info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Heise Medien Gruppe GmbH & Co KG |

Risiko Gratisspiele: Ein Fass ohne Boden

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


c't nimmt Trend der Spieleindustrie unter die Lupe


Vermeintliche Gratisspiele erleben dank sozialer Netzwerke und Smartphones einen richtigen Boom. Doch ab einem gewissen Zeitpunkt werden die Anwender zur Kasse gebeten - aus ein paar Kleinbeträgen werden dann schon mal 100 bis 200 Euro, warnt das Computermagazin...

Hannover, 25.03.2013 - Vermeintliche Gratisspiele erleben dank sozialer Netzwerke und Smartphones einen richtigen Boom. Doch ab einem gewissen Zeitpunkt werden die Anwender zur Kasse gebeten - aus ein paar Kleinbeträgen werden dann schon mal 100 bis 200 Euro, warnt das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 8/13.

Das Angebot an Spielen, die bei steigendem Spielspaß Geld für notwendige Extras verlangen, ist enorm. Man spielt sie im Browser oder hat sich eine App auf sein Mobilgerät installiert. "Die große Auswahl und eine geschickte Strategie der Anbieter erhöhen aber das Suchtpotenzial dieser Spiele", gibt c't-Redakteur Hartmut Gieselmann zu bedenken.

Zu Beginn sind die Spiele fast immer sehr einfach gestrickt, was die Einstiegshürde gering hält. "Die Anbieter verstehen sich sehr gut darauf, das chemische Belohnungssystem im Gehirn der Spieler in ihrem Sinne optimal anzusprechen", erklärt Hartmut Gieselmann. "Sie halten die Anwender möglichst lange bei der Stange, binden sie etwa durch Interaktion mit Sozialen Netzwerken an das Spiel. In einigen Fällen wird sogar in Echtzeit nachjustiert und manipuliert - immer mit dem Ziel, den Spielern im richtigen Moment kostenpflichtige Extras unterzujubeln."

Das sind in der Regel erst geringe Cent-Beträge, die sich aber auch mal auf hundert Euro summieren. Manchmal geht es auch gleich in die Vollen: Da kosten allein zehn Pässe für eine virtuelle Pferdezucht zehn Euro, und wer für sein Schlumpfdorf statt einzelner Schlumpfbeeren gleich eine ganze Wagenladung kauft, ist mit 90 Euro dabei.

Wer seine Kinder vor unbedarften Ausgaben für diese vermeintlichen Gratisspiele schützen will, sollte bei den Mobilgeräten in der Systemeinstellung die so genannten In-App-Käufe abschalten. Die Browser-Spiele versuchen häufig, über die Telefonrechnung an ihr Geld zu kommen. Da hilft es, kostenpflichtige Telefonnummern generell zu sperren.

Hinweis für Hörfunkredaktionen:

Ein Radiobeitrag zu diesem Thema sowie O-Töne von c't-Redakteur Volker Zota sind unter 05 11/2 79 15 60 beim c't-Hörfunk-Service abrufbar. Unter www.radioservice.de steht das Angebot für akkreditierte Hörfunkredakteure auch im MP3-Format zum Download bereit.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, PresseBox.de, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 313 Wörter, 2440 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Heise Medien Gruppe GmbH & Co KG lesen:

Heise Medien Gruppe GmbH & Co KG | 25.11.2016

Hate-Speech: Regiert im Internet der Mob?

Hannover, 25.11.2016 - Am Dienstag, 29. Novem­ber gibt es im Kulturzentrum Pavillon in Hannover einen neuen Netztalk: Ab 19 Uhr dreht sich alles um den rüden Umgangston im Internet. Woher kommen Häme, Zorn und Hass? Wie gehen wir damit um? Mit dem...
Heise Medien Gruppe GmbH & Co KG | 16.11.2016

Prof. Hans Lehrach: "Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen in Deutschland schon am Datenschutz gestorben sind."

Hannover, 16.11.2016 - Hat Datenschutz tatsäch­lich Vorrang vor Gesundheit? Fest steht, dass neue Techno­logien die Arbeit von Medizinern, Kliniken, Kranken­kassen und Pharmaunternehmen immens verändern. Am 30. November diskutieren Branchen­ver...
Heise Medien Gruppe GmbH & Co KG | 14.10.2016

WLAN für alle: Die große Hotspot-Welle

Hannover, 14.10.2016 - Hotspots sind eine feine Sache: Im Shoppingcenter oder Café kann man surfen, ohne das knappe Datenvolumen des Handyvertrags zu belasten. Allerdings sollten sich die Nutzer darüber im Klaren sein, dass die Verbindung in den me...