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Innovationsleistung systematisch verbessern

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Innovation Performance Measurement


"What gets measured gets managed", das Zitat des wegweisenden Managementtheoretikers Peter Drucker gilt auch für die Innovationsleistung im Unternehmen: Wer seine Prozesse steuern und verbessern will, muss sie zunächst messen und Ziele definieren. Klassische...

Köln/Eschborn, 05.02.2013 - "What gets measured gets managed", das Zitat des wegweisenden Managementtheoretikers Peter Drucker gilt auch für die Innovationsleistung im Unternehmen: Wer seine Prozesse steuern und verbessern will, muss sie zunächst messen und Ziele definieren. Klassische Kennzahlensysteme eignen sich jedoch kaum, um Innovationsaktivitäten sinnvoll zu bewerten. Finanzielle Rückflüsse erfolgen zeitlich verzögert und Innovationsergebnisse lassen sich ohnehin nur schwer von grundsätzlichen Geschäftsaktivitäten isoliert betrachten. Dennoch ist es möglich, die Innovationsleistung dauerhaft sichtbar zu machen sowie durch Zielvereinbarungen und Steuerungsmaßnahmen kontinuierlich zu verbessern. Die ICT-Managementberatung Detecon International stellt in ihrem Opinion Paper "Innovation Performance Management" ein neues Modell zur Bewertung der Innovationsleistung sowie einen umfangreichen Satz an Messgrößen vor.

"Die meisten Modelle für Innovationsmanagement sind nur limitiert anwendbar", sagt Dr. Eric Dulkeith, Direktor für Strategie & Innovation bei Detecon International und einer der Autoren des Papiers. "Sie decken entweder nicht alle relevanten Aspekte ab oder stellen finanzielle Ergebnisse zu sehr in den Vordergrund." Um ihre allgemeine Innovationsfähigkeit zu verbessern, empfiehlt Detecon Unternehmen, mit einem angepassten Modell auf Basis des Management Measurement Areas Framework zu arbeiten. Das Modell definiert sechs Messbereiche, die den gesamten Innovationsprozess von der Entwicklung neuer Ideen bis zu deren Leistungen und Ergebnissen abdeckt. Es zielt weniger auf harte Ergebnisse ab, sondern fokussiert sich auf Kernaktivitäten und Erfolgsfaktoren.

Detecon hat für jeden dieser Bereiche eine Reihe sinnvoller Messverfahren entwickelt, die auf bislang unberücksichtigten Erkenntnissen der wissenschaftlichen Innovationsforschung basieren. Zahlreiche ICT-Innovationsexperten von IBM, Microsoft, SAP und anderen Unternehmen aus dem Silicon Valley bestätigten die Wirksamkeit dieser Maßnahmen in Interviews mit den Autoren des Opinion Papers. "Viele Unternehmen", sagt Steven Schepurek, ebenfalls Autor der Publikation, "setzen noch Methoden ein, die entweder einer angemessenen theoretischen Grundlage entbehren oder sogar bereits empirisch widerlegt wurden." Die Höhe der Ausgaben für Forschung und Entwicklung nach dem Motto "viel hilft viel" etwa sind kein geeigneter Indikator für die Bewertung erfolgreichen Innovationsmanagements, da sie nachweislich keinen signifikanten Einfluss auf die Zukunftsaussichten eines Innovationsprojekts haben.

Unternehmen können das vorgestellte Modell und die Methoden zur Leistungsmessung verwenden, um eine eigene Initiative für das Innovation Performance Measurement zu entwickeln. Grundsätzlich empfehlen sich die Verfahren, um den Status der Innovationsleistung zu überprüfen sowie Schwächen oder Stärken zu identifizieren, die als Orientierung für die Planung und Steuerung weiterer Maßnahmen dienen. "Wenn Unternehmen diese Verfahren an ihre Strategie und die Anforderungen ihrer Branche anpassen", sagt Dr. Eric Dulkeith, "werden sie ihre Innovationsleistung garantiert fördern und stärken."

Das englischsprachige Opinion Paper "Innovation Performance Measurement" steht unter www.detecon.com/innoperformance zum kostenlosen Download zur Verfügung.


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