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SEPA - für Nachzügler schrillen die Alarmglocken

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Nach Angaben der Deutschen Bundesbank lag im August 2012 der SEPA-Anteil bei Lastschriften im Euroraum bei knapp zwei Prozent. Eine Ende Januar 2013 von der ibi research an der Universität Regensburg GmbH veröffentlichte Studie wirft ein ähnlich alarmierendes...

Langen, 01.03.2013 - Nach Angaben der Deutschen Bundesbank lag im August 2012 der SEPA-Anteil bei Lastschriften im Euroraum bei knapp zwei Prozent. Eine Ende Januar 2013 von der ibi research an der Universität Regensburg GmbH veröffentlichte Studie wirft ein ähnlich alarmierendes Schlaglicht auf die Lage: Ein knappes Drittel der befragten Unternehmen sei sich der SEPA-Problematik noch nicht wirklich bewusst und sehe keinen sofortigen Handlungsbedarf. Olaf Polak, Vorstand der Somentec Software AG, ahnt Ungemach: 'Es ist offensichtlich, dass diese Unternehmen Gefahr laufen, die Umstellung bis zum 1. Februar 2014 nicht fristgerecht zu bewältigen.'

Am 1. Februar 2014 wird die Single Euro Payments Area (SEPA) Realität. Die heute benutzten Datenträgeraustausch- (DTA-) basierten Zahlungsverfahren für Überweisungen und Lastschriften werden dann definitiv abgeschaltet. Überweisungen sind dann nur noch mit der International Bank Account Number (IBAN) und dem Bank Identifier Code (BIC) möglich. Nicht rechtzeitig SEPA-ready zu sein, birgt für Unternehmen, die einen Großteil ihrer Erlöse per Lastschrift einsammeln, erhebliche Risiken. Dazu zählen auch Energieversorgungsunternehmen. 'Keine Lastschriften mehr ziehen zu können, gefährdet die Liquidität und droht die Geschäftsprozesse in Verbrauchsabrechnung und Kundenbetreuung völlig aus dem Takt zu bringen', warnt Olaf Polak. Sein Rat: 'Sofort mit IT-Partnern, Beratern und Banken sprechen, Ressourcen buchen und intern alle Hebel in Bewegung setzen, um das Projekt unverzüglich auf den Weg zu bringen. Es gibt aktuell keinen Plan B.'

Was die Angelegenheit so dringlich macht, ist in erster Linie das immer kleiner werdende Zeitfenster. Im Versorgungsbereich stellt sich die Situation sogar noch dramatischer dar, weil in den IT-Systemen der Strom- und Gaslieferanten parallel zum SEPA-Projekt zum 1. Oktober 2013 umfangreiche Anpassungen in den Marktkommunikationsprozessen vorgenommen werden müssen. Beide Projekte müssten im Normalfall zeitlich entkoppelt werden, damit die IT-Häuser und ihre Kunden die verfügbaren personellen Ressourcen sinnvoll einteilen können. Doch das ist mittlerweile kaum noch möglich, weil die SEPA-Umstellung je nach Komplexität viel Zeit kostet. 'Kleine Stadtwerke mit nur 10.000 bis 15.000 Kunden und einer homogenen IT-Welt können die gesamte Umstellung sicherlich innerhalb von drei Monaten schaffen', schätzt Olaf Polak. 'Unternehmen, die als Holding aufgestellt sind und neben der Energieversorgung auch ÖPNV, Bäder und/oder Abfallentsorgung verantworten, brauchen erheblich mehr Zeit. Liegen die Stammdaten in verschiedenen Anwendungen, wächst der Koordinationsaufwand, z.B. mit den IT-Lieferanten, erheblich. In einigen Häusern wird man deshalb sechs bis neun Monate Projektdauer veranschlagen müssen.'

Wer das SEPA-Projekt auf den letzten Drücker startet und den operativen Schalter erst am Stichtag umlegen will, geht also ein hohes Risiko ein. 'Die personellen Kapazitäten der IT-Häuser sind begrenzt, so dass die Gefahr besteht, nicht mehr rechtzeitig zum Zuge zu kommen', warnt Olaf Polak. Bei vielen Versorgern könnte erschwerend hinzukommen, dass die SEPA-Umstellung mit der Jahresschlussabrechnung 2013 für die Standardlastprofilkunden kollidiert.

Die Somentec Software AG hat sich langfristig auf die SEPA-Umstellung vorbereitet und ihre Kunden darüber wiederholt informiert. Wie schon auf der Energiefachmesse E-world energy & water in Essen wird sich das Unternehmen auch auf der CeBIT auf die Präsentation SEPA-konformer Geschäftsprozesse in seiner Abrechnungs- und Kundeninformationslösung XAP. konzentrieren. Somentec ist in Hannover anzutreffen auf dem Firmengemeinschaftstand der Hessen-IT in Halle 2, Stand E46. Weitere Informationen unter www.somentec.de.


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