info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Württembergische Versicherung AG |

Nach der Flut den Schaden gering halten

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 4)


Sintflutartige Regenfälle setzen innerhalb kürzester Zeit ganze Stadtviertel unter Wasser - wie am vergangenen Wochenende in gleich mehreren deutschen Regionen.

Solche Wetterlagen treten immer wieder auf und sorgen bei vielen Hausbewohnern für schwerste Strapazen. Wer schon einmal in seinem Haus mit Schlammmassen gekämpft hat oder im Keller bis über die Knie im verschmutzten Wasser stand, denkt über besseren Schutz gegen Überschwemmungen nach. Die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W), rät zu baulichen Maßnahmen und empfiehlt umfassenden Versicherungsschutz.



Die immer heftigeren Regenfälle in den vergangenen Jahren führen zahlreiche Experten auf die Klimaerwärmung zurück. Die gewaltigen Niederschlagsmengen werden vom ausgetrockneten Erdreich nicht mehr aufgenommen und die Kanalisation stößt an ihre Grenzen. Als Folge entsteht ein Rückstau und die Kellerräume laufen voll. Hausbesitzer sollten sich rechtzeitig vergewissern, ob die Gebäudekonstruktion im Untergeschoss einem zusätzlichen Wasserdruck standhält. Rückstauventile, die in die Hauptwasserleitung eingebaut werden, können einen hohen Wasserstand im Keller verhindern. Teilweise sind sie gesetzlich bereits vorgeschrieben.



Sich gegen Hochwasser schützen

Durch mobile Schutzsysteme lassen sich Fenster, Türen und Lichtschächte schnell verschließen. Zu den mobilen Sicherheitsvorkehrungen gehören beispielsweise bewegliche Wandteile, die - im Haus gelagert - bei "Gefahr in Verzug" Lichtschächte oder Zugangsbereiche abdichten sollen. Wenn die Zeit drängt, eignen sich Sandsäcke und Folien als Notbehelfe. Ein ausreichender Vorrat davon ist sicher nützlich.



Um Wasserschäden und den damit verbundenen Folgekosten wirkungsvoll vorzubeugen, kann auch ein Pumpensystem Hilfe leisten, das sich bei einem bestimmten Pegelstand des Grundwassers selbst in Gang setzt. Voraussetzung ist allerdings, dass das gepumpte Wasser über Rohre in ein tiefer gelegenes Gebiet in unmittelbarer Umgebung des Hauses geleitet werden kann. Für das Abwasser gibt es spezielle Pumpsysteme, wenn das Kanalniveau höher liegt als der häusliche Ablauf.



Helfer ganz anderer Art sind eine Taschenlampe und ein Vorrat an Kerzen, die bereitliegen sollten, wenn wegen des Hochwassers die Stromversorgung zusammenbricht oder abgeschaltet wird. Sinnvoll ist es darüber hinaus, aufmerksam die Wetterberichte zu verfolgen und auf Unwetterwarnungen zu achten.



In ausgesprochenen Hochwassergebieten, wie entlang von Mosel und Rhein, wissen übrigens die Bewohner, dass sie an hochwertiger Einrichtung langfristig nur Freude haben, wenn diese sich in höher gelegenen Geschossen befindet.



Gewöhnliche Gebäudeversicherung reicht bei Hochwasser nicht aus

Überschwemmungsschäden zu beseitigen, kostet oft viel Geld. Daher ist es ratsam, eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Hausbesitzer in hochwassergefährdeten Gebieten haben sogar nach dem Gesetz zur Verbesserung des vorbeugenden Hochwasserschutzes die Pflicht, selbst "im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren" Vorsorge zu treffen.



Schäden durch Hochwasser an Gebäuden und Einrichtungsgegenständen deckt beispielsweise eine Versicherung gegen Elementargefahren ab. Sie springt dann ein, wenn Wassermassen von außen in das Haus eingedrungen sind. Eine gewöhnliche Gebäudeversicherung allein reicht hier nicht aus.



Hat das Hochwasser die Bausubstanz zerstört, kann ein Hausbesitzer, der gegen Überschwemmungen versichert ist, mit umfassender finanzieller Hilfe rechnen. Notwendige Reparaturen als Folge der Flut bezahlt die Elementarschaden-Versicherung. Sie greift nicht nur beim Haus selber, sondern auch bei versicherten Garagenbauten und anderen Nebengebäuden. Selbst bei einem Abriss oder wenn vermietete Wohnungen vorübergehend nicht benutzt werden können, tritt die Versicherung ein. Da oftmals als Folge der Hochwasserschäden auch Hausrat in Mitleidenschaft gezogen wird, empfiehlt es sich, ihn im Rahmen der Hausratversicherung zusätzlich gegen Elementargefahren abzusichern.



Sanieren nach Hochwasserschäden

Nach der Dokumentation des Schadensausmaßes - durch Markieren der Wasserstände und Festhalten der Beschädigungen in Foto- oder Video-Aufnahmen - sollten Hausbesitzer das Wasser schnellstmöglich abpumpen und die Räume reinigen, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Ist das Wasser aus den Häusern beseitigt, hinterlässt es feuchte, durchnässte und verschlammte Wände, Fußböden und Einrichtungsgegenstände. Das ist der ideale Nährboden für Schimmelpilze, die gefährliche Folgen für die Gesundheit haben können. Allergien und Asthma sowie Kopfweh, Fieber, Haut- und Schleimhautreizungen kann der Schimmel hervorrufen. Stark befallene Stellen sollten möglichst rasch gereinigt und desinfiziert werden. Wichtig ist, möglichst wenig oder gar keinen Staub aufzuwirbeln, da sich mit dem Staub die Sporen der Schimmelpilze verbreiten. Es ist auch möglich, die befallenen Bereiche übergangsweise abzudecken oder abzuschotten. Die bei der Sanierung anfallenden, mit Schimmelpilzen belasteten Abfälle können in Plastikbeuteln mit dem Hausmüll entsorgt werden.



Für das Desinfizieren von Schimmelkulturen eignet sich zum Beispiel 80-prozentiger Ethylalkohol (Ethanol) bei feuchten Flächen und 70-prozentiger Ethylalkohol bei trockenen Flächen. Für diese vorübergehenden Maßnahmen sollten Schutzhandschuhe, Mundschutz und Schutzbrille getragen werden, die in Baumärkten erhältlich sind. Außerdem sollte an die Feuer- und Explosionsgefahr bei Verwendung von Alkohol gedacht und deshalb gut gelüftet, nicht geraucht und offenes Feuer vermieden werden.

Im Einzelfall können auch professionelle Entfeuchtungsgeräte hilfreich sein. Trockene Wände sind die beste Vorsorge gegen Schimmelpilzbefall und die Basis für eine dauerhafte Sanierung.



Um sich optimal für den Ernstfall vorzubereiten, rät die Württembergische insbesondere in hochwassergefährdeten Regionen zu folgenden Maßnahmen:



o Vor dem Grundstückskauf bei der Gemeinde, der Wasserbehörde oder einem Wohngebäudeversicherer nach Hochwassergefahren erkundigen

o Rechtzeitig bei Fachfirmen über vorbeugenden Überschwemmungsschutz informieren

o Auf eine hochwertige Ausstattung in Wohnräumen im Untergeschoss verzichten

o Elektrische Versorgungseinrichtungen und Heizanlagen in den oberen Geschossen installieren

o Wetterbericht verfolgen und Ernst nehmen

o Die wichtigsten Dokumente wie Geburtsurkunde, Krankenversicherungskarte, Kaufverträge und Versicherungsunterlagen griffbereit an einem sicheren Ort platzieren

o Das Ausmaß des Schadens in Fotos festhalten, die erreichten Wasserstände markieren, Verluste und voraussichtliche Kosten des Schadens beziffern

o Keine beschädigten Einrichtungsgegenstände wegwerfen, bevor sie vom Versicherer gesehen wurden


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Dr. Immo Dehnert (Tel.: 0711662-0), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 846 Wörter, 6967 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: Württembergische Versicherung AG


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Württembergische Versicherung AG lesen:

Württembergische Versicherung AG | 09.04.2014

Autofahrer müssen auf die Sicherheit mitfahrender Kinder achten

Autofahrer sind dafür verantwortlich, dass mitfahrende Kinder während der gesamten Fahrt angeschnallt bleiben. Die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W), weist auf eine aktuel...
Württembergische Versicherung AG | 28.03.2014

Neuer Internetauftritt der Württembergischen für Motorradfahrer

Die Württembergische Versicherung AG, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W), bietet künftig einen eigenen Internetauftritt für die Zielgruppe Motorradfahrer an. Egal ob Geländegänger, Reisender, Sportlich...
Württembergische Versicherung AG | 25.03.2014

Anpassen der Fahrweise ist die beste 'Schlaglochversicherung'

Auch wenn der Winter 2013/14 weitestgehend ausblieb, haben die vergangenen Winterjahre doch erhebliche Schäden auf Deutschlands Straßen hinterlassen. Die Kassen der Kommunen sind leer, große Löcher in den Straßen werden bestenfalls ausgebessert,...