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Amerika-Gipfel wird zur Hochsicherheitszone

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Politische Querelen lassen Boom der lateinamerikanischen Wirtschaft in den Hintergrund treten


Bonn/Düsseldorf – Beim Amerika-Gipfel im argentinischen Seebad Mar del Plata ist der amerikanische Präsident George Bush ein unerwünschter Gast. Seine erste Reise in das südamerikanische Land werde Bush nicht richtig genießen können, meint die Süddeutsche Zeitung (SZ) http://www.sueddeutsche.de: Ihn begleite nämlich der Krieg im Irak und ein Kürzel, das beim Treffen der 34 Staats- und Regierungschefs für Streit sorgen werde, nämlich die FTAA.

Diese Abkürzung steht für ein Prestigeprojekt des amerikanischen Präsidenten, das schon unter seinem wesentlich beliebteren Vorgänger Bill Clinton auf der Agenda des ersten Amerika-Gipfels in Miami im Jahr 1994 stand: die gesamtamerikanische Freihandelszone. Unterstützung erhält der in Bedrängnis geratene republikanische Politiker von Kanada, Mexiko und Chile. Brasilien und Argentinien machen sich hingegen für den südamerikanischen Wirtschaftsverbund Mercosur stark.

Die politischen Streitigkeiten und das sehr merkwürdige Fernsehgespräch zwischen Argentiniens Ex-Fußballgott Diego Maradona und dem kubanischen Dauer-Staatschef Fidel Castro lenken den Blick ab von der Tatsache, dass sich Lateinamerikas Wirtschaft im Aufwind befindet. Trotz verschiedener politischer Instabilitäten und Krisen gehören deutsche Unternehmen nach den Vereinigten Staaten und Spanien seit Jahrzehnten zu den großen Investoren auf dem südamerikanischen Kontinent. Allein in Brasilien und Mexiko tragen deutsche Firmen mit ihren Produkten fünf Prozent zum dortigen Bruttoinlandsprodukt bei, so Christoph Schmitt, Geschäftsführender Vorstand des Ibero-Amerika-Vereins (IAV) http://www.ibero-amerikaverein.de in Hamburg.

Vor kurzem trafen sich rund 600 Unternehmen zum Ibero-Amerika-Tag in Hamburg. Wie das Hamburger Abendblatt http://www.abendblatt.de berichtete, legten die Exporte Lateinamerikas 2004 um 20 Prozent zu; für 2005 werde ein Wirtschaftswachstum von 4,5 Prozent erwartet. Durch die große Nachfrage aus China sei Lateinamerika als Lieferant von Rohstoffen wie Kupfer und Eisenerz stark gefragt. International wettbewerbsfähiger werde der Kontinent auch mit seinen Agrarprodukten – von Soja und Bananen bis hin zu Rindfleisch aus Argentinien oder Lachs aus Chile. Hinzu kommt: Made in Germany genießt in der Region einen glänzenden Ruf. Viele deutsche Firmen sind mit ihren Produkten Marktführer.

„Lateinamerika steht bei deutschen Investoren dennoch oft im Schatten der asiatischen Märkte“, sagt Jörg Peisert, Geschäftsführer der Jörg Peisert und Partner Vermögensmanagement GmbH http://www.jpp-online.com, der seinen Kunden schon seit vielen Jahren zu Anlagemöglichkeiten der Emerging Markets rät. „Viele übersehen dabei, dass die lateinamerikanische Wirtschaft boomt. Die Region ist wirtschaftlich längst wieder da – aber das gilt hierzulande immer noch eher als Geheimtipp. Der Eindruck politischer Instabilität überschattet oft die großen Investitionschancen. Dass zum Beispiel Brasilien auch auf absehbare Zeit eine gute Adresse für Anleger sein dürfte, liegt nicht zuletzt in den bevorstehenden Parlamentswahlen 2006 begründet. Die Regierung investiert umfassend in den Ausbau der Infrastruktur, wovon zahlreiche Unternehmen profitieren und volle Auftragsbücher auf dem Tisch haben“, berichtet Peisert in seinem neuen JPP-Finanzbrief, der jetzt erstmals erscheint.



Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Paul Humberg, verantwortlich.

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