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Seminar zum Thema Produktkomplexität der TU Wien und von Dassault Systèmes


Rund 70 Teilnehmer folgten Ende Februar der Einladung der Technischen Universität Wien und des französischen Software-Unternehmens Dassault Systèmes (3DS) in die österreichische Hauptstadt zu einem Seminar über Produktkomplexität. Referenten aus Wirtschaft,...

Stuttgart / Wien, 13.03.2013 - Rund 70 Teilnehmer folgten Ende Februar der Einladung der Technischen Universität Wien und des französischen Software-Unternehmens Dassault Systèmes (3DS) in die österreichische Hauptstadt zu einem Seminar über Produktkomplexität. Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung berichteten, durch welche Merkmale Komplexität bei der Produktentwicklung kennzeichnen und wie IT-Anwendungen diese Vielschichtigkeit aufzulösen können.

"Die Produktentwicklung ist im Wesentlichen durch vernetzte Strukturen geprägt", so Professor Dr. Detlef Gerhard vom Forschungsbereich Maschinenbauinformatik und virtuelle Produktentwicklung an der Technischen Universität Wien in seinem einleitenden Vortrag. Zum einen müssten die beteiligten Fach-Domänen reibungslos zusammenarbeiten. Darüber hinaus entstünden Produkte heute im Zusammenwirken von Herstellern, Zulieferern und Engineering Partnern. "Geschlossene Innovationsprozesse sind nicht mehr zeitgemäß, da sie auf den kreativen Input und das Wissen einer kleinen Gruppe von Ingenieuren beschränkt sind", erklärte Prof. Gerhard. "Moderne Produktentwicklungen werden dagegen als interaktives, verteiltes und offenes Innovationssystem interpretiert." Der Markt wird dabei nicht nur als Quelle der Bedürfnisinformation betrachtet, sondern als elementarer Teil der Lösung. Prof. Gerhard weiter: "Die Open Innovation bedarf eines Einstellungswandels. Unternehmen müssen offen sein für das Wissen anderer und bereit dazu, Wissen gemeinschaftlich zu erzeugen und mit anderen zu teilen." Als Beispiel aus der Praxis nannte er das Virtual Lab von Audi. In dem webbasierten Entwicklungslabor beteiligten sich über 6.200 Autobegeisterte in Deutschland, den USA und Japan, um das in Entwicklung befindliche Multimediasystem der Baureihen A3 und A4 mit zu gestalten. Neben einer Open Innovation tragen auch Softwaresysteme wie Product-Lifecycle-Management (PLM) dazu bei, Komplexität aufzulösen und Transparenz zu schaffen. Damit können verschiedene Abteilungen eines Unternehmens verzahnt und die Zusammenarbeit im Entwicklungsverbund sowie in der Supply Chain gesteuert werden. "Innovationen sind heute ohne PLM nicht mehr umsetzbar", so Prof. Gerhard.

Wie Dassault Systèmes den strategischen Ansatz PLM mit seiner 3DEXPERIENCE Plattform logisch fortentwickelt, erläuterte Andreas Barth, Geschäftsführer der Dassault Systemes Deutschland GmbH in seinem Vortrag zu Strategien für nachhaltige Produktentwicklung. Mit der Plattform steht der Endkunde im Zentrum eines Systems von Geschäfts- und Produktentwicklungsprozessen mit dem Ziel, nachhaltige Innovationen zu schaffen. "Dabei geht es nicht nur darum, die natürlichen Grundlagen unseres Planeten zu bewahren", sagte Andreas Barth. "Auch unsere gesellschaftlichen Systeme und langfristiges Wirtschaften sind heute Teil eines neuen Nachhaltigkeitsverständnisses." Wesentliche Treiber für nachhaltige Innovationen seien Web- und Verbraucher-Technologien, die einen immer stärkeren Einfluss auf die Industrie haben. Mobile Endgeräte haben sich als Hauptquelle für die Informationsbeschaffung durchgesetzt. Soziale Medien sind integraler Bestandteil von Marketing- und Produktstrategien und Unternehmen müssen die enormen Datenmengen innerhalb und außerhalb ihrer Organisation in den Griff bekommen, Stichwort Big Data. Cloud-Services machen Dienstleistungen für jedermann zugänglich. Zudem sei eine verstärkte Consumer-Orientierung zu beobachten. "In der Vergangenheit bestimmten Unternehmen die Trends in der Industrie, heute machen das Endverbraucher", so Andreas Barth. Kunden aktiv in die Produktentwicklung mit einzubeziehen sei daher nur konsequent. "Mit unseren Anwendungen können Unternehmen ihren Kunden nicht nur Produktattribute anbieten, sondern durch das intuitiv zu erfassende Medium echte Produkterlebnisse." Als Beispiel nannte Andreas Barth Nespresso. Dort seien Verbraucher bereit, für ein Alltagsprodukt einen im Vergleich zum Wettbewerb höheren Preis zu bezahlen, da es der Marke gelinge, ein positives Gefühl zu verkaufen und den sozialen Wert, Teil eines exklusiven Klubs zu sein.

Es folgten weitere Vorträge aus der Praxis, so auch von der Firma Oberaigner Powertrain, einem Spezialisten von Automobilsystemkomponenten, der mit Anwendungen von 3DS seine Produktentstehungsprozesse transparent gestaltet hat. Ein Vertreter des 3DS-Vertriebspartners Hansa PLM Solutions zeigte, wie man mittels virtueller Prototypen und multiphysikalischer Systeme komplexe mechatronische Systeme schnell und effizient entwickeln kann. Die Firma i-Tec Styria stellte die Entwicklung eines neuen Elektrofahrzeugs vor. Das Thema Produktkomplexität brachte Dr. Friedrich Peschke von der technischen Unternehmensberatung Morgenweck & Company abschließend mit einem Zitat des Meyer's Law auf den Punkt: "Es ist eine einfache Aufgabe, Dinge komplex zu machen, aber eine komplexe Aufgabe, Dinge einfach zu machen."

Aktuelle Informationen über Dassault Systèmes finden Sie auch im DS-Twitter-Kanal http://twitter.com/3DSGermany und auf Facebook: http://www.facebook.com/DassaultSystemes.


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