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Schon mit einem Fuß im Software-Defined Data Center

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VMware vCloud Provider Dunkel zeigt am Beispiel seiner Virtual Datacenter Services, inwieweit das softwaredefinierte Datacenter heute schon in der Praxis realisierbar ist.


Das Software-Defined Data Center (SDDC) war ein zentraler Themenschwerpunkt auf dem diesjährigen VMware Forum am 28. Mai in Frankfurt/Main. Während für die meisten Teilnehmer das Thema noch ein visionäres Konzept ist, demonstrierte Axel Dunkel wie sein...

Hattersheim, 05.06.2013 - Das Software-Defined Data Center (SDDC) war ein zentraler Themenschwerpunkt auf dem diesjährigen VMware Forum am 28. Mai in Frankfurt/Main. Während für die meisten Teilnehmer das Thema noch ein visionäres Konzept ist, demonstrierte Axel Dunkel wie sein Unternehmen schon heute virtuelle Datacenter für Kunden weitestgehend softwaredefiniert bereitstellt.

In einem softwaredefinierten Rechenzentrum werden nicht nur die Server, sondern auch Storage, Netzwerk- und Sicherheitskomponenten virtualisiert und zu einem Pool zusammengefasst. Die Anwendungsebene wird vollständig von der darunterliegenden Hardware abstrahiert. Während heute bereits virtuelle Maschinen sehr schnell und effizient bereitgestellt werden können, kommen die Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen meist noch von spezialisierter Hardware, die für jede Anwendung konfiguriert werden muss. Genauso einfach wie virtuelle Maschinen sollen im SDDC abstrahierte Ressourcen in Form von virtuellen Data Center verfügbar sein und zwar mit genau dem Service Level, den die jeweilige Anwendung braucht.

Kunden der Dunkel GmbH mieten schon heute virtuelle Data Center (VDC). Serverleistung und Storage sind vollständig virtualisiert und werden in der gewünschten Menge dem VDC zugeteilt. Für wie viele virtuelle Maschinen der Kunde diese Kapazitäten nutzt, bleibt ihm überlassen, zumal die Ressourcen flexible nach Bedarf gemietet werden können. Die wichtigsten Netzwerk- und Netzwerksicherheitsfunktionen werden ebenfalls abstrahiert und mit Hilfe der VMware vCloud Software individuell für jedes Virtual Data Center aktiviert. Der Kunde kann über das Management Interface zum Beispiel selbst Netzwerksegmente, Firewall, VPNs, NAT oder auch Load Balancing konfigurieren. Die Einstellungen bleiben auch erhalten, falls die darunter liegende Hardware wechseln sollte. Über die API lassen sich viele Prozesse noch weiter automatisieren. Auf diese Weise skaliert beispielsweise die evoila GmbH Ressourcen aus der Dunkel Cloud für ihren e:edu Service, mit dem sie virtuelle Trainingscenter für IT-Schulungen als Pay-as-you-go Service vermietet.

Für ein Virtual Data Center kann der Kunde bei Dunkel zwischen vier verschiedenen Serviceklassen wählen. Die Bereitstellung erfolgt dann komplett softwaredefiniert innerhalb weniger Minuten. Für Axel Dunkel, Gründer und Geschäftsführer des Hattersheimer Service Providers, ist diese Option ein besonderes Merkmal eines softwaredefinierten Data Centers: 'Beim Software-Defined Data Center geht es vor allem um die größtmögliche Effizienz bei der Bereitstellung von IT-Infrastrukturen. In der Vergangenheit wurde für geschäftskritische Anwendungen teure Hochleistungshardware gekauft, während weniger kritische Anwendungen auf preiswerten Servern liefen. Wenn die Unternehmen heute virtualisieren, muss die Infrastruktur den höchsten Ansprüchen genügen. Systeme und Applikationen mit geringeren Ansprüchen an Performance und Verfügbarkeit laufen dann entweder auf überdimensionierter Hardware oder auf einer separaten Plattform und beides ist nicht wirklich effizient.' Für die Kunden von Dunkel haben die Serviceklassen gleich zwei Vorteile. Zum einen können sie für unkritische Anwendungen oder Test- und Entwicklungssysteme die Serviceklasse Bronze wählen und zahlen dafür auch weniger als beispielsweise in der Serviceklasse Gold. Zum anderen können Unternehmen, die nicht selbst in den Aufbau eines Rechenzentrums mit variablen Service Level investieren wollen, mit einem VDC in der passenden Serviceklasse ihre eigene Infrastruktur optimal ergänzen.

'Was noch nicht ganz dem Konzept eines Software-Defined Data Centers entspricht, ist die vollständige Integration und Automatisierung von spezialisierten Security Services wie Next Generation Firewall, IPS oder Web Application Firewall', schränkt Axel Dunkel ein. 'Diese werden von uns zwar bereits softwarebasiert als virtuelle Appliance in das VDC des Kunden integriert, müssen aber noch über separate Management Interfaces konfiguriert werden. Wir sind also erst mit einem Fuß im softwaredefinieren Rechenzentrum.'

Wenn man den Produktstrategien diverser Hersteller glauben kann, liegt die vollständige Umsetzung aber nicht mehr in allzu ferner Zukunft. Für einen Service Provider wie Dunkel wird es damit einfacher, für jedes Kundenprojekt schnell und ohne komplexe Workflows die passende IT-Infrastruktur bereitzustellen, teilweise sogar verteilt über mehrere Rechenzentren. Es gibt also nicht mehr eine Infrastruktur bzw. einen Service für alle, sondern jeder Kunde bekommt in der Tat genau das Datacenter, das er für seine Anwendungen braucht.

Mehr Informationen und unter www.Dunkel.de und im Dunkel Blog.


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