein Drittel der Internetnutzer kaufte auch online ein. Mobiler Einkauf gehörte für die steigende Zahl der Smartphone-Nutzer in Tschechien 2011 zu den Lieblingsbeschäftigungen. Zu beobachten war, dass die durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgaben der tschechischen Bevölkerung von 2010 bis 2011 in Sachen Online-Einkauf sanken. Für 2012 wurde jedoch wieder ein Wachstum der durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgaben in Höhe einer einstelligen Prozentzahl prognostiziert. Im Wert von durchschnittlich über 1.000 Tschechischen Kronen, also knapp 40 Euro, pro Bestellung kauften 2011 tschechische Konsumenten online Bekleidung ein. Bekleidung und Schuhe waren 2011 die beliebtesten Produktkategorien der Tschechen, gefolgt von Tickets und Kosmetika. 2011 war Alza.cz der führende Online-Shop, gefolgt von Mall.cz und Kasa.cz. Elektronikhändler Alza.cz setzte auch auf mobilen Online-Handel und präsentierte im März 2012 seine mobile Seite m.alza.cz.

Online-Handel auch in der Ukraine und Ungarn im Aufschwung

In der Ukraine stiegen sowohl die Anzahl der Internetnutzer als auch ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung zwischen 2008 und 2012 stetig an. Hiermit zusammenhängend wuchsen auch die B2C E-Commerce Umsätze rasant zwischen 2010 und 2011. Zu den am meisten im Internet gekauften Produktkategorien gehörten Haushaltsgeräte sowie Bekleidung, Schuhe, Accessoires und Schmuck. Die höchsten Online-Umsätze im Jahr 2011 erzielte der Generalist Rozetka.ua, weit entfernt gefolgt von den Computer- und Elektronikhändlern Allo.ua und Fotos.ua.

Auch in Ungarn befindet sich der Online-Handel im stetigen Aufwärtstrend. Während hier 2011 bereits etwa zwei Drittel aller Einwohner das Internet nutzten, lag der Anteil an Online-Käufern an der Bevölkerung deutlich darunter. Trotzdem nimmt der B2C E-Commerce Umsatz hier jährlich um eine mittlere zweistellige Prozentzahl zu, was zum Teil auf die große Beliebtheit der Online-Coupon-Verkäufer zurückzuführen ist. In diesem Bereich erzielte 2011 der Online-Coupon-Händler Bonusz Brigad die höchsten Umsätze, gefolgt von Kupon Vilag und Napi Tipp.

Slowakei mit höherem B2C E-Commerce Wachstum als viele andere Länder Osteuropas

Der Online-Handel in der Slowakei wächst im Verhältnis zu anderen osteuropäischen Ländern relativ stark. Besonders junge Menschen tätigen hier bereits aktiv Online-Käufe. Am meisten wurden im Jahr 2011 Kleidung und Sportbedarf sowie Haushaltswaren im Internet eingekauft. Lebensmittel stellten hingegen keine häufig im Internet gekaufte Produktkategorie dar, was die britische Supermarktkette Tesco jedoch nicht davon abhalten konnte, im Oktober 2012 einen Online-Lebensmittelmarkt in der Slowakei zu eröffnen.

In Bulgarien lagen sowohl der Anteil an Internetnutzern als auch der Anteil an Online-Käufern deutlich hinter anderen Ländern Osteuropas. Der Online-Handel konzentrierte sich hier 2011 besonders auf die süd-westliche Region des Landes. In Kroatien werden hauptsächlich Kleidung und Sportartikel sowie Bücher, Magazine und E-Learning Materialien im Internet gekauft. In Estland stellen hingegen Event-Tickets die beliebteste Produktkategorie im Online-Handel dar. Im Jahr 2011 wuchsen B2C E-Commerce Umsätze in Griechenland nur noch halb so stark wie in vorherigen Jahren, wobei die Anzahl der Online-Shopper zwischen 2010 und 2011 stärker wuchs als in den Jahren davor. In Slowenien nutzte im ersten Quartal 2012 bereits knapp ein Drittel der Einwohner mobile Geräte, um ins Internet zu gehen, jedoch wurde nur eine niedrige einstellige Prozentzahl aller Online-Käufe auch mit Hilfe dieser Geräte getätigt.

Der Online-Handel in Osteuropa ist auf Wachstumskurs, wobei die meisten Länder dort ein jährliches Umsatzwachstum zwischen 10 und 45 Prozent erzielen, wie das sekundäre Marktforschungsunternehmen yStats.com aus Hamburg in seinem Bericht "Eastern Europe B2C E-Commerce Report 2012" feststellt. Bezüglich der Online-Shopper-Penetration sind deutliche Unterschiede in Osteuropa erkennbar, wo Länder wie Russland und die Slowakei deutlich entwickelter sind als solche wie Bulgarien und Rumänien.

Weitere Informationen zu dem Bericht finden Sie hier: http://ystats.com/en/reports/preview.php?reportId=999


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