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SEPA Einführung oder 'Was macht meine (Haus-) bank wirklich für mich?'

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Deutsche Unternehmen liegen bei dem Thema SEPA-Umstellung weit hinter dem Zeitplan. Eines der Hauptargumente ist, dass die Banken dies größtenteils übernehmen. Ein großer Trugschluss.

Single Euro Payment Area - kurz SEPA - kommt - noch weniger als 9 Monate verbleiben für die Unternehmen, um alle Maßnahmen für die Umstellung durchzuführen. Wenige von ihnen sind bereits mit der Umsetzung nahezu fertig, der größte Teil jedoch hat noch nicht einmal begonnen.

Neben der reinen IT-Umstellung müssen insbesondere auch rechtliche und organisatorische Änderungen durchgeführt werden. Diese finden in den Unternehmen bisher kaum Beachtung, sodass wesentliche Aufwandstreiber massiv unterschätzt werden.



So müssen u. a. neue Genehmigungen für SEPA-Lastschriften, die sog. SEPA-Mandate einholt werden, sofern die bisher bestehenden Vereinbarungen nicht den rechtlichen Anforderungen entsprechen. Die Einholung von neuen SEPA-Mandaten wird jedoch von vielen Unternehmen als eine Aufgabe der hauseigenen Banken gesehen. Diese positionieren sich hier jedoch eindeutig: Jedes Unternehmen ist selbst dafür verantwortlich, rechtssichere Mandate von seinen Kunden einzuholen - nicht die Hausbank.



Durch eine persönliche Befragung nahezu aller deutschen Großbanken hat INSIDE-CC nun festgestellt, dass bei den Unternehmen eine große Fehleinschätzung der Lage bzgl. der Verantwortlichkeiten vorhanden ist.



René Jacobi von INSIDE-CC der diese Befragung durchführte merkt hierzu an: "Egal ob Deutsche Bank, UniCredit, Commerzbank, Sparkasse, oder die Volks- und Raiffeisenbanken. Alle deutschen Banken können Ihren Kunden nur begrenzt bei der SEPA Umstellung helfen. Zum Beispiel in dem sie Musterformulare für die neuen SEPA-Mandate bereitstellen oder die vorhandenen Bankdaten in IBAN und BIC konvertieren. Jedoch die großen organisatorischen Aufwände, welche beim Einholen neuer rechtssicherer SEPA-Mandate entstehen, muss jedes Unternehmen selbst bewältigen. Und hierbei sitzt den Unternehmen bereits heute die "Zeit im Nacken".



Der Aufwand, der für die Einholung von 1.000 neuer SEPA-Mandate entsteht beziffert Herr Jacobi auf mindestens 19 Arbeitstage. Dieser Wert basiert auf Erfahrungen aus bereits durchgeführten SEPA-Projekten bzw. vergleichbaren Kampagnen. "In Unternehmen, welche die SEPA-Mandatseinholung nicht als eigenständiges Projekt verstehen, sondern als zusätzliche Aufgabe der Linie kann sowohl der Aufwand deutlich höher und die Umstellungszeit deutlich länger werden!" warnt er.



Zusätzlich zu den unklaren Verantwortlichkeiten und Aufwänden bei der SEPA-Mandatseinholung sind sich Unternehmen auch den rechtlichen Folgen der neuen Pre-Notification, welche zum Start von SEPA Pflicht ist, nicht bewusst. Denn es gilt gemäß der aktuellen Rechtslage, dass mit dem Start von SEPA jedes Unternehmen, welches das SEPA-Lastschrift-Verfahren nutzt in der Verantwortung ist, seine Kunden mindestens 14 Tage vor der Kontobelastung zu informieren, dass eine Lastschrift durchgeführt wird.



Durch diese 14 Tage verlängert sich für viele Unternehmen der Zahlungslauf. Kürzere Zeiten, zum Beispiel nur 1 Tag zwischen Pre-Notification und Durchführung der SEPA-Lastschrift können zwar mit dem Kunden vertraglich vereinbart werden. Jedoch muss dem Kunden auch diese Änderung der vertraglichen Grundlage mitgeteilt werden.



Unternehmen stehen somit in jedem Fall vor der Herausforderung sich mit Ihren Kunden in Verbindung zu setzen.



Hieraus ergibt sich für die Unternehmen, die noch nicht in der Umstellungsdurchführung sind, jetzt die notwendigen organisatorischen SEPA-Maßnahmen zu ermitteln und die Umsetzung umgehend zu starten.



Um das Verständnis der Unternehmen für die Dringlichkeit der Maßnahmen zu erhöhen hat INSIDE-CC ein Webinar erarbeitet. Seit Anfang Mai werden in dieser Webinar-Reihe die organisatorischen Maßnahmen zur SEPA-Umstellung sowie ihre Auswirkungen ausführlich dargestellt. "Aufgrund der großen Nachfrage und der wachsenden Unsicherheit bei den Unternehmen haben wir uns entschieden, dieses Webinar auch in den nächsten Monaten weiter anzubieten" erklärt Herr Jacobi.



Unternehmen welche an dem kostenfreien Webinar "SEPA Mandate" teilnehmen möchten, können sich auf der Firmenwebseite von INSIDE-CC unter dem Reiter "SEPA-Start" registrieren.



Hier finden sich auch zusätzliche Informationen rund um das Thema SEPA und SEPA-Mandate.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr René Jacobi (Tel.: 004917622001213), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 617 Wörter, 5021 Zeichen. Als Spam melden


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