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Brauern geht es besser als Wirten

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Dennoch: Die Deutschen trinken weniger Bier


Bonn/Köln – In Deutschland wird weniger getrunken. Das einzige Getränk, dass im Absatz leicht zulegen konnte, ist Wein. Alle anderen Getränke nahmen ab oder stagnieren. Auch das Getränk, das in vielen Klischees als das der Deutschen Liebstes gilt. Der Grund: Die Deutschen werden zu alt. Das sagt zumindest Richard Weber, Chef der Karlsberg-Brauerei und gleichzeitig Präsident des Deutsche Brauer-Bundes, im Bier-Report der Tageszeitung Die Welt http://www.welt.de.

Dass der Biermarkt in Deutschland stagniert, sei „ein demographisches Problem“, so Weber. „Nur eine Generation hat keine Nachwuchssorgen, nämlich die der Alten.“ Und laut Bier-Report verspüre diese Generation zu wenig Durst im Allgemeinen, zu wenig Bierdurst im Besonderen. Belegt wird diese These durch ein Zahlenbeispiel. Im Jahr 1980 trank jeder Bundesbürger im Schnitt noch 145 Liter Bier im Jahr. Im Jahr 2004 waren es nur noch 115 Liter. Den Deutschen brechen die Trinker weg.

Da kommt es natürlich nur unrecht, dass der Staat mit dem Gerstensaft mehr Kasse machen will und die Biersteuer erhöht. Heißt für den Trinker: Er muss einen halben Euro mehr für die Kiste berappen. Neben dem Autofahren (durch hohe Benzinpreise) wird nun auch der Rausch für den Durchschnittverdiener ein immer teureres Vergnügen. Wer kann sich das noch leisten? Für überbewertet hält die Expertenrunde den Kult um die Mild-Sorten der diversen Brauereien. Weber glaubt nicht, dass der Kunde hier den Geschmackstrend vorgibt. „Den Trend machen die Medien“, sagt er und begründet dies mit einem Ausstoß von gerade einmal einer halben Million Hektolitern.

Die Brauereien verkaufen also allgemein weniger Bier. Doch in punkto Verdienst stehen sie gut da. Das zeigt die „Vergütungsstudie für Brauereien 2004“, den die Versuchs- und Lehranstalt für Brauereien in Berlin (VLB) http://www.vlb-berlin.org in Zusammenarbeit mit der Kölner Kirch Personalberatung http://www.kirchconsult.de veröffentlichte.

Die Studie befragte 1.482 Fach- und Führungskräfte sowohl aus kleinen (bis 500 Mitarbeiter), mittleren (500 bis 1.000) sowie aus größeren (ab 1.000) Brauereien. Demnach liegen Führungskräfte der ersten Ebene im Bereich Vertrieb Handel bei den durchschnittlichen Jahresgesamtbezügen mit 112.000 Euro vor den Führungskräften der ersten Ebene aus dem Ressort Gastronomie. Im Segment der ersten Führungsebene des Vertriebs Gastronomie allerdings sind die Spannweiten bei den gezahlten durchschnittlichen Jahresgesamtbezügen deutlich größer. Das obere Quartal liegt bei 135.000 Euro, das untere bei 83.000 Euro. Das untere Quartal beschreibt den Mittelwert der Gehaltswerte bei den unteren 25 Prozent der Grundgesamtheit. Einzelwerte können somit ohne weiteres noch wesentlich tiefer liegen. Sowohl das Lebensalter wie auch Positions- und Unternehmenszugehörigkeit wirken sich auch in Brauereien auf die Höhe der Gehälter aus. So kann es zum Beispiel einer Fachkraft im Vertrieb (ohne Führungsverantwortung) gelingen, beginnend bei zwei Jahren Positionszugehörigkeit bis hin zu einer Zugehörigkeit von bis zu zehn Jahren eine Gehaltssteigerung von bis zu 20 Prozent zu erreichen. Ähnlich verhält es sich bei einer Vielzahl der untersuchten Positionen. Das Gehaltsniveau der männlichen Führungskräfte liegt im Durchschnitt 24 Prozent über dem der weiblichen Kollegen.

Durchschnittlich 51 Prozent der befragten Studienteilnehmer erhalten in deutschen Brauereien eine variable Vergütung. Dieser Wert liegt allerdings deutlich unter den Vergleichszahlen deutscher Unternehmen. Auf der ersten Führungsebene kommen 75 Prozent der Manager in den Genuss einer variablen Vergütung. Auf der zweiten Führungsebene sind es noch 65 Prozent, auf der dritten Ebene 45 Prozent. Die Höhe der variablen Vergütung in Brauereien liegt auf der ersten Ebene bei durchschnittlich 13,6 Prozent. Vergleichswerte aus Deutschland liegen hier bei nahezu 30 Prozent der Gesamtvergütung. Prämien werden als alleinige Form der variablen Vergütung im Call Center häufig als Jahresabschlusszahlung (Tantieme oder Gratifikation) gezahlt. Bonusauszahlungen sind im Gegensatz zu Prämien an die Leistung des Mitarbeiters im Unternehmen geknüpft. Dabei wurden von den Studienteilnehmern für die Zahlung von Boni unter anderem die Bezugsgröße Beurteilung, Zielvereinbarung, Umsatzgröße oder Gewinngröße genannt. Die Beurteilung wird nur von wenigen Befragten als Grundlage ihrer Bonuszahlung beschrieben. Interessant ist dieses Verfahren allerdings im Zusammenhang mit der Methode des 360-Grad-Feedbacks, das neben seiner Kommunikationswirkung bei Vorliegen der entsprechenden Grundvoraussetzungen im Unternehmen auch als Beurteilungs- und damit vergütungsrelevantes Instrument eingesetzt werden kann.

Mehr Informationen zu dieser Studie gibt es unter http://www.kirchconsult.de. Dort steht auch das komplette Inhaltsverzeichnis als pdf-Datei zum Download zur Verfügung.



Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Jörg Löbker, verantwortlich.

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