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Ingenieure gesucht – Mangel an geeigneten Kandidaten schwächt Innovationskraft der deutschen Wirtschaft

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Berlin/Düsseldorf – Mehr als 60.000 Ingenieure sind zurzeit in Deutschland arbeitslos. Trotzdem beklagen Unternehmen einen Mangel an Ingenieuren, der die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Landes gefährde. Durch jede besetzte Ingenieursstelle werden nämlich 1,8 weitere Arbeitsplätze in Forschung und Entwicklung und 0,5 Arbeitsstellen im Handel geschaffen.

„Ingenieurmangel dagegen führt zur Beeinträchtigung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, bedeutet entgangenes Einkommen, Wertschöpfungsverlust und Einbußen beim Bruttoinlandsprodukt“, weiß Werner Nikolaiczek von der Schweizer Personalberatung oprandi & partner http://www.oprandi.ch.

Der Fachkräftemangel durchziehe alle Branchen: Die Energiewirtschaft braucht Ingenieure, ebenso die Mess- und Regeltechnik, Hersteller von Informations- und Kommunikations-Hardware, Technische Dienstleister sowie die Branchen Maschinen- und Fahrzeugbau. In der Elektrotechnik und beim Maschinenbau sei der „Arbeitsmarkt geradezu leergefegt“. Die Mängelliste ließe sich beliebig fortsetzen. Konzerne und größere Mittelständler haben in der Regel bessere Chancen, um den eigenen Bedarf an Ingenieuren zu decken. Sie verstärken die interne Fort- und Weiterbildung, intensivieren ihr Engagement an den Hochschulen oder beauftragen Personalberater, um gezielt geeignete Kandidaten von anderen Unternehmen abzuwerben. Die Ingenieure, die eine Stelle suchen, werden mit einem immer höheren Anforderungsprofil konfrontiert. Viele Betriebe, so Nikolaiczek, wollen den „fertigen Mitarbeiter“ einstellen, der zusätzlich am Besten noch sehr jung ist und auf reichhaltige Berufserfahrung zurückgreifen kann.

Experten sehen in vermehrter Zuwanderung eine Chance, die bestehende Ingenieurslücke teilweise zu decken. „Aber das wird nicht reichen. Zudem hat die Erfahrung mit der so genannten Green Card gezeigt, dass viele qualifizierte Fachkräfte lieber in die angelsächsischen Länder gehen als nach Deutschland, wo sie sich nicht immer willkommen wissen und wo sie vielen bürokratischen Hürden begegnen“, sagt Udo Nadolski, Geschäftsführer des Düsseldorfer Beratungshauses Harvey Nash http://www.harveynash.de. „Es gibt viele arbeitslose Ingenieure über 50, die auf eine zweite Chance warten. Sie sind von ihrer physischen und psychischen Leistungskraft und ihren Kenntnissen her den jüngeren Konkurrenten meistens nicht unterlegen. Jedoch sollten sie etwas an ihrer Bewerbungsstrategie feilen und sich auf den neuesten Stand bringen,“ betont der IT-Personalexperte Nadolski. Kurzfristige Entwarnung könne es aber nicht geben, und so würden Ingenieure noch auf längere Zeit rare Exemplare bleiben.



Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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