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Entsorgungstechnik Bavaria GmbH |

Münchner Unternehmen hat Antwort auf die Engpässe beim Gewerbemüll

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Sortieranlagen von Entsorgungstechnik Bavaria auf Erfolgskurs


In Leutkirch läuft seit gut einem halben Jahr der Gewerbemüll über die Bänder einer Sortieranlage des Münchner Abfallspezialisten Entsorgungstechnik Bavaria. Diese Bänder sind der Beginn einer langen Wertschöpfungskette, an deren Ende kostbare Brennstoffe gewonnen und viel Geld gespart werden kann.

„Unsere Sortieranlage reduziert die Menge an Gewerbemüll, die verbrannt werden muss“, erklärt Gebhard Mayer, Geschäftsführer des Wertstoffhofes in Leutkirch-Aitrach. Verbrennung ist teuer, denn die Belastung der Müllverbrennungsanlagen ist groß, wenn dieser hochkalorische Müll erst brennt. Abgesehen davon verfeuert man Bares, macht Mayer deutlich.

Etwa ein Drittel des sortierten Gewerbe-Abfalls kann als hochwertiger Ersatzbrennstoff in Zement- und Kraftwerken verwertet werden. Denn granulierte Kunststoffe sind willkommene Ersatzbrennstoffe, die beispielsweise Zementwerken bei der Entwicklung der Ölpreise Gelassenheit bescheren. „Die Mitverbrennung von Ersatzbrennstoffen unter Ausnutzung des Energiegehaltes dient also der Nachhaltigkeit und hilft primäre Energieressourcen zu schonen, Deponieraum einzusparen und den CO2-Effekt zu verringern“, heißt es aus dem Bundesumweltministerium. Weitere 15 Prozent des Gewerbemülls gehen in die stoffliche Verwertung. „Nur etwa die Hälfte des Abfalls müsse dann noch in der Müllverbrennungsanlage landen“, ist sich Angela Hanke, Geschäftsführerin bei Entsorgungstechnik Bavaria sicher.

„Durch dieses Stoffstromkonzept werden die Müllkosten für Unternehmen gesenkt", sagt Angela Hanke. Schrott und Edelmetalle werden von den Sor-tierern verkauft und ermöglichen damit eine kostengünstige Preisgestaltung seitens der Entsorger.

Die Einsicht, dass man mit Gewerbemüll auch Geld verdienen kann, war es indes nicht, die in den Köpfen der Entsorger das Thema auf die vorderen Ränge der Tagesordnung brachte. Vielmehr löste diesen Umdenkprozess nachhaltig eine Gesetzesänderung aus, die seit Juni untersagt, Gewerbemüll einfach unbehandelt auf die Deponie zu kippen.

Jetzt muss der gewerbliche Abfall erst verbrannt werden, denn nur die Schlacke, die bei der Müllverbrennung übrig bleibt, darf auf die Deponie. Das blieb nicht ohne Folge. Dem Prinzip von Angebot und Nachfrage fol-gend, ist die Entsorgung gewerblicher Abfälle in weiten Teilen Deutschlands während der vergangenen Monate drastisch teurer geworden.

Hessens Umweltministerium klagt, dass sich die Preise seit Mai in etwa verdoppelt, teilweise sogar verdreifacht hätten. Die Umweltministerien von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen bestätigen den Trend. Der mittelständische Entsorgerverband BVSE warnte in Berlin sogar vor einem drohenden „Müll-Notstand“ im Herbst. Denn die Schlangen vor den Verbrennungsanlagen werden immer länger. Da kommt die Nachricht aus dem Bundesumweltministerium gerade recht, welches den Unternehmen empfiehlt, den Gewerbemüll besser zu sortieren.

„Wir haben uns auf die angespannte Marktsituation eingestellt“ sagt Angela Hanke. Die Umsatzzahlen des Unternehmens bestätigen das. Jetzt wäre es nur noch wünschenswert, dass auch die Notwendigkeit zur Schaffung zusätzlicher thermischer Einsatzkapazitäten in das Bewusstsein der Kommu-nen rücken würde.


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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Susan Rahnis, verantwortlich.

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