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Fachdienst Erfolg: Nur mehr Jobs für Ältere schaffen den Aufschwung

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Düsseldorf/Paris - Deutschland muss das Potenzial älterer Arbeitnehmer stärker ausschöpfen, sonst droht ein Rückgang des Wirtschaftswachstums. Dies geht aus einem Bericht der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) hervor. Die in Paris sitzende Organisation warnt vor einer Zunahme der wirtschaftlichen Probleme Deutschlands, falls die Bundesregierung in der Beschäftigungspolitik nicht grundlegende Korrekturen vornimmt.

„Es besteht die Gefahr, dass das Wirtschaftswachstum bei gleichzeitig steigenden Sozialausgaben geringer ausfällt“, erklärte ein Sprecher der OECD. So sind in Deutschland nur rund 40 Prozent der 55- bis 64jährigen erwerbstätig, in Großbritannien und in den USA liegt der Anteil in dieser Altersgruppe bei 60 Prozent, in Schweden sogar bei 70 Prozent.

„In Deutschland gehören infolgedessen die staatlichen Rentenausgaben mit zwölf Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) bereits zu den höchsten im OECD-Raum. Bis zum Jahr 2050 könnte die veränderte Altersstruktur die Rentenausgaben um weitere drei Prozent des BIP belasten“, schreibt der Fachdienst "Erfolg", der vom BVMW-Präsidenten Mario Ohoven http://www.ohoven.de herausgegeben wird.

Nach dem Ergebnis der OECD-Untersuchung in 21 Ländern wird sich die Alterung der Gesellschaft in Deutschland wegen der geringen Erwerbsbeteiligung älterer Jahrgänge besonders stark auswirken. Spätestens ab 2020 würde die Zahl der Arbeitskräfte deutlich zurückgehen. Die jüngsten Reformen auf dem Arbeitsmarkt und zur Rente bewertet die OECD zwar positiv, aber nicht ausreichend. „Wichtig ist es, das Rentenalter anzuheben. Das sollte man automatisch mit der höheren Lebenserwartung verknüpfen“, empfiehlt die OECD in ihrem Bericht. Die von der großen Koalition jetzt geplanten Übergangsfristen wie im Fall der geplanten Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre ist nach dem Urteil der Pariser Ökonomen zu lang.


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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