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Gauss Interprise |

Gauss Interprise AG veröffentlicht Halbjahresergebnisse

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Die Gauss Gruppe hat im 1. Halbjahr 2001 ihre Entwicklungsziele weitgehend erreicht und bewegt sich damit im Rahmen der veröffentlichten Planung. Der Gesamtumsatz belief sich im 1. Halbjahr auf Euro 23,3 Mio. (Vergleichszeitraum Euro 11,2 Mio.). Im Produktgeschäft wurden Euro 16,6 Mio. (Euro 3,5 Mio.) erlöst. Das EBITDA-Ergebnis betrug rund Euro -17,0 Mio. (Euro -3,6 Mio.), wovon rund Euro -1,8 Mio. als Einmalaufwendungen entstanden sind.

Die Gauss Gruppe wird sich zukünftig allein auf das Softwareproduktgeschäft fokussieren. Sie beabsichtigt daher, ihre Tochtergesellschaft Gauss Interprise Consulting AG zu veräußern. (Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gi-consulting.de) Der Consulting-Umsatz belief sich im 1. Halbjahr auf Euro 6,7 Mio., das EBITDA-Ergebnis betrug rund Euro -0,4 Mio. Wegen des beabsichtigten Verkaufs müssen in der Rechnungslegung nach US GAAP im Halbjahresbericht die Kennzahlen nach den „discontinued operations“- Regeln dargestellt werden. Daraus ergibt sich dann ein Umsatz im Produktgeschäft von Euro 17,2 Mio. (Euro 3,9 Mio.) und ein EBITDA-Ergebnis von Euro -16,6 Mio. (Euro -3,6 Mio.). In Summe also ein Umsatz von Euro 23,9 Mio. und ein EBITDA-Ergebnis von Euro -16,9 Mio.

Die Gauss Gruppe geht unverändert davon aus, dass die für 2001 veröffentlichten Planungen, bereinigt um die „discontinued operations“ Effekte, eingehalten werden können und im 4. Quartal 2001 der Break Even auf Basis des EBITDA erreicht werden kann.

Die Gauss Interprise AG hat mit ihrem Hauptkreditgeber ergänzend zu bereits bestehenden Kreditvereinbarungen eine weitere Vereinbarung über die Bereitstellung liquider Mittel in Höhe von Euro 5,0 Mio. getroffen. Insgesamt beläuft sich die Kreditlinie bis zum 30.06.2002 auf Euro 10,0 Mio. Nach teilweiser Ausnutzung vorhandener Kreditlinien stehen der Gesellschaft zur Finanzierung des operativen Geschäfts noch Fremdmittel i. H. v. Euro 2,2 Mio. und damit insgesamt liquide Mittel von rund Euro 5 Mio. per Ende August zur Verfügung. Die Bereitstellung der Fremdmittel ist an die Erfüllung von wirtschaftlichen Auflagen durch die Gauss Gruppe gebunden.

In diesem Zusammenhang hat die Gauss Corporate Finance Beratungs-gesellschaften beauftragt, sie bei der Einwerbung neuen Eigenkapitals und der Restrukturierung ihrer Verbindlichkeiten sowie bei einer Veräußerung der Gauss Interprise Consulting AG beratend zu unterstützen.

Erläuterungen:

1.
Der vollständige Halbjahresbericht wird am Freitag, den 31.08.2001 unter www.deutsche-boerse.de sowie auf der Internet-Seite www.gauss-interprise.com veröffentlicht.

2.
Vor dem Hintergrund eines nach wie vor hohen Wachstumspotenzials im Bereich der Enterprise-Content-Management-Systeme hat die Gauss Interprise AG entschieden, sich auf das internationale Softwareproduktgeschäft zu konzentrieren. Die allein in Deutschland tätige Dienstleistungseinheit Gauss Interprise Consulting AG kann nicht gleichzeitig mit der erforderlichen Energie weiterentwickelt werden. Daher beabsichtigt die Gesellschaft, den Consulting Geschäftszweig zu veräußern. Diese Entscheidung vermeidet auch potenzielle Konflikte mit Partnern auf dem deutschen Markt und eröffnet der Consulting-Einheit eine neue strategische Perspektive. Aufgrund der US-GAAP Rechnungslegung werden die Ergebnisse des Consulting-Geschäfts im Halbjahresbericht nach der „discontinued operations“ Regelung separat bilanziert. Des Weiteren vereinfacht diese Entscheidung die Akquisition von Investoren, da mit einem sehr klaren Geschäftsmodell in einem der Wachstumssegmente des Softwaregeschäfts operiert wird.

3.
Positiv hat sich das Geschäft in den USA – trotz der dortigen Konjunkturverschlechterung – mit einem Umsatz von Euro 11,1 Mio. entwickelt.

4.
Angesichts der schwachen Konjunkturlage, mit der eine anhaltende Zurückhaltung bei Investitionen in IT-Infrastruktur einhergeht, hat der Vorstand der Gauss Interprise AG ein umfangreiches Programm zur weiteren Steigerung des Ertrags verabschiedet und entsprechende Maßnahmen auch schon durchgeführt, weitere werden gegenwärtig eingeleitet. Die Break-Even-Initiative hat zum Ziel, erhebliche Kostensenkungen zu realisieren. Kernpunkt der Break-Even-Initiative ist die Restrukturierung des Vertriebs. Infolgedessen wurden die Bereiche Marketing und Vertrieb EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) und Forschung und Entwicklung in einer Vorstandsfunktion zusammengefasst. Im europäischen Produktbereich hat sich die Gauss Interprise im Juli von 30 Mitarbeitern getrennt. 20 Mitarbeiter wurden bereits im Juni in den USA freigesetzt. Die Landesgesellschaft in den Niederlanden wurde restrukturiert und personell reduziert. Die Business-Development-Aufgaben werden fortan auf Vorstandsebene wahrgenommen. Diese Einsparung im Personalbereich wird positive Effekte auf die Folgequartale haben. Weiterhin richtet die Gauss Interprise AG ihre Partnervertriebsstrategie neu aus, indem sie sich in Deutschland auf umsatzstarke Partner konzentriert und die Anzahl der Partner in Deutschland reduziert. Somit sind eine fokussierte Betreuung und intensivere gemeinsame Marketingaktivitäten sichergestellt. Ein optimiertes Forderungsmanagement wird Außenstände schneller liquidieren und die Kassenlage zusätzlich verbessern. Weitere Einsparungen sind durch Kürzungen bei den Investitionen und Marketingbudgets in Europa vorgenommen worden.

Weitere Informationen und den kompletten Halbjahresbericht erhalten Sie bei:

Gauss Interprise AG
Verena v. Gehlen
(Corporate Communications)
Tel.: +49-40-3250-1589
verena.gehlen@gauss-interprise.com
Fax: +49-40-3250-19200
Weidestrasse 120 a
22083 Hamburg
http://www.gauss-interprise.com


Web: http://www.haffapartner.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Barbara Schieche, verantwortlich.

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