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Die Energiewende in der Produktion tritt auf der Stelle

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FELTEN-Vergleichsstudie: Energiereduzierung steht oben auf der strategischen Agenda, aber wird noch nicht engagiert angegangen


Die Energiewende in der Produktion der Fertigungsunternehmen tritt offenbar auf der Stelle. Nach einer Vergleichsstudie der FELTEN Group hat dieses Thema zwar wie im letzten Jahr eine vordere Position im Ranking der strategischen Prioritäten erreicht. Durchgestartet bei der Umsetzung einer energieeffizienteren Produktion sind die Firmen trotzdem noch nicht.

So hat das Energiemanagement inzwischen zwar für 61 Prozent der Unternehmen eine hohe strategische Bedeutung, es liegt damit nur knapp hinter dem Ziel einer höheren wirtschaftlichen Effizienz in der Produktion. Die Werte für diese beiden Planungsprioritäten haben gegenüber 2012 leicht zugelegt, während den Unternehmen die Produktionsqualität im Vergleich zum Vorjahr seltener Sorgen zu bereiten scheint und sich ihr deshalb weniger Unternehmen vornehmlich widmen wollen. Dies gilt jedoch nicht für die Prozessoptimierung, sie steht im Gegenteil sogar für deutlich mehr Firmen im Fokus: Hatten ihr vor Jahresfrist 51 Prozent eine große strategische Bedeutung beigemessen, so sind es inzwischen 60 Prozent der über 200 befragten Fertigungsunternehmen, die hier einen großen Handlungsbedarf sehen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Frage nach den besonderen Herausforderungen bei der Ausrichtung auf eine energieeffiziente Produktion die Gestaltung energieschonender Produktionsprozesse ebenfalls zu den priorisierten Aspekten gehört. Er ist inzwischen für zwei Drittel der Firmen relevant, 10 Prozent mehr als im letzten Jahr.

Für den Geschäftsführer des Softwarehauses, Werner Felten, stellt dies jedoch keine Überraschung dar. „Entgegen der weit verbreiteten Meinung lassen sich nicht nur beim Energiebedarf der Produktionsstätten nachhaltige Einsparungen erzeugen, sondern ebenso in Prozessen“, betont er und begründet: „Störfaktoren in den Prozessen, die zu Nacharbeit oder erhöhtem Ausschuss führen, wirken sich zwangsläufig auch negativ auf die Energiebilanz aus. Das gleiche gilt für Prozesse, die nicht effizient gestaltet sind und somit prozessuale Umwege oder Doppelarbeit erzeugen.“

Allerdings zeigt die Erhebung, dass der Weg hin zu einer energiereduzierten Produktion noch weitere Hürden als die Prozessgestaltung zu überwinden hat. Die größte Herausforderung stellt dabei nach Auskunft von 70 Prozent der befragten Unternehmen ähnlich wie in der Vergleichsstudie vor einem Jahr der Aufbau eines operativen Systems für das Energiemanagement dar. Auch die Entwicklung der strategischen Ausrichtung wird mit 64 Prozent von vielen Unternehmen als eine wesentliche Schwierigkeit genannt, ebenso die Bereitstellung der notwendigen Investitionsmittel für die Projektierung des Green Production-Ansatzes.

Allerdings sind erst in jedem fünften Fall diesbezüglich erste operative Vorhaben im Energiemanagement durchgeführt worden, ein Drittel befindet sich nach eigenen Aussagen derzeit in der Planung für konkrete Maßnahmen. Doch die Hälfte der Fertigungsunternehmen hat noch nicht endgültig zu einer verbindlichen Strategie für eine energieschonende Produktion gefunden oder sich noch gar keine Gedanken dazu gemacht. Damit herrscht ein ähnlicher Status wie vor einem Jahr. „Die gegenwärtige Zurückhaltung ändert aber wenig daran, dass die Unternehmen dieses Thema nicht nur auf die Agenda setzen, sondern auch umsetzen werden“, ist sich Felten sicher. Dafür spreche allein der Druck der konstant steigenden Energiekosten.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Robin Heinrich (Tel.: 02233 6117-75), verantwortlich.

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