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Studie: Immer mehr Einzelhandels-Unternehmen setzen auf digitale Videoüberwachung

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Das Thema Videoüberwachung ist längst im Einzelhandel angekommen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des EHI Retail Institute, welche im Auftrag von Axis Communications durchgeführt wurde. Zu dieser Entwicklung hat sicherlich auch beigetragen, dass die...

Hallbergmoos, 06.06.2013 - Das Thema Videoüberwachung ist längst im Einzelhandel angekommen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des EHI Retail Institute, welche im Auftrag von Axis Communications durchgeführt wurde. Zu dieser Entwicklung hat sicherlich auch beigetragen, dass die Technik dank Digitalisierung und IP-Technologie neben deutlich besseren Bildern, einfacher zu verwalten und zu warten ist. Generell zeigt die Umfrage, dass auch die Akzeptanz für Videoüberwachung innerhalb der Retail-Branche steigt.

Fast vier Fünftel der Umfrageteilnehmer hat Kameras in ihren Räumlichkeiten im Einsatz. Der Übergang zu IP-Technologie ist dabei in vollem Gang. So verwenden heute nur noch knapp ein Drittel (28,2%) rein analoge Überwachungstechnik.

Digital Technologie auf dem Vormarsch

Die Studie zeigt, dass sich bereits fast die Hälfte der befragten Unternehmen in einer Übergangsphase zwischen analog und digital befindet und sowohl die alte als auch die neue Technik einsetzt. Bei rund einem Viertel der Händler zählen innovative Netzwerk-Kameras inzwischen zum Alltag. Diese Entwicklung wird unter anderem auch durch Zahlen aus dem Markt bestätigt. So prognostiziert das Marktforschungsinstitut IMS Research, dass die weltweiten Umsätze im Bereich digitale Videoüberwachung bis 2016 durchschnittlich um 25 Prozent pro Jahr steigen sollen.

Zu den drei wichtigsten Gründen für den Umstieg auf die neue Technologie gehören neben dem einfachen Fernzugriff per IP-Verbindung auch die bessere Bildqualität sowie eine höhere Flexibilität bei der Montage. So lassen sich mithilfe von HDTV- oder Megapixel-Kameras Details in einem Videobild besser darstellen als mit einer traditionellen, analogen Kamera. Per Ferngriff sind Netzwerk-Kameras und Video-Encoder zudem für mehrere autorisierte Benutzer jederzeit und von jedem vernetzten Ort weltweit zugänglich sowie konfigurierbar. Die Benutzer müssen sich nicht mehr an einem bestimmen Ort befinden, wie bei analogen CCTV-Systeme notwendig, und können zudem auch von mobilen Endgeräten aus auf das System zugreifen. Hier herrscht jedoch noch Potenzial für Verbesserung: Obwohl 54 Prozent die Vorteile eines Fernzugriffs über Smartphone oder Tablet sehen, nutzen ihn erst zehn Prozent.

Eine Entwicklung, die hierbei helfen kann, ist die Implementierung der Cloud in Überwachungslösungen. Das Thema Video Hosting eignet sich zunehmend auch für die Videoüberwachung, steckt allerdings definitiv noch in den Kinderschuhen. Dafür muss diese Technologie jedoch dem Anwender noch deutlicher bewusst gemacht werden. Denn insgesamt nutzen gerade einmal zwei Prozent eine Cloud-basierte Lösung, ganze 24 Prozent wussten zum Zeitpunkt der Befragung nicht einmal, dass diese existieren.

Besser als ihr Ruf

Die Umfrage des EHI Retail Institute hat auch gezeigt, dass Videoüberwachung - zumindest in den Augen der Einzelhändler - längst nicht so einen schlechten Ruf besitzt, wie angenommen wird. So sehen 63,2 Prozent der Geschäftsleute den Einsatz der Technik zum Ladenschutz positiv. Auch auf der Konsumentenseite hat sich ein Gesinnungswandel eingestellt. So sind nur noch 5,2 Prozent skeptisch gegenüber Videoüberwachung in Geschäften, während insgesamt 94,8 Prozent der Technik entweder neutral oder sogar positiv gegenüber stehen.

Dies zeigt, dass die Überwachung von Geschäften mit Hilfe von Videokameras mittlerweile in der Gesellschaft auf Akzeptanz stößt. Auch Geschäftsleute sind sich dessen bewusst und gehen offen mit dem Thema um. Dabei ist vor allem die digitale Technik auf dem Vormarsch. Für den Umstieg bietet Axis umfangreiche Lösungen und Beratungsangebote, von der Integration alter Kameras bis hin zu komplett neuen, netzwerkbasierten Überwachungslösungen.

Die Umfrage wurde Anfang 2013 durchgeführt. Die Ergebnisse werden erstmals beim EHI Sicherheitskongress in Köln, vom 11. - 12. Juni 2013, präsentiert.


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