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Elektronische Gesundheitskarte ist Grundpfeiler einer modernen Medizin

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Österreich nach erfolgreichem Start Vorreiter in der EU


Stuttgart/Düsseldorf – Fast alle Wiener haben sie schon: Die E-Card befindet sich mittlerweile in den meisten Portemonnaies der österreichischen Hauptstädter. Von den insgesamt 11.700 Vertragsärzten sind landesweit bereits über 9.000 Mediziner an das System angeschlossen. Derzeit halten über sieben Millionen Österreicher ihren elektronischen Krankenschein in Händen. Nach Angaben des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger werden schon jetzt täglich zwischen 240.000 bis 330.000 Patientenkontakte über die E-Card abgewickelt.

„Die deutsche Industrie hat in den vergangenen zwei Jahren die elektronische Gesundheitskarte mit etwa 50 Millionen Euro vorfinanziert. Irgendwann wollen die Unternehmen auch die Früchte ihrer Arbeit und ihrer finanziellen Ausgaben sehen“, sagte Helmut Reisinger, Geschäftsführer des Stuttgarter IT-Dienstleisters NextiraOne http://www.nextiraone.de. Reisinger schloss sich der Meinung des Branchenverbandes der IT-Industrie BITKOM an, das Qualität und Geschwindigkeit bei der Einführung der E-Card keine Gegensätze seien. Die Industrie begrüße es, wenn das Bundesgesundheitsministerium die Zügel bis zum Beginn der Testphase selbst in die Hand nehmen wolle und die Testphase mit einer Rechtsverordnung einleite. Mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte soll gewährleistet sein, dass die Akteure des Gesundheitswesens, die Versicherten, Leistungserbringer und Krankenkassen ab 2006 miteinander vernetzt sind.

Die Karte enthält Versichertendaten wie das Lichtbild des Versicherten, Angaben zu Geschlecht und Zuzahlungsstatus sowie die erste Pflichtanwendung: Das elektronische Rezept. Weitere freiwillige Anwendungen sollen hinzukommen, vorausgesetzt, der Versicherte stimmt zu. „In der öffentlichen Diskussion wurde bisher mehr über Risiken als über Chancen gesprochen“, so Reisinger. „Ein Vergleich mit der jetzigen Situation macht jedoch deutlich, dass die Einführung der Gesundheitskarte das Gesundheitswesen verbessern wird. Bisher dokumentierten Ärzte und Krankenhäuser ihre Untersuchungsergebnisse meist in Papierform. Es war nicht möglich, dass Versicherte bei einem Wohnortwechsel über Befunde, Diagnosen, Therapien oder Präventionen verfügen konnten. Doch gerade die zeit- und ortsunabhängige Bereitstellung von Patientendaten ist eine wichtige Voraussetzung für eine hochwertige medizinische Versorgung.“ Allerdings könne man nicht über die Köpfe der Beteiligten hinwegentscheiden, betonte Reisinger. Die Akzeptanz der Gesundheitskarte bei Ärzten, Patienten und Datenschützern sei wichtiger als ein möglichst früher Starttermin. Es gelte, die 140.000 Arztpraxen, 55.000 Zahnärzte, 22.000 Apotheker, 2.200 Kliniken und Millionen von Patienten zu überzeugen.

Das elektronische Rezept wird künftig den ganzen Ablauf von der Verschreibung des Rezepts bis zur Abrechnung der Apotheken mit den Krankenkassen abbilden. Der Versicherte kann sich jederzeit über seine auf der elektronischen Karte gespeicherten medizinischen Daten informieren. Die Österreicher sind mit ihrer E-Card jedenfalls zufrieden. Laut eine Ökonsult-Umfrage http://www.oekonsult-stuttgart.de begrüßen es 86 Prozent der Befragten sehr, dass die E-Card nun den Krankenschein in Papierform ablöst. Das Projekt erhielt die Gesamtschulnote „gut“. 20 Prozent der Befragten vergaben sogar ein „sehr gut“. „Österreich hat in der letzten Zeit einige Reformen auf den Weg gebracht, über die hierzulande oft nur geredet wird“, sagte Reisinger. „Diese Feststellung gilt nicht nur für die Wirtschaft allgemein, sondern auch für die Gesundheitsökonomie. Die erfolgreiche Einführung der E-Card ist ein weiterer Meilenstein in der Optimierung der Prozesse im österreichischen Gesundheitswesen. Trotz vieler Widerstände und anfänglicher Bedenken ist die Karte schon jetzt angesichts von täglich rund 300.000 abgewickelten Patientenkontakte ein herausragender Erfolg. Österreich ist somit in der Europäischen Union an vorderster Front, wenn es um Prozessoptimierung geht, die auf einer soliden IT-Lösung basiert.“ Die elektronische Gesundheitskarte ist nach Ansicht des NextiraOne-Geschäftsführers aber nur ein Einsatzfeld für ITK-Lösungen im Gesundheitswesen. Bei den Krankenhäusern gebe es einen hohen Bedarf an professionellen Managed Services-Lösungen und auch die Krankenkassen könnten zum Beispiel mit Call-Center-Lösungen gute Erfolge bei der Bearbeitung der Kundenkontakte erzielen.

Auf der Medica in Düsseldorf wird vom 16.-19.November 2005 die elektronische Gesundheitskarte ein großes Thema sein. Die Sonderschau "Medizinische Informationssysteme und Telemedizin" informiert in Halle 17 http://www.messe-duesseldorf.de/medicamedia/index.html in Fachvorträgen und Sonderpräsentationen über den Stand der Entwicklung.

Für weitere Informationen:
nic-pr
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53115 Bonn

Tel.: 0228 – 620 44 76
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