info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Minkner & Partner PROFI KONZEPT S.L. |

Vermögensteuer auf den Balearen: unterschiedliche Behandlung von Residenten und Nichtresidenten

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 4)


Wer muss in Spanien Vermögensteuer zahlen, welche Freibeträge gibt es?

Die wiederbelebte Vermögensteuer sorgt für Verwirrung: Wer muss Vermögensteuer zahlen, ab wann ist sie zu zahlen, wie unterscheiden sich für Regelungen für Residente und Nichtresidente, welche Freibeträge gibt es?



Die spanische Vermögensteuer wurde zum 01.01.2008 "ausgesetzt", indem der Steuersatz auf O reduziert wurde. Sie wurde dann im September 2011 für die Jahre 2011 und 2012 reaktiviert und schließlich die Erklärungsverpflichtung auch auf das Jahr 2013 verlängert. Die autonomen Regierungen erhielten jedoch das Recht, anderweitige Regelungen zu treffen. Die Balearen beschlossen die Wiederbelebung der Vermögensteuer im Dezember 2012 rückwirkend ab 2012. Mit anderen Worten: Während Residente auf dem Festland schon ab 2011 Vermögensteuer zu zahlen haben, besteht diese Verpflichtung für Residente der Balearen erst ab 2012.



Zu beachten ist allerdings, dass nach dem entsprechenden Steuergesetz der Balearen die Regelungen nur für solche Personen gelten, die ständig auf den Balearen wohnen, also für Residente. Nichtresidente werden nach dem allgemeinen spanischen Vermögensteuergesetz behandelt, d.h. Nichtresidente der Balearen haben ab 2011 Vermögensteuer zu zahlen.



Steuerpflichtig sind alle natürlichen Personen. Wird eine Immobilie über eine S.L. gehalten, unterliegt diese nicht der Verpflichtung zur Zahlung von Vermögensteuer. Streitig ist zur Zeit noch die Frage, ob der Gesellschafter einer S.L. auf seinen Geschäftsanteil Vermögensteuer zahlen muss. Überwiegend wird dies für den Fall bejaht, dass die Gesellschaft nicht gewerblich tätig ist (z.B. eine Immobilienbesitz-S.L.).



Der Freibetrag der Vermögensteuer beträgt 700.000 EUR (bei Ehegatten für jeden der Ehegatten). Für Residente gibt es einen zusätzlichen Freibetrag von 300.000 EUR. Bei einem um den Freibetrag bereinigten Vermögen von 167.129,45 EUR beträgt der Steuersatz 0,2 %. Bei einem Vermögen von 10.695.996,06 EUR und darüber hinaus beträgt sie 2,5 %.



Nichtresidente mit größerem Immobilienbesitz auf Mallorca wird dringend empfohlen, dieses Thema mit ihrem Steuerberater zu besprechen. Minkner & Partner stellt gern den Kontakt zu entsprechenden Spezialisten her.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Lutz Minkner (Tel.: +34 971 695 255), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 319 Wörter, 2640 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Minkner & Partner PROFI KONZEPT S.L. lesen:

Minkner & Partner PROFI KONZEPT S.L. | 23.09.2013

Das spanische Finanzamt verdient an jeder Immobilientransaktion Steuern

Weltweit sind die Begehrlichkeiten des Fiskus groß, und das ist in Spanien nicht anders. Insbesondere beim Erwerb, Besitz und Verkauf von Immobilien verdient das spanische Finanzamt an jeder Immobilientransaktion. Seit Beginn der Wirtschaftskrise s...
Minkner & Partner PROFI KONZEPT S.L. | 08.05.2013

Neues Verbraucherschutzgesetz gilt ab 01. Juni 2013 - Kein Verkauf, keine Vermietung ohne Energiepass!

Nach der die Mitgliedsstaaten in nationalen Gesetzen festschreiben müssen, dass bei Verkauf und Vermietung von Gebäuden und Wohnungen vom Verkäufer / Vermieter ein Energiepass vorzulegen ist. Wenn auch spät, so hat Spanien diese Verpflichtung mit...
Minkner & Partner PROFI KONZEPT S.L. | 25.03.2013

Was ist meine Mallorca-Immobilie wert? Preisfestsetzung zwischen Wunschkonzert und Glaskugel

"Was ist meine Mallorca-Immobilie wert? Welchen Preis kann ich im aktuellen Markt realisieren?" Das sind die Fragestellungen eines verkaufswilligen Eigentümers und natürlich will er den höchst möglichen Preis erzielen. Der Kaufinteressent dagegen...