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CMC Klebetechnik |

Kostenvorteile nutzen durch externe Dienstleister am Beispiel von Folienbeschichtungen

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Zunehmend entscheiden Innovationsfähigkeit und technisches Potential über die Erfolgschancen im Markt. Die Herausforderung, schneller, kostengünstiger und effizienter zu produzieren, betrifft nicht nur Hersteller, sondern vor allem auch deren Kunden.

Der Preis eines Produktes wird maßgeblich mit bestimmt durch die Vorarbeit, die geleistet wird zu Beginn der Produktentwicklung. Denn die Herstellungskosten eines Produkts werden zu einem Großteil in der Konstruktionsphase einer Neuentwicklung festgelegt.

Wie wirtschaftlich das Fügen durch die Klebetechnik ist, hängt allermeist nur unwesentlich vom Preis der eingesetzten Klebebänder oder Stanzteile ab. Viel bedeutender sind die Prozesskosten für die Vorbereitung und Montage der zu verbindenden Komponenten.

Die Klebetechnik allgemein bietet eine große Vielfalt an Rationalisierungspotentialen:

- Klebebänder können fein dosiert und in immer gleicher Menge verarbeitet werden
- konstruktive Maßnahmen zur Belastungsreduktion können durch die flächige Verbindung mit Klebebändern vermieden werden
- Klebebänder kombinieren Dichtungs- und Fügeaufgaben
- es sind üblicherweise keine Wartezeiten mit der Montage verbunden
- es können unterschiedliche Materialien miteinander verbunden werden
- und viele weitere individuelle Vorteile
(was hier speziell auf Klebebänder bezogen ist, gilt allgemeiner grundsätzlich für das Verkleben anstelle von z.B. Schweissen, Schrauben oder Klemmen)

Diesen Vorteilen gegenüber ist bei Betrachtung des Gesamtfertigungsablaufs der Teilepreis der Klebebänder oder Stanzteile allermeist vergleichsweise gering. Daher gilt: Je früher bei Projektbeginn auch der Klebebandeinsatz in den Lösungsansatz einbezogen wird, desto größer ist der Einfluss auf die gesamte Wertschöpfungskette.

Durch die konsequente Weiterentwicklung der Fertigungstechnik und der technischen Peripherie ist es heute möglich, auf den Beschichtungsanlagen nahezu jedes folienartige Material mit einer Beschichtung auszurüsten. Dabei muss es nicht immer ein Kleber sein, der aufgetragen wird.

Gängige Beschichtungstechnologien sind Auftragssystem für wasser- oder lösemittelbasierte System, die nach dem Auftrag durch forciertes Verdunsten „getrocknet“ werden müssen. Hotmelt-Systeme werden aufgeschmolzen und sind nach dem Abkühlen z.B. per UV-Nachvernetzung noch weiter zu veredeln. Düsen- und Sprühauftragssysteme erlauben die Anpassung an unterschiedlichste Anforderungen, Tauchverfahren erlauben das Imprägnieren und beidseitige Ausrüsten von Trägermaterialien.

Obwohl es auf dem Markt eine sehr große Menge standardisierter Kombinationen aus Folie, Gewebe oder Papier mit (Kleber-) Beschichtungen gibt, kann eine Individuallösung wesentlich dazu beitragen, ein Produkt marktfähig zu machen oder überhaupt herstellen zu können. Eine optimale Anpassung eines Produktes an die beim Kunden eingesetzte Technik der Weiterverarbeitung führt zu einer Kostenreduktion und damit zu einem mitentscheidenden Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen.

Nur wenige Beschichtungsunternehmen in Deutschland besitzen allerdings hochflexible Beschichtungsanlage. In vielen Fällen werden spezialisierte Anlagen eingesetzt, die auf große Durchsatzmengen und Non-Stopp Produktion von wenigen unterschiedlichen Produkten ausgelegt sind. Nur so können z.B. Verpackungsklebebänder bei noch wettbewerbsfähigem Preis pro Quadratmeter hergestellt werden. Große Breiten, hohe Beschichtungsgeschwindigkeiten und lange Umrüstzeiten sind meist die Folge dieser Konzentration auf kostengünstige, rationelle Fertigung.

Bei Spezialentwicklungen und hochwertigen, also teuren Produkten benötigen Kunden jedoch meist kleine Mengen. Diese können auf solchen Schnellläufer-Anlagen nicht oder nur teuer gefertigt werden (Anfahrverluste von Hunderten von Quadratmetern). Dafür sind dann flexible Beschichtungsanlagen wie die bei der CMC Klebetechnik prädestiniert. Durch die flexible Anlagentechnik können kleinere Aufträge ab 500 qm genauso gefertigt werden wie Großfertigungen mit einigen Hunderttausend Quadratmeter pro Jahr.

Beim Anfahren einer neuen Produktion gehen nur wenige Meter der zu beschichtenden Ware verloren. Es kann zwischen Dispersions- und Lösemittelbeschichtungen gewählt werden. Auch die Auftragstechnologie an sich ist flexibel gehalten, so dass ein extrem weiter Dickenbereich von ca. 10µm bis ca. 1000µm beschichtet werden kann.

Als Folge der großen Flexibilität der Anlagentechnik kommt es zu sehr unterschiedlichen Anfragen und einer Vielfalt von Produkten, die gefertigt werden. Das daraus resultierende Produkt- und Anwendungswissen kommt dann neuen Interessenten zu Gute. Denn es ist erstaunlich, wie groß alleine die Auswahl an Trägermaterialien ist. Das geht von A wie Aluminiumfolie bis Z wie Z-Folie (Mauersperrfolie).

Ganz klar ist bei kleineren Mengen die Anschaffung einer Beschichtungsanlage wenig sinnvoll. Outsourcing ist dann das Zauberwort.

Gründe für Outsourcing

- keine eigene Entwicklungskapazität
- Engpassbewältigung
- Kompetenzschwerpunkt liegt woanders
- Keine Konkurrenzsituation (andere Kunden, andere Märkte, andere Technik)
- Anlagentechnik nicht vorhanden oder nicht passend
- Konzentration auf die eigene Kernkompetenz

Ein gewichtiger Grund für die Nutzung eines externen Lohnfertigers ist gewiss auch, dass das entsprechende Fachpersonal nicht so einfach auf dem Arbeitsmarkt zu beschaffen ist. Ausserdem ist ein nur vorübergehender Einsatz der Technik und des Personals extrem kostenintensiv.

Die Klebetechnik, und dabei insbesondere auch der Einsatz von Klebebänder, bietet viele Vorteile. Die Vielzahl an unterschiedlichen Trägern und Klebstoffen erlaubt eine sehr starke Spezialisierung für den jeweiligen Zweck, der angestrebt wird. Und flexible Anlagentechnik bei den Herstellern ermöglicht eine kostengünstige und dennoch spezialisierte Fertigung – auch von nicht klebenden Funktionsbeschichtungen.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gerald Friederici (Tel.: +49 (6233) 872-356), verantwortlich.

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