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Zehn Tipps für den richtigen Einsatz von RFID-Etiketten

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Zebra Technologies bietet Unterstützung bei der Einführung von RFID

Meerbusch, 6. Dezember 2005 – Nach der Ratifizierung des neuen RFID-Protokolls für Class 1 Generation 2 (Gen 2) durch EPCglobal werden sich mehr und mehr Unternehmen ernsthaft mit der Einführung von RFID in der Lieferkette auseinander setzen. Der Auto-ID-Spezialist Zebra Technologies konnte bereits seit über zehn Jahren Erfahrungen in diesem Bereich sammeln und hat vor diesem Hintergrund die folgenden zehn Tipps zusammengestellt, um Unternehmen bei der Optimierung des Bedruckens und Kodierens von RFID-Smart-Labels zu unterstützen:

1. Auswahl des richtigen Etikettentyps für den jeweiligen Drucker/Kodierer:
Für den erfolgreichen Einsatz von RFID-Smart-Labels ist ausschlaggebend, dass Etikettentyp und Druckmaterial sowohl für den Drucker/Kodierer als auch für die Anwendung passend sind. Datenübertragungsraten, Speichervolumen, Antennengestaltung und Kodierungsmöglichkeiten müssen genau beachtet werden, um sicherzustellen, dass die Etiketten angemessen funktionieren. Darüber hinaus könnte es sein, das Anbieter Etikettenspezifikationen unterschiedlich auslegen oder eigene Ergänzungen einführen, um der jeweiligen Anwendung gerecht zu werden. Daher sollte immer der Anbieter um eine Empfehlung gebeten werden, welche Etiketten am besten zu seinem Angebot passen.

2. Vorabtests kleinerer Mengen der RFID-Etiketten:
Es ist wichtig, dass Spezifikationen für die Platzierung des Transponders vom Hersteller des Druckers/Kodierers bereitgestellt werden, bevor Smart Labels für die jeweilige Anwendung produziert werden. Gründliche Tests von Musterproben oder kleinen Mengen gewährleisten, dass die Etiketten die Anforderungen erfüllen – und in der Anwendung funktionieren. Erst dann sollten größere Bestellungen an Etiketten getätigt werden.

3. Richtige Lagerung der RFID-Etiketten:
RFID-Etiketten sollten bei Temperaturen zwischen 15,5 und 95 °C in einer Umgebung mit gleich bleibenden Bedingungen gelagert werden. Elektrostatische Entladungen, die die Leistung der Etiketten beeinflussen können, sollten vermieden werden. In Umgebungen mit niedriger Luftfeuchtigkeit kann der Einsatz von antistatischen Unterlagen oder entsprechender Bekleidung erforderlich sein, um Entladungen vorzubeugen.

4. Schulungen:
Die gründliche Schulung der Mitarbeiter bezüglich der möglichen Einstellungen der Drucker/Kodierer sowie zu den Merkmalen und speziellen Anforderungen der RFID-Technologie in der jeweiligen Arbeitsumgebung trägt dazu bei, mögliche Etikettierungsfehler zu verhindern.

5. Kalibrierung der Etiketten, damit Drucker/Kodierer richtig arbeiten können:
Es ist entscheidend, dass im Drucker/Kodierer die richtigen Maße für die obere Kante und den Abschluss der Etiketten (oder der Abstand zwischen den Etiketten) gespeichert sind, bevor die Smart Labels kodiert werden. Die Etiketten sollten jedes Mal, wenn ein neuer Stapel oder eine Rolle mit Smart Labels in den Drucker/Kodierer eingelegt wird, neu kalibriert werden, um die richtige Anpassung zu sichern – es sei denn, es ist durch den Anbieter festgelegt, wie mit dem Modell zu arbeiten ist und der Drucker/Kodierer ist auf diese Spezifikationen eingerichtet. Drucker/Kodierer, die über eine Auto-Kalibrierung verfügen, können dazu beitragen, diesen Bedienungsschritt zu vereinfachen.

6. Vermeidung von metallischen Materialien:
Da Metall Funksignale reflektiert und eine Hauptquelle von RFID-Interferenzen ist, sollte das Material soweit wie möglich vermieden werden. Etiketten, die Metallfolie oder metallhaltige Tinten enthalten, können eine erfolgreiche Kodierung verhindern und die Lesereichweite deutlich einschränken.

7. Flüssigkeiten im Blick behalten:
Wasser und Feuchtigkeit sind ein weiteres Hindernis für die RFID-Systemleistung. Flüssigkeiten können Funksignale absorbieren und dadurch die Reichweite einschränken oder sogar Lese-Schreib-Vorgänge verhindern. Klebstoffe an den Etiketten können eine unerwartete Feuchtigkeitsquelle sein, da einige Arten von Klebstoffen oder Etikettenmaterialien Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen, was Leistungsprobleme verursachen kann.

8. RFID-Equipment getrennt aufstellen:
Interferenzen können sich ergeben, wenn Funkanlagen zu nahe beieinander aufgestellt sind. Lassen Sie genug Platz zwischen Druckern/Kodierern und anderen Funkgeräten mit dem gleichen Frequenzbereich, wie Antennen, Leser, kabellose LANs oder auch andere Drucker/Kodierer.

9. Software für Druckermanagement erleichtert Fehlerbehebung:
Im optimalen Fall werden Kodieren und Drucken in einem Schritt durch den Drucker/Kodierer erledigt. Leider ist es jedoch nicht ungewöhnlich, dass die Kodierung nicht beim ersten Versuch gelingt. Wenn Fehler andauern, kann das ein Anzeichen für ein größeres Problem sein. Die Einbindung einer stabilen Anwendung für die Drucker- und Drucker-Server-Verwaltung in der gesamten RFID-Architektur ermöglicht die Übermittlung von Warnmeldungen, die dazu beitragen können, dass sich kleinere Probleme nicht zu ernsthaften Konsequenzen auswachsen.

10. Platzierung der Smart Labels in optimaler Leseposition auf Verpackungen und Paletten:
In einem voll automatisierten Prozess ist die Platzierung der Smart Labels wichtig, um sicherzustellen, dass Verpackungen genau und durchgängig erfasst werden. Die Etikettenplatzierung wird durch mehrere Faktoren bestimmt, wie z.B. des Standorts des Lesers. Tests zur Platzierung der Etiketten mit vorhandenen Lesern helfen dabei, herauszufinden, wo die Etiketten auf den Kartons aufgebracht werden sollten, um optimale Leseraten zu erzielen.

Weitere Informationen zum Bedrucken/Kodieren von RFID-Smart-Labels bieten die White Paper „Vom Umgang mit dem EPC-Generationskonflikt - Ein Überblick zur Migration der EPC-Standards bei RFID-Tags von Generation 1 zu Generation 2“ und „Bereit für RFID:
Zebra-Empfehlungen für die Umsetzung von RFID-Etikettierungsvorgaben (Compliance Tagging)“, die bei Zebra angefordert werden können.

Zebra Technologies
Zebra Technologies Corp. (Nasdaq: ZBRA) ist mit innovativen und zuverlässigen On-demand-Drucklösungen in 100 Ländern weltweit vertreten. Über 90 Prozent der Fortune-500-Unternehmen nutzen bereits Zebra-Drucker. Eine Vielzahl von Anwendungen profitiert von den Zebra-Thermodruckern für Barcode-Etiketten, Smart Labels und Belege sowie Plastikkartendruckern, die höhere Sicherheit, gesteigerte Produktivität, verbesserte Qualität, geringere Kosten und besseren Service für den Kunden bedeuten. Das Unternehmen hat bereits über vier Millionen Drucker verkauft, einschließlich RFID-Drucker/-Kodierer und kabellose mobile Lösungen, und bietet außerdem Software, Vernetzungslösungen und Verbrauchsmaterialien. Informationen über die Barcode- und RFID-Produkte von Zebra finden sich unter www.zebra.com.


Zebra Technologies Europe Ltd.
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40670 Meerbusch
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Fax: 0 21 59 / 67 68 22
E-Mail: Germany@zebra.com

Bei Rückfragen rufen Sie bitte
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