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Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik |

Demenzschutz mit Messer und Gabel!

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Nach einer kürzlich im renommierten American Journal of Clinical Nutrition erschienenen Studie (1) begünstigen erhöhte Homocysteinspiegel und niedrige Folsäurekonzentrationen im Blut die Entstehung von Altersdemenz und Alzheimererkrankungen. Daher sollten Senioren auf eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen Folsäure sowie B6 und B12 achten. Die italienischen Wissenschaftler stellten fest, dass Senioren mit erhöhten Homocysteinspiegeln schwächere geistige Fähigkeiten aufweisen als Gleichaltrige mit niedrigeren Homocysteinspiegeln, berichtet heute Diplom-Ingenieurin der Ernährungstechnik Elisabeth Warzecha von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. aus Aachen.

Von 816 untersuchten Personen in der prospektiven Querschnittsstudie mit einem Durchschnittsalter von 74 Jahren trat bei 112 Personen nach vier Jahren Demenz auf. Den bereits in früheren Untersuchungen vermuteten Zusammenhang zwischen erhöhten Homocysteinkonzentrationen im Blutserum sowie der Erkrankungshäufigkeit von Demenz und Alzheimer bestätigten die Wissenschaftler jetzt in der vorliegenden Untersuchung. Das körpereigene Stoffwechselprodukt Homocystein entsteht beim Eiweißabbau im Körper. Normalerweise bauen Enzyme mit Hilfe von B-Vitaminen Homocystein zu unschädlichen Verbindungen ab. Fehlen hingegen die B-Vitamine Folsäure, B6 und B12, ist der Homocysteinspiegel im Blutserum erhöht. Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. empfiehlt daher nicht nur Senioren, Folsäure in Kombination mit Vitamin B6 und B12 zusätzlich zur täglichen Nahrung in Form von Nahrungsergänzungspräparaten einzunehmen. Besonders Senioren sind wegen veränderten Geruchs- und Geschmacksempfindungen, Kau- und Schluckstörungen, Appetitlosigkeit sowie mangelnder Immobilität häufig schlecht ernährt. Das führt nicht nur zu einem Mangel an wichtigen Nährstoffen wie Eiweißen, Kohlenhydraten und Fetten, sondern auch zu bedenklichen Vitamin- und Mineralstoffverlusten. Unterversorgung im Alter muss nicht sein. Dieser Teufelskreis aus Mangelernährung und Altersdemenz lässt sich nur aufhalten, wenn Angehörige sowie Ärzte und Pflegepersonal in Kliniken und Heimen bereits bei den ersten Anzeichen einer Mangelernährung eingreifen. Durch altersgerechte Speisenzubereitung und -vielfalt können ältere und kranke Menschen ihre Gesundheit nachhaltig verbessern. Viel frisches Gemüse und Obst, der regelmäßige Genuss von Fischmahlzeiten sowie gemütliche Spaziergänge regen den Appetit an und zögern Alterserkrankungen hinaus, fasst Elisabeth Warzecha die allgemeinen Ernährungs- und Verhaltensempfehlungen zusammen.

(1) Ravaglia G.: Homocysteine and folate as risk factors for dementia and Alzheimer disease. AJCN. 2005; 82: 636-43.

Tipp zum Jahr des gesunden Abnehmens 2005: Gehen Sie mit Ihrer Familie in der kalten Jahreszeit öfters spazieren und tanken Sie frische Luft. Die zusätzliche Bewegung lenkt vom Essen ab und Sie verbrauchen Extrakalorien.



Web: http://www.ernaehrungsmed.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Susanne Sonntag, verantwortlich.

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