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Software-Cluster schafft Infrastruktur für die Markteinführung der Unternehmenssoftware von morgen

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Bei der Software AG in Saarbrücken fand am 22. Februar 2013 das Kick-Off-Treffen des Projekts "Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen" statt. Ziel der Kooperation von 32 Partnern aus Industrie und Forschung ist es, eine Infrastruktur für die...

Darmstadt, 22.02.2013 - Bei der Software AG in Saarbrücken fand am 22. Februar 2013 das Kick-Off-Treffen des Projekts "Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen" statt. Ziel der Kooperation von 32 Partnern aus Industrie und Forschung ist es, eine Infrastruktur für die Markteinführung von in der Cloud gehandelten Unternehmenssoftware-Diensten zu schaffen, die sich auf neue Art und Weise miteinander kombinieren lassen. Das Projekt ist das letzte von vier Projekten, das im Rahmen der Förderung des Software-Clusters durch den Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung startet.

Das Verbundprojekt "Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen" (SINNODIUM) schließt an die drei bereits laufenden Projekte im Rahmen des Spitzenclusterwettbewerbs an, verknüpft die verschiedenen Forschungsstränge und führt das Gesamtvorhaben zu einem integrierten Abschluss. Konkret sollen erste prototypische Lösungen für die nächste Generation der Unternehmenssoftware - "emergente Software" - geschaffen werden, die dynamisch und flexibel eine Vielzahl von Komponenten unterschiedlicher Hersteller kombinierbar macht und dadurch in digitalen Unternehmen quer durch alle Branchen einen Innovationsschub auslöst.

In SINNODIUM arbeiten mittelständische und große Softwareunternehmen daher gemeinsam mit Forschungspartnern an durchgängigen Anwendungsszenarien für emergente Unternehmenssoftware in den Bereichen Smart Retail (Handel), Smart Production (Industrie) und Smart Services (Dienstleistung und Logistik).

Die Basis dafür bilden von den beteiligten Großunternehmen bereitgestellte Plattformen als Infrastruktur und Entwicklungsumgebung. Darüber werden kleine und mittelständische Softwareunternehmen aus dem Software-Cluster und darüber hinaus befähigt, emergente Software-Komponenten, -Dienste und -Werkzeuge für hochindividualisierte Geschäftsprozesse zu entwickeln und international anzubieten.

"Im Software-Cluster kooperieren die großen deutschen Hersteller von Unternehmenssoftware mit innovativen, spezialisierten Softwarehäusern", so Dr. Wolfram Jost, CTO der Software AG. "Das hier prototypisch entwickelte gemeinsame Ökosystem ist von Nutzen für jeden einzelnen Teilnehmer ebenso wie für die Zukunftsfähigkeit des Software-Standorts Deutschland."

An "Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen" sind die folgenden Partner im Software-Cluster beteiligt: CAS Software AG, CyberForum e.V., Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI), DFKI Innovative Retail Laboratory , Empolis Information Management GmbH, Eyeled GmbH, Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE), Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) Gründungsbüro der TU & FH Kaiserslautern, House of IT e.V., IHK Darmstadt Service GmbH, imc information multimedia communication AG, Insiders Technologies GmbH, intelligent views gmbh, John Deere European Technology Innovation Center, KOBIL Systems GmbH, Kompetenzzentrum Informatik Saarland, mineway GmbH, proALPHA Software AG, SAP AG, Scheer Group GmbH, Scheer Management GmbH, SIEDA GmbH, Sirrix AG security technologies, Smart Factory KL e.V. Software AG, Software Technologie Initiative Kaiserslautern e.V., Technische Universität Darmstadt, Technische Universität Kaiserslautern, Universität des Saarlandes, Urban Software Institute GmbH & Co. KG, vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG

Bereits seit 2010 laufen die Software-Cluster-Projekte "Grundlagen emergenter Software" und "Prozessinnovationen in der Software-Industrie" sowie seit 2011 das Projekt "Innovative Dienstleistungen im zukünftigen Internet". In diesen Projekten werden die Grundlagen von "emergenter Software" entwickelt, einer neuen Kategorie von verteilten, innovativen Informationssystemen, die unternehmensübergreifend aus dem Zusammenspiel einzelner Komponenten und Dienstleistungen im Internet entstehen und dadurch eine qualitativ höhere Leistungsfähigkeit aufweisen. Das Projekt "Prozessinnovationen in der Software-Industrie" soll die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Softwareunternehmen durch die Entwicklung betriebswirtschaftlicher Methoden zum Management von Innovationsvorhaben vorantreiben. Ergebnisse aus beiden Projekten bilden die Grundlage für darauf aufbauende Forschung und Entwicklung im Projekt "Innovative Dienstleistungen im zukünftigen Internet", das den Handel von Unternehmenssoftware-Diensten in der Cloud erforscht und testet.


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