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GEPÄCKAUFGABE PER SELF-SERVICE BEI FLUGGÄSTEN DES FRANKFURTER FLUGHAFENS AM BELIEBTESTEN

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FRANKFURT – 14. Februar 2013 – Laut der 2012 durchgeführten Befragung von Reisenden zur Inanspruchnahme von Self-Service-Leistungen, der „SITA/Air Transport World Passenger Self-Service Survey”, sind die Passagiere des Frankfurter Flughafens besonders daran interessiert diese Services zu nutzen. So erreicht Frankfurt zum Beispiel im Bereich der Self-Service Gepäckaufgabe sowie beim Self-Service Check-In eine Spitzenposition. Da die Möglichkeiten der Verwendung von Check-In Automaten und des Check-ins über das Internet am Frankfurter Flughafen bereits so weit fortgeschritten sind, fällt das Interesse der Passagiere am Check-In mit dem Mobiltelefon im Allgemeinen niedriger aus als im weltweiten Durchschnitt.

Mit mehr als 57 Millionen Fluggästen, die 264 Ziele in 113 Ländern bereisen, ist Frankfurt am Main der am stärksten frequentierte Flughafen Deutschlands. Am Tag der Befragung nutzten 45 Prozent der Reisenden bemannte Bag-drop Schalter zur Gepäckaufgabe, was bei den anderen Flughäfen, die ebenfalls in die Befragung einbezogen wurden, nur bei 32 Prozent der Fluggäste der Fall war. Auch bei der Gepäckaufgabe an unbemannten Bag-drop Schaltern hat Frankfurt mit einer Nutzungsrate von 7 Prozent die Nase vorn: Dies war der höchste im Rahmen der Befragung ermittelte Wert und er übersteigt den weltweiten Durchschnittswert um das Doppelte. Gleichermaßen entschieden sich 76 Prozent der Passagiere in Frankfurt dafür, per Self-Service einzuchecken, wohingegen die durchschnittliche Nutzungsrate an anderen Flughäfen nur bei 68 Prozent lag. Das könnte auch erklären, warum die Fluggäste des Frankfurter Flughafens den Check-In und die Gepäckaufgabe als weniger stressig bewerteten als die Passagiere an anderen Flughäfen.

Auch Self-Service-Leistungen basierend auf Mobiltelefonen nehmen die Reisenden in Frankfurt gerne an. Ungefähr 44 Prozent der Passagiere verwenden gelegentlich oder häufig ihre Mobiltelefone zum einchecken und 43 Prozent der Befragten nutzten ihr Handy als Bordkarte.

Trotz der relativen hohen Nutzungsrate könnte die Inanspruchnahme von Self-Service-Leistungen über das Mobiltelefon in Frankfurt jedoch größer sein. Viele Passagiere zögern hier noch, ihr Handy als Bordkarte zu verwenden. Als Hauptgrund gaben 58 Prozent der Befragten an, dass sie ausgedruckten Bordkarten den Vorzug geben. Damit verbunden sind auch die von 44 Prozent der befragen Fluggäste geäusserten Bedenken, dass die Unterstützung von Self-Service Funktionen mit dem Mobiltelefonleistungen nicht an allen Flughäfen zur Verfügung steht. Ein weiterer Grund dafür, dass der Check-In über das Mobiltelefon nur langsam von den Passagieren angenommen wird, ist darin zu suchen, dass die Reisenden auf diesem Flughafen andere Self-Service-Angebote zum Check-In das Internet und Check-In Automaten bereits stark in Anspruch nehmen und es einige Zeit dauern könnte, bis sie ihre Gewohnheiten ändern. Des Weiteren zeigten die Fluggäste des Frankfurter Flughafens auch ein geringeres Interesse daran, ihre Mobiltelefone zur Anzeige von aktuellen Fluginformationen, zur Suche nach Flügen, zur Orientierung am Flughafen zu nutzen oder um Werbeangebote zu erhalten..

Dave Bakker, Präsident der SITA für Europa, erklärte dazu: „Die Fluggäste in Frankfurt haben die Self-Service-Leistungen begeistert angenommen und - ganz wie dies unser Ziel war - wird ihr Weg durch den Flughafen dadurch wesentlich verbessert. Angesichts des Erfolgs der bestehenden Self-Service-Angebote ist es vielleicht nicht überraschend, dass Mobiltelefon-Optionen auf geringeres Interesse stoßen. Wir konnten jedoch feststellen, dass die Nutzung von Leistungen über das Mobiltelefon im Rest der Welt immer schneller zunimmt und es gibt auf jeden Fall erste Anzeichen dafür, dass diese Entwicklung auch in Frankfurt bald zu beobachten sein wird.“

Die Fluggäste am Frankfurter Flughafen sind erfahren im Umgang mit Sozialen Netzwerken. Sie nutzen diese im weltweiten Vergleich überdurchschnittlich oft für die Reiseplanung, wie zum Beispiel zum Speichern ihrer Reisedaten, zur Flugsuche und um zu planen, neben wem sie sitzen wollen. Allerdings verwenden sie Soziale Netzwerke im Vergleich zu den anderen Befragten weniger gern um Fluege zu buchen und möchten lieber keine Werbung über ihre Nutzerkonten bei Sozialen Netzwerken erhalten.

Diese wichtigen Ergebnisse stammen aus der siebenten der jährlich von SITA und ATW durchgeführten Passagierumfrage zu Self-Service-Leistungen („Passenger Self-Service Survey“), die mit einer Stichprobe aus den 280 Millionen Fluggästen durchgeführt wurde, die sechs der größten Flughafendrehkreuze der Welt benutzten: Abu Dhabi International; Beijing Capital International; Frankfurt International; Hartsfield-Jackson, Atlanta; Chhatrapati Shivaji International, Mumbai und Guarulhos International, Sao Paulo. Insgesamt nahmen 2 526 Reisende aus mehr als 70 Ländern an dieser Befragung teil.

Weitere Informationen zu diesem Thema sowie anderen SITA-Befragungen finden Sie unter www.sita.aero/surveys-reports


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, LEWIS PR, verantwortlich.

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